Schachbund News
Schach Nachrichten
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Wijk, Runde 6: Keymer gewinnt gegen Niemann
Mit 1,5 aus 2 punkteten Vincent Keymer (Bild) und Matthias Blübaum gut in Runde 6 in Wijk. Aber sie hätten noch besser punkten können. Keymer überspielte Niemann in einem Italiener allmählich, und Matthias Blübaum stand gegen Arjun Erigaisi auf Gewinn, fand aber dann in taktisch unübersichtlicher Stellung keinen Weg zum Sieg. Alleiniger Tabellenführer nach sechs Runden ist Nodirbek Abdusattorov, der von einem schweren Blackout Gukeshs profitierte. | Fotos: Lennart Ootes
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Wijk, Runde 6 - live!
Nach dem Ruhetag geht es in Wijk mit Runde 6 ins Wochenende. Vincent Keymer (Bild), der mit 2,5 aus 5 bei 50 Prozent liegt, spielt mit Schwarz gegen Hans Niemann. Niemann ist mit 3,5 aus 5 zusammen mit Javokhir Sindarov und Nodirbek Abdusattorov Tabellenführer. Matthias Blübaum spielt mit Weiß gegen Arjun Erigaisi, gegen den er beim Grand Swiss 2025 eine wichtige Partie gewann. Im Challengers trifft Faustino Oro auf Max Warmerdam, Carissa Yip kämpft gegen Andy Woodward um die Tabellenführung und Vasyl Ivanchuk spielt mit Schwarz gegen Eline Roebers. | Foto: Nils Rohde | Live mit Kommentaren ab 14 Uhr.
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Faszination Schach: Die Tour 2026
Alljährlich bringt Großmeister Sebastian Siebrecht mit seinem Lern- und Unterhaltungsprogramm "Faszination Schach" vor allem jungen Menschen das Schach nahe. Mit seinem Team gibt er ganzen Schulklassen mitten in Einkaufszentren Schachunterricht und begeistert dann jung und alt mit seinem Schach-Aktions-Programm - jetzt schon seit 15 Jahren. Hier ist der neue Tourplan 2026:
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Magnus Carlsen spielt beim TePe Sigeman & Co in Malmö
Magnus schien der Turniere mit klassischer Bedenkzeit zuletzt etwas überdrüssig, doch jetzt melden die Organisatoren des TePe Sigeman & Co Turniers (1. bis 7. Mai 2026) etwas überraschend die Teilnahme des Weltranglistenersten. Zuletzt spielte Carlsen als 14-Jähriger in Malmö mit. | Foto: Lennart Ootes
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Judit Polgar: Queen of Chess – im Februar bei Netflix
Judit Polgar ist ein Name, der heute noch elektrisiert. Dies geht zurück auf ihren steilen Aufstieg – und den ihrer Schwestern – in den 1980er- und 90er-Jahren. Bis auf den 8. Platz der Weltrangliste – wohlgemerkt der offenen Rangliste, nicht der der Frauen – kletterte sie und schlug sogar Garry Kasparov. Zweifellos bietet diese Karriere genug Stoff für eine TV-Serie. Die Planer von Netflix dachten genauso und so steht im Februar „Queen of Chess“ im Streamingportal. Nicht nur Schachfans dürften da neugierig werden. | Bildmaterial: Netflix
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KCF: Eine Weltmeisterin betritt die Bühne
Wir freuen uns sehr bekanntzugeben, dass Großmeisterin Antoaneta Stefanova einen Live-Vortrag an der Kasparov Chess Foundation Academy halten wird. Sie können der ehemaligen Schachweltmeisterin, die eine der herausragendsten Persönlichkeiten des modernen Schachs ist, am 25. Januar um 18 Uhr im Rahmen der KCF Academy zuhören.
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Einblicke: Interviews aus Wijk aan Zee
Zu den vielen Highlights des Tata Steels Turniers in Wijk aan Zee gehören die Interviews nach der Runde, in denen Fiona Steil-Antoni mit den Spielern und Spielerinnen über ihre Partien spricht - einfühlsam, engagiert, gut gelaunt. Man lernt ein wenig über Schach und erfährt viel über die Gedanken- und Gefühlswelt von Spitzenspielern. Drei typische Beispiele… | Foto: Tata Steel Chess
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Carlsen gegen Nakamura: Blindschach in Barcelona
Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura sind seit vielen Jahren Rivalen und haben schon oft gegeneinander gespielt: klassische Partien, Schnellschach, Blitzschach und viel Bullet, aber dennoch war ihr Duell bei der Internationalen Gaming and Tech Expo in Barcelona für beide etwas Neues. Sie traten im Schnellschach zu einer Blindpartie an und lieferten sich einen unterhaltsamen Schlagabtausch. | Fotos: BETBY
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Tata Steel Chess: Oro und Woodward schließen zum Spitzenreiter des Challengers auf
Entscheidungspartien dominieren weiterhin das Geschehen im Herausforderer-Turnier und bestätigten damit die Strategie der Organisatoren, ambitionierte und kampfstarke Spieler einzuladen. Jeweils drei Siege und zwei Remis haben die Top 3 auf dem Konto: Faustino Oro und Andy Woodward (Titelfoto) konnten den bisherigen Alleinführenden Aydin Suleymanli einholen. Woodward erzielte seinen vierten Sieg in Folge. Und auch am Tabellenende gab es eine Siegerin. Die bislang punktlose Eline Roebers gewann gegen Daniil Yuffa. Am Donnerstag ist Ruhetag in Wijk. | Foto: Nils Rohde
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Wijk, Runde 5: Keymer gewinnt überzeugend
Vincent Keymer startete als Nummer 1 der Setzliste in das Masters in Wijk, aber erwischte einen holprigen Start. Zum Auftakt gewann er gegen Giri, doch dann verlor er nacheinander gegen Fedoseev und Blübaum. In Runde 4 kam er Yagiz Kaan Erdogmus, den nominell zweitschwächsten Spieler im Feld, über ein Remis nicht hinaus. Doch in Runde 5 feierte er ein Comeback und gewann überzeugend gegen Aravindh Chithambaram. Matthias Blübaum spielte Remis gegen Jorden Van Foreest. An der Spitze der Tabelle liegen drei Spieler: Hans Niemann und Nodirbek Abdusattorov, die sich in Runde 5 Remis trennten, und Javokhir Sindarov, der gegen Erdogmus gewann. | Fotos: Nils Rohde
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Vom schweren Los der Großmeister bei Open
Im Schachtalk am Sonntag kündigte Niclas Huschenbeth kürzlich an, in Brasilien bei einem Turnier in Florianopolis an den Start zu gehen. Das hat er auch gemacht. Nach fünf Runden muss er allerdings feststellen, wie schwierig es ist, der Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach 5 Runden liegt der an Nummer 4 gesetzte deutsche Großmeister mit 3,5 Punkten auf Rang 95. | Foto: Niclas Huschenbeth beim Freestyle Grand Slam | Foto: Lennart Ootes
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Harald Schneider-Zinner: Die Strategieschule Band 7: Eröffnungen verstehen – Italienisch
Die italienische Partie ist eine der ältesten und zugleich modernsten Eröffnungen der Schachgeschichte. Lange Zeit als harmlos angesehen, ist die Eröffnung heute ein fester Bestandteil der besten Spieler der Welt und vieler Amateure. Aus der Turnierpraxis ist Italienisch nicht wegzudenken. In diesem Kurs erklärt Harald Schneider-Zinner warum gerade diese ruhigen Hauptvarianten enormes strategisches Potenzial bieten – für Weiß wie für Schwarz.
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Tata Steel Chess: Suleymanli marschiert vorweg
Wie in der Vorrunde gab es auch in Runde 4 des Challengers gleich sechs entschiedene Parien. Aydin Suleymanli führt das kämpferische Feld nach einem knappen Drittel des Turniers mit 3,5 Punkten an. Er verteidigte seine alleinige Führung nach einem Sieg mit den weißen Steinen gegen Lu Miaoyi. Die Verfolger sind dem Aserbaidschaner aber dicht auf den Fersen: Marc´Andria Maurizzi, Andy Woodward und Faustino Oro haben nur einen halben Zähler weniger. | Fotos: Nils Rohde
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Wijk, Runde 4: Niemann und Abdusattorov setzen sich an die Spitze
Nach vier Runden führen Hans Niemann und Nodirbek Abdusattorov beim Masters in Wijk mit je 3 Punkten aus 4 Partien. Niemann (Bild) gewann in Runde 4 mit einer strategisch und taktisch beeindruckenden Leistung gegen Aravindh Chithambaram, Abdusattorov kam gegen Thai Dai Van Nguyen zu einem leichteren Sieg. Matthias Blübaum verlor nach einer taktischen Nachlässigkeit eine Remisstellung gegen Javokhir Sindarov und Vincent Keymer kam mit Schwarz gegen Yagiz Kaan Erdogmus nicht über ein Remis hinaus. | Fotos: Nils Rohde
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Schach am Strand: Initiative des argentinischen Olympischen Komitees
Das Argentinische Olympische Komitee hat den „Olympic Beach“ ins Leben gerufen. Im Vorfeld der Südamerikaspiele 2026 in Santa Fe ist dies ein landesweites Sommerprogramm, das organisierten Sport und olympische Werte an Argentiniens Küsten- und Flussuferorte bringt. Die Initiative läuft den ganzen Januar über an acht Standorten. Sie kombiniert kostenlose Sportaktivitäten, Jugendprojekte, Umweltschutzaktionen und vom Verband organisierte Veranstaltungen. Dazu gehört auch die Integration von Schach in das olympische Programm an den öffentlichen Stränden. | Foto: Argentinischer Schachverband
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Vor 27 Jahren, in Wijk
Am 20. Januar 1999 spielte Garry Kasparov in Wijk die vielleicht beste Schachpartie aller Zeiten. Mit einer Serie von Opfern trieb er den schwarzen König auf die Grundreihe, um ihn dort Matt zu setzen. In einem kostenlosen Reader stellt Robert Ris Kasparovs Meisterwerk und andere Glanzpartien aus der Geschichte Wijk aan Zees vor.
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Aaryan Varshney: Großmeister ohne Trainer
Auf den ersten Blick wirkt das Andranik Margaryan Memorial, das vom 9. bis 16. Januar in Armenien stattfand, nicht besonders geschichtsträchtig. Drei GM, sechs IM und ein FM gingen an den Start, und mit einer Zahl von 2514 war der russische IM Vladislav Nozdrachev die Nummer 1 der Setzliste. Doch am Ende gewann der 21-jährige Inder Aaryan Varshney, der mit diesem Sieg Indiens 92. Großmeister wurde. Seine Geschichte zeigt, wie moderne Computer, Software und Datenbanken helfen können, im Schach Titel zu gewinnen und Erfolge zu feiern – auch ohne Trainer und Förderung durch Verbände. | Foto: Chess Academy of Armenia
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Tata Steel Chess: Nur ein Remis im Challengers – erste Niederlage für Lu
Nach jeweils vier entschiedenen Partien in den ersten beiden Runden endeten am Montag sieben der acht Begegnungen mit einem Sieger. Lu Miaoyi, die mit zwei Punkten aus zwei Partien als alleinige Führende in die Runde gegangen war, musste ihre erste Niederlage im Turnier hinnehmen. Aydin Suleymanli nutzte die Gunst der Stunde und übernahm die alleinige Tabellenführung. | Fotos: Nils Rohde
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Wijk, Runde 3: Blübaum glänzt gegen Keymer
Keymer gegen Blübaum, die deutsche Nummer 1 gegen die deutsche Nummer 2, das ist ein besonderes Duell. In Wijk trafen Keymer und Blübaum in der dritten Runde aufeinander und Keymer, der mit Weiß spielte und als Favorit in die Partie ging, musste eine bittere Niederlage hinnehmen. Nach einem taktischen Versehen in der Eröffnung wurde er von Blübaum souverän überspielt. | Foto: Nils Rohde
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Streamermatch: Rozman schlägt Song mit 14:8
Das Streamer-Match zwischen IM Levy Rozman und IM Julien Song in Madrid begann mit zwei Auftaktremisen im klassischen Schach. Nach Rapid und Blitz gab es aber einen klaren Sieger: Der als Gotham Chess bekannte US-Streamer gewann von den vier Schnellschachpartien zwei, eine endete Remis und eine gewann Song. Im Blitzen gab es gar sechs Rozman- und nur zwei Songsiege. Nach dem Rechenschema des Turniers lautete das Endergebnis 14:8. | Fotos: David Martinez/Chess.com
