Schachbund News
Schach Nachrichten
-
Sahel Chess Festival: Schach am Mittelmeer
Das Sahel Chess Festival findet vom 24. Oktober bis 1. November erneut in Monastir statt. Rund 300 Spieler werden im Hotel El Habib an der tunesischen Mittelmeerküste erwartet. Zugesagt haben bereits die Großmeister Titas Stremavicius, Pavel Ponkratov, Friso Nijboer, Mihail Marin und Amir Zaibi sowie führende tunesische Spieler und junge internationale Talente. Eine gute Gelegenheit, Schach in traumhafter Kulisse zu spielen. | Foto: Diana Mihajlova
-
Frauenbundesliga: Seeblick Dippoldiswalde startet durch
Seeblick Dippoldiswalde beendet das erste Frauenbundesliga-Wochenende mit 4 Mannschaftspunkten und steht somit punktgleich mit der OSG Baden-Baden und dem SC 1957 Bad Königshofen an der Tabellenspitze. Baden-Baden führt mit einem Brettpunkt Vorsprung auf das SZ Seeblick Dippoldiswalde mit der Familie Peglau (Foto: Dora Peglau und Charis Peglau bei der Jugend-WM). In der zweiten Runde besiegten die Aufsteigerinnen aus Dippoldiswalde den FC Bayern und das Team aus Baden-Baden gewann 5:1 gegen TuRa Harksheide. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
-
Frauenbundesliga - Live!
Den Liga-Favoritinnen der OSG Baden-Baden und vom SC 1957 Bad Königshofen ist der Auftaktsieg am Samstag geglückt. Die Aufsteiger vom FC Bayern München konnten sich gegen den SC Rotation Pankow durchsetzen. Am Sonntag wird sich zeigen, ob Trends zu erkennen sind. Hanna Marie Klek (Foto) konnte sich gegen Charis Peglau durchsetzen. Die zweite Runde wird entscheiden, ob ihr Team von den Schachfreunden Deizisau auch noch am ersten Wochenende punktet. | Foto: Steffen Rätzke von Stoyentin / ChessBase | Live-Partien ab ca. 8:15 Uhr
-
Frauenbundesliga: Elisabeth Pähtz mit Auftaktsieg
Nach der Olympiade saßen einige Spielerinnen direkt wieder an ihren Brettern in der Frauenbundesliga: Elisabeth Pähtz trat in der ersten Runde an Brett 2 der OSG Baden-Baden gegen die Niederländerin Anna-Maja Kazarian (Hamburger SK) an. Am ersten Brett spielten Ulviyya Fataliyeva (Baden-Baden) und Monika Socko (HSK) gegeneinander, die auch vor Kurzem noch in Usbekistan waren. In Dippoldiswalde gewannen die Gastgeberinnen und Aufsteigerinnen 3,5:2,5 gegen die Schachfreunde Deizisau und die Rodewischer Schachmiezen führen die Tabelle an. | Foto: Steffen Rätzke von Stoyentin / ChessBase
-
Saint Louis heißt die US-Schachelite willkommen
Die US-Meisterschaft und die US-Meisterschaft der Frauen 2026 finden vom 8. bis zum 23. Oktober mit jeweils 12 Spielern statt. Das Preisgeld liegt insgesamt bei über 400.000 $. Veranstaltet wird das Turnier vom Saint Louis Chess Club. Fabiano Caruana muss seinen Titel gegen die Konkurrenz, u.a. bestehend aus Wesley So, Hans Niemann und Levon Aronian, verteidigen. Bei der Frauenmeisterschaft tritt die amtierende US-Meisterin Carissa Yip u.a. gegen Alice Lee, Irina Krush und Rose Atwell an. | Foto: Saint Louis Chess Club
-
Herzlichen Glückwunsch - Jon Speelman wird 70!
Jonathan Speelman wird heute, am 2. Oktober 2026, 70 Jahre alt. Ende der 1980er Jahre gehörte der englische Großmeister zur Weltspitze und erreichte das Halbfinale der Kandidatenkämpfe. Später machte er sich auch als Autor einen Namen. Herzlichen Glückwunsch! | Fotos: British Chess News / Gennadiy Titkov
-
Will Russland Kasparov umbringen?
Wie bekannt, ist Russland im Umgang mit Menschen im Allgemeinen und mit Oppositionellen alles andere als zimperlich. Litauische und US-Amerikanische Sicherheitsdienste haben nun ein Netzwerk von russischen Auftragsmördern und Saboteuren enttarnt, die Anschläge auf russische Exilanten vorbereitet haben sollen. Eine der Zielpersonen: Garry Kasparov. | Foto: Kasparov.com
-
Afghanische Olympiateilnehmer in Afghanistan verhaftet
Schach ist in Afghanistan derzeit verboten. Das war nicht immer so. Afghanische Teams nahmen trotz des Verbots bei der Schacholympiade sowohl am offenen Wettbewerb als auch am Frauenwettbewerb teil, stießen damit bei den regierenden Taliban aber nicht auf Gegenliebe. Drei der Spieler wurden bei der Rückreise an der Grenze verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Unter Umständen drohen drastische Strafen.
-
Olympiasieger Usbekistan im Interview
Das usbekische Team gewann die Schacholympiade in der offenen Sektion. Dies bewegte Sagar Shah von ChessBase India dazu, sich mit den Spielern Nodirbek Abdusattorov, Javokhir Sindarov, Nodirbek Yakubboev, Shamsiddin Vokhidov und Mukhiddin Madaminov zusammenzusetzen und über ihre Partien, den ehemaligen Weltmeister und Teamchef Rustam Kasimdzhanov und den Druck einer Olympiade im eigenen Land zu sprechen. | Foto: ChessBase India
-
Die FIDE-Weltranglisten vom Oktober 2026
Die Ergebnisse der Schacholympiade in Usbekistan haben die Reihenfolgen in den Top-Listen doch spürbar verändert. Zu den Gewinnern gehören die Usbeken Abdusattorov, Sindarov und Yakubboev. Yagiz Kaan Erdogmus konnte seinen Vorsprung vor Gukesh in der Juniorenliste weiter vergrößern. Beste Juniorin ist jetzt Alice Lee aus den USA. Die besten Deutschen sind Vincent Keymer (Top 100), Elisabeth Pähtz (Frauen) und Leonardo Costa (Junioren).
-
Sagar Shah interviewt das deutsche Team
Nach dem Bronzemedaillensieg des deutschen Teams bei der Schacholympiade setzte sich Sagar Shah von ChessBase India mit Vincent Keymer, Matthias Blübaum, Frederik und Rasmus Svane, Alexander Donchenko, dem Bundestrainer Jan Gustafsson und dem Teamsekundanten Dmitrij Kollars zusammen und sprach mit ihnen über den Turnierverlauf, die Mannschaft und die großartige Leistung der einzelnen Spieler. | Foto: ChessBase India
-
Vlog: Die letzten Tage in Samarkand
Arne Kähler teilt auch die letzten Tage in Samarkand in einem Vlog: Der Partiebeginn zwischen Usbekistan und Ukraine sowie zwischen Indien und Ungarn, eine Blitzpartie gegen das siebenjährige usbekische Talent Mukhammadyusuf Bakhramov, Eindrücke aus dem belebten Presseraum, ein kurzes Gespräch mit Frederik Svane und Konstantin Peyrer und Ausschnitte von der Siegerehrung. Deutschland bekam die Bronzemedaille überreicht und danach machte sich das ChessBase-Team wieder auf den Weg nachhause. | Foto: ChessBase
-
Das Turnier am Tegernsee: Die OIBM
Vom 31. Oktober bis zum 8. November 2026 ist es wieder soweit: Das Turnier am Tegernsee, die Offene Internationale Bayerische Schach-Meisterschaft, öffnet seine Tore zum 29. Mal. Aktuell haben sich bereits 495 Personen für das Event angemeldet, darunter Jaime Santos Latasa und Szymon Gumularz, zwei Spieler mit einer Elo über 2600, der amtierende deutsche Meister Leonardo Costa, und über 100 weitere Titelträger. | Foto: Thomas Plettenberg / Der Tegernsee
-
Das Europaturnier der WSTC 2026 startete in Tsaghkadzor
In Tsaghkadzor, Armenien, hat die europäische Kontinentalrunde der FIDE-ISCF-Schul-Mannschaftsweltmeisterschaft begonnen. 27 Schulmannschaften aus 25 Ländern kämpfen um Plätze im großen Finale im Dezember. Nach zwei Runden liegen fünf Mannschaften weiterhin bei der maximalen Punktzahl, wobei das Gymnasium Nr. 50 aus Minsk nach Brettpunkten führt. Am Eröffnungstag gab es außerdem Grußbotschaften der bisherigen Kontinentalmeister sowie einen armenischen Teppichweb-Workshop.
-
Was bei den deutschen Frauen jetzt ansteht
Paul Meyer-Dunker kann sich noch kurze Zeit freuen über das Abschneiden des Männerteams in Samarkand. Will der Präsident des Deutschen Schachbundes ebenfalls die Frauen auf einen langfristig erfolgreichen Pfad in die Zukunft führen, dann kommt es jetzt auf seine Führung an. Denn ein „Weiter so“ und etwas Kosmetik hat keine Chance auf mittelfristigen Erfolg. Ein Debattenbeitrag von Thorsten Cmiel. | Foto: Dariusz Gorzinski. Bearbeitet mit KI.
-
Vorschau auf die Frauenbundesliga: Auftaktwochenende
Am 3. und 4.10. findet das Auftaktwochenende der Frauenbundesliga bei den Gastgeberinnen von TuRa Harksheide, dem SZ Seeblick Dippoldiswalde und dem SC 1957 Bad Königshofen statt. Nach dem Rückzug des SK Schwäbisch Hall aus der Frauenbundesliga ist das Team der OSG Baden-Baden die höchstplatzierte Mannschaft des Vorjahres in der Liga. Am ersten Wochenende spielt die OSG Baden-Baden gegen den Hamburger SK und TuRa Harksheide. Welche Spitzenspielerinnen die FBL-Bretter wohl am Wochenende nach der Olympiade erreichen? | Abbildung: Frauenbundesliga
-
Kurz und knackig: Miniaturen aus Samarkand
Kurzpartien, Partien, die nicht länger als 20 Züge dauern, sind selten strategisch tief, aber oft unterhaltsam. Sie bieten verblüffende taktische Schlaglichter, gelegentlich theoretische Erkenntnisse und erinnern daran, wie schnell im Schach ein Unglück passieren kann. Kurzpartien gab es natürlich auch bei der Schacholympiade in Samarkand. Hier eine – kurze – Auswahl. | Foto: Der Spielsaal der Schacholympiade | Foto: Nils Rohde
-
Bodhana Sivanandan: jüngste WGM aller Zeiten mit 11 Jahren
Die erst elfjährige Bodhana Sivanandan spielt bei der Frauenolympiade für England am ersten Brett, war beste Spielerin ihres Teams und eine der besten Spielerinnen an Brett 1. Mit diesem Ergebnis erzielte sie ihre dritte WGM-Norm und ist damit die jüngste Frauengroßmeisterin (WGM) der Geschichte. | Foto: Rafal Oleksiewicz/FIDE
-
Vincent Keymer im Interview: Locker, leicht, witzig
Wer bei einer Schacholympiade um Medaillen spielt, nimmt Schach ernst. In Samarkand gewann Vincent Keymer mit der deutschen Mannschaft Bronze, Deutschlands erste Mannschaftsmedaille seit Silber in Istanbul 2000. Doch nach der letzten Runde nahm sich Keymer Zeit für ein kurzes Interview mit Arne Kähler und beantwortete dessen nicht ganz ernst gemeinte Fragen souverän, locker und witzig – und verriet dabei nebenbei viel über seine Vorlieben und Abneigungen beim Schach und abseits des Bretts.
-
Timur Turlov erster kasachischer FIDE-Präsident
Timur Turlov, der Gründer und CEO der Freedom Holding Corp. und Präsident des kasachischen Schachverbandes, gewinnt die Stichwahl bei der FIDE-Generalversammlung in Samarkand, Usbekistan. Der neue FIDE-Präsident kündigt eine digitale Transformation sowie Rekordinvestitionen in die weltweite Entwicklung des Schachs an. | Foto: FIDE
