Schach International
Schach Nachrichten
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EM in Katowice, Runde 5: Sechs Spieler an der Spitze
Nach fünf Runden der Europameisterschaft in Katowice teilen sich sechs Spieler mit 4,5 von 5 Punkten die Führung: In der vierten Runde trennten sich die Führenden Eduardo Iturrizaga und Robert Hovhannisyan (im Bild) remis. Vier Spieler schlossen mit Siegen zu ihnen auf. Dicht dahinter liegen 44 Spieler mit 4 von 5 Punkten, während einige der Topgesetzten, darunter Igor Kovalenko, im Schweizer System mit 501 Teilnehmern bereits einen Punkt hinter der Spitze liegen. | Foto: Offizielle Website
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Kandidatenturnier, Runde 12: Giri verpasst Aufholchance
Anish Giri hatte eine Gewinnstellung gegen Wei Yi auf dem Brett. Im Endspiel fand er jedoch nicht den richtigen Weg und einigte sich letztendlich auf ein Remis mit seinem Gegner. Sindarov einzuholen wird so immer schwieriger. Javokhir Sindarov spielte gegen Hikaru Nakamura direkt auf ein Remis, um seine Tabellenführung zu zementieren. Matthias Blübaum blieb seinem Trend treu und spielte remis gegen Fabiano Caruana. | Foto: Michal Walusza / FIDE
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Kandidatenturnier Runde 12 – Live!
Es bleiben nur noch drei Runden um Javokhir Sindarov aufzuhalten. In Runde 12 tritt Sindarov gegen Nakamura an. Blübaum spielt gegen Caruana, die Weltranglisten-Nr. 3, und Giri muss seine Chancen mit Schwarz gegen Wei Yi nutzen. Vaishali und Zhu Jiner können im direkten Duell um die ersten Plätze kämpfen und Anna Muzychuk muss gegen Aleksandra Goryachkina versuchen, Vaishali einzuholen. | Foto: Michal Walusza / FIDE | Partien mit Kommentar ab 14:30 Uhr
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 10: Standardlayouts oder eigenes Layout?
ChessBase´26 überzeugt auch in puncto Übersichtlichkeit: Mit mehreren Menüfenstern zu analysieren, ohne den Überblick zu verlieren, ist kein Problem. Kennen Sie die sechs Standard-Layouts oder mögen Sie es lieber individuell? Lernen Sie die Optionen kennen, probieren Sie alles aus. Sie werden begeistert sein, wie Sie mit dieser ChessBase-Funktion Ihre Analyse auch optisch sinnvoll und effektiver gestalten können.
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Kandidatenturnier, Runde 11: Sindarov profitiert von Remis
Vier Remis in Runde 11 des Open des Kandidatenturniers helfen vor allem Javokhir Sindarov, der damit weiterhin mit zwei Punkten Abstand zu Anish Giri auf Platz 2 das Feld anführt. Mit nur noch drei verbleibenden Runden wird es immer knapper für Giri, dem Usbeken noch Konkurrenz zu machen. Drama gab es in Blübaums Partie gegen Praggnanandhaa auf dem Brett, aber letztendlich endete auch diese glücklich im Remis. | Foto: Michal Walusza / FIDE
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Elisabeth Pähtz - Mastering the London System (Auf Englisch)
Im Kurs „Mastering the London System“ zeigt Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System mit frühem Lf4 und erklärt die daraus entstehenden dynamischen Strukturen und Ideen. Dabei behandelt sie systematisch die wichtigsten schwarzen Antworten und vergleicht das klassische London mit dem Neo London, um ein vollständiges und modernes Repertoire aufzubauen. Der Fokus liegt auf praktischem Verständnis, sodass Spieler aller Spielstärken das London-System sicher und flexibel im Turnier anwenden können.
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Gukesh: Schnellschach auf Menorca und Rückzug von der Grand Chess Tour
Beim Open Chess Menorca 2026 steht natürlich ein Spieler im Fokus: Der amtierende Weltmeister Gukesh Dommaraju. Während auf einer anderen, weiter östlichen Mittelmeerinsel sein WM-Finalgegner ermittelt wird, nimmt der 19-jährige Weltmeister an einem kleinen, aber stark besetzten Schnellschachturnier teil. Nach einer Serie enttäuschender Resultate und der Entscheidung, seinen Turnierkalender deutlich zu reduzieren, verkündete er den Verzicht auf seinen Startplatz bei der diesjährigen Grand Chess Tour. | Fotos: Saji Mathew, Michal Walusza / Fide
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Karl wird 25 und erinnert an Vlastimil Hort!
Kaum zu glauben, aber "Karl - das kulturelle Schachmagazin" feiert dieses Jahr 25. Geburtstag! Die erste Ausgabe erschien Anfang 2001 und widmete sich im Schwerpunkt dem Thema "Tempo!". Die 100. Ausgabe erinnert an Vlastimil Hort, der im Mai 2025 gestorben ist. In einem langen und offenen Interview mit Karl-Herausgeber Harry Schaack teilt Horts Ehefrau Brigitte private Erinnerungen an ihren Mann. Mihail Marin analysiert Horts Spielstil, Michael Ehn staunt über Horts Gedächtnis und Michael Negele erinnert an den "böhmischen Bohémien".
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EM in Katowice, Runde 3: Noch 17 Spieler mit weißer Weste
Viele Remisen gab es in der dritten Runde der Europameisterschaft in Katowice an den vorderen Brettern. Auch die deutschen Topspieler Alexander Donchenko, Roven Vogel und Leonardo Costa erreichten Punkteteilungen. Von diesem Trio ist Vogel am besten gestartet. Er konnte bereits 2,5 Punkte verbuchen. | Fotos: Veranstalter
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Kandidatenturnier, Runde 10: Sindarov gewinnt wieder!
Javokhir Sindarov ist beim Kandidatenturnier weiter in bestechender Form und gewann in Runde 10 überzeugend gegen Praggnanandhaa. Sindarov, der vor der Runde mit 1,5 Punkten Vorsprung klar in Führung lag, versuchte gar nicht erst, diesen Vorsprung mit vorsichtigem und solidem Spiel über die Ziellinie zu retten, sondern ließ sich gegen Praggnanandhaa auf eine zweischneidige und komplizierte Stellung ein. Dieser Mut bescherte ihm einen überzeugenden Sieg. Die drei anderen Partien der Runde endeten mit Remis, und so hat Sindarov vier Runden vor Schluss wieder zwei Punkte Vorsprung. Und er hat in Runde 10 nicht den Eindruck gemacht, als ob er auf der Zielgeraden straucheln könnte. | Foto: Michal Walusza / Fide
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Der Usbeke, der alles aufsaugt – von Ulrich Stock (DIE ZEIT)
Ulrich Stock ist als Reporter der ZEIT vor Ort beim Kandidatenturnier in Zypern. Er hat einen ausführlichen Blick auf die bislang herausragende Figur der WM-Qualifikation geworfen: Javokhir Sindarov (auf dem Titelfoto in Runde 9 gegen Matthias Blübaum). Stock beobachtet aber auch die Situation hinter den Kulissen genau und mit durchaus skeptischen Blicken... | Fotos: Michal Walusza / FIDE
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Sven Noppes: "Das grenke Schach Open ist einfach das geilste Turnier"
Beim Grenke Chess Open 2026 spricht Arne Kaehler mit Sven Noppes über die enorme Organisation hinter dem Turnier, bei der vor allem die ehrenamtlichen Helfer als unsichtbares Rückgrat eine entscheidende Rolle spielen. Die größte Herausforderung ist die Finanzierung – steht diese, greifen die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen zuverlässig, auch wenn spontane Probleme immer wieder gelöst werden müssen. Für die Zukunft wünscht sich Noppes frühere Planung sowie ein klares Commitment von Topspielern und Sponsoren, um das Turnier weiter wachsen zu lassen.
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EM in Katowice, Runde 2: Kein Sieg für die drei Topgesetzten
Die Europameisterschaft in Katowice scheint kein gutes Pflaster für die Favoriten zu sein: Der an 1 gesetzte Ukrainer Igor Kovalenko (Titelfoto, rechts) musste bereits in Runde 2 die erste Niederlage einstecken. Ebenso mit Schwarz verlor der an drei gesetzte rumänische Spitzenspieler Bogdan-Daniel Deac. Wenigstens zu einem Remis reichte es für die 2 der Setzliste, den Spanier David Anton Guijarro. Der deutsche Spitzenspieler Alexander Donchenko (7. der Setzliste) entging der Überraschungsserie auch nicht – er remisierte mit Schwarz. Leonardo Costa (45) ging sogar leer aus. Roven Vogel (66) gewann seine Partie. | Fotos: Veranstalter
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Kandidatenturnier, Runde 9: Blübaum kämpft und hält Remis
Matthias Blübaum gilt als solider Spieler, aber in Runde 9 des Kandidatenturniers scheute er gegen Tabellenführer Javokhir Sindarov kein Risiko. Er spielte von Beginn an aggressiv, aber musste am Ende froh über ein Remis sein. Sindarov konterte Blübaums Angriff souverän, aber verpasste dann im entscheidenden Moment einen Gewinn. Im Duell der Verfolger gewann Anish Giri mit Schwarz gegen Fabiano Caruana und liegt jetzt "nur" noch 1,5 Punkte hinter Sindarov. Praggnanandhaa stand gegen Wei Yi lange Zeit auf Gewinn, aber fand keinen Weg zum Sieg. Und auch Hikaru Nakamura und Andrey Esipenko trennten sich Remis. | Foto: Michal Walusza / Fide
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Erinnerungen an Donald Byrne
Zusammen mit seinem Bruder Robert gehörte Donald Byrne in den 1970er Jahren zu den besten Spielern der USA. Er gewann viele Partien, die größte Bekanntheit erlangte er jedoch durch eine Verlustpartie - gegen den noch unbekannten Bobby Fischer. Donald Byrne starb vor 50 Jahren an einer Autoimmunkrankheit. Er wurde nur 45 Jahre alt.
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Neue Schach-Netflix-Doku: Carlsen vs. Niemann
Nach der überaus erfolgreichen Miniserie "The Queen's" Gambit und der Polgar-Doku "Die Königin des Schachs" bringt Netflix ein weiteres Schachthema auf den Bildschirm. In der Doku "Untold Chess Mates" geht es um die Kontroverse von Magnus Carlsen und Hans Niemann. Gestern war Premiere. | Fotos: Screenshots aus dem Film/ Netflix
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Kandidatenturnier der Frauen: Anna Muzychuk strauchelt
Zur Halbzeit lag Anna Muzychuk alleine an der Spitze des Kandidatenturniers der Frauen, aber in Runde 8, der ersten Partie der Rückrunde, geriet sie ins Straucheln. Sie stand gegen Divya Deshmukh (Bild) lange Zeit klar besser, fast schon auf Gewinn, aber verlor am Ende doch noch. Nach dieser bitteren Niederlage teilt sie sich mit vier anderen Spielerinnen, die alle auf 4,5 Punkte aus 8 Partien kommen, die Tabellenführung. | Foto: FIDE / Yoav Nis
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Kandidatenturnier, Runde 8: Sindarov spielt Remis, aber vergrößert seinen Vorsprung
Javokhir Sindarov scheint beim Kandidatenturnier 2026 unter einem glücklichen Stern zu stehen. In Runde 8 spielte er gegen Andrey Esipenko ein farbloses Remis, aber dennoch konnte er seinen Vorspung ausbauen: mit 6,5 aus 8 liegt er jetzt ganze zwei Punkte vor Fabiano Caruana und Anish Giri. Caruana verlor mit Schwarz gegen Nakamura, Giri gewann mit Weiß gegen Praggnanandhaa. Matthias Blübaum kam mit Schwarz gegen Wei Yi zu einem weiteren Remis. | Foto: Fußballstar David Luiz führt den zeremoniellen Anfangszug aus | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Keymer gewinnt grenke Freestyle Open!
Vincent Keymer hat es geschafft! Mit einem schnellen Remis gegen Maxime Vachier-Lagrave in der neunten und letzten Runde des grenke Freestyle Open in Karlsruhe sicherte er sich den Turniersieg nach Wertung und die Qualifikation für die Freestyle-WM 2027. Durch das Remis kamen Keymer und Vachier-Lagrave beide auf 7,5 Punkte aus Partien, aber Keymer gewann dank besserer Wertung. Mit einem halben Punkt Rückstand folgten 7 Spieler mit je 7 Punkten. Zu dieser Gruppe gehörte auch Magnus Carlsen, der nach Wertung Dritter wurde. | Foto: Nils Rohde/ChessBase
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Kandidatenturnier Runde 7: 135 Züge zwischen Deshmukh und Lagno
Divya Deshmukh und Kateryna Lagno machten Überstunden am Brett. Nach 135 Zügen akzeptierte Deshmukh, dass sie mit einem halben Punkt den Turniersaal verlassen würde und entließ ihre Gegnerin so in den Ruhetag. Vaishali Rameshbabu gewann gegen Tan Zhongyi, die weiteren Partien endeten in einem Remis. Vaishali springt so auf Platz 2 mit 4 Punkten, nur ein halber Punkt hinter Anna Muzychuk auf Platz 1. | Foto: FIDE / Yoav Nis
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Grenke Open, Runde 9 - Live mit Magnus Carlsen und Vincent Keymer
Karlsruhe wird wieder zum globalen Zentrum des Schachs: Beim Grenke Schachfest 2026 treffen Weltmeister, Super-Großmeister und Tausende Spieler aufeinander – ein einzigartiges Spektakel zwischen Elite und Breitensport. Mit dabei sind unter anderem der weltbeste Spieler Magnus Carlsen und Deutschlands Star Vincent Keymer. Mit vielen anderen Topstars der Szene treffen sie sich im Kongresszentrum Karlsruhe zu einem großen Schachfest. | Foto: Nils Rohde/ ChessBase | Live mit Kommentar ab ca. 16:15 Uhr
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Frisch rezensiert: Harald Schneider-Zinner – Strategieschule Band 7 – Italienisch
Italienisch ist allgegenwärtig in der modernen Turnierpraxis: Mit Band 7 der Strategieschule nimmt sich Harald Schneider-Zinner eine der ältesten – und zugleich wieder hochmodernen – Schacheröffnungen vor. Statt Varianten auswendig zu pauken, steht erneut das strategische Verständnis im Mittelpunkt. Im Fokus: typische Stellungsbilder der geschlossenen Systeme mit c3 und d3 – praxisnah erklärt und direkt anwendbar. FIDE-Meister Bahne Fuhrmann aus Hamburg hat den ChessBase-Videokurs aus Spielersicht unter die Lupe genommen und zeigt, wie wertvoll dieser Ansatz für Training und Turnierpraxis ist.
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Clash der Stars: Keymer vs. Carlsen
Weitere Ostergeschenke für Schach-Deutschland! Vincent Keymer wurde für Runde 7 des grenke Freestyle Opens gegen Magnus Carlsen gepaart. In Runde 6 besiegte Keymer den US-Amerikaner Hans Niemann. Damit führte Keymer mit 6/6 das Turnier im Alleingang an. Carlsen spielte in Runde 6 remis gegen Sarana und verweilte so in der Verfolgergruppe mit 5/6. Das Nächste, das folgte, war das Highlight der Highlights: Vincent Keymer vs. Magnus Carlsen. | Foto: Nils Rohde/ ChessBase
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Blübaum spielt Remis gegen Weltranglisten-Nr. 2
Ostergeschenke für Schach-Deutschland: Matthias Blübaum spielte in Runde 7 gegen Hikaru Nakamura, kein anderer als Weltranglisten-Nr.2, im Kandidatenturnier. Blübaum ließ nichts anbrennen, blieb seinem soliden Spiel treu und versuchte ohne größeres Risiko einzugehen, sich einen Vorteil zu erspielen und landete in einem Läuferendspiel mit ungleichfarbigen Läufern und gleicher Bauernzahl. Ein Remis in 40 Zügen und Blübaum geht in den Ruhetag am Montag mit 3/7 auf Platz 5 vor Wei Yi, Nakamura und Andrey Esipenko. | Foto: Michal Walusza
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grenke: Keymer und Niemann bei 5/5
Vincent Keymer und US-Großmeister Hans Niemann haben im Freestyle Chess Open A des grenke Chess Festivals in Karlsruhe die Spitze übernommen. Beide führen nach fünf Runden mit 5 Punkten aus 5 Partien. In Runde 6 treffen sie aufeinander. Eine Gruppe von sechs Spielern folgt mit 4,5 Punkten, darunter Magnus Carlsen (2888), der gegen Amin Tabatabaei (2661) remisierte, und der Mülheimer Großmeister Daniel Hausrath (2440), der gegen Tabatabaei gewann. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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Der stille Abschied des Walter Rostalski
Walter Rostalski gehörte über Jahrzehnte zum ständigen Inventar der Hamburger Schachszene. Schach war seine größte Begabung und als Jugendlicher erzielte er schon beachtliche Erfolge. In späteren Jahren verlegte er sich aufs Blitz. Irgendwann tauchte er bei Turnieren nicht mehr auf. Was ist aus ihm geworden? | Foto: Schachfreunde Lurup, Gisbert Jacoby
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Blübaum zurück auf der Remis-Spur
"Solide" ist Matthias Blübaums (inoffizieller) zweiter Vorname und das zeigte er in Runde 6 des Kandidatenturniers gegen Anish Giri. Über 1.c4 kamen sie in die Abtauschvariante des abgelehnten Damengambits mit Carlsbad-Struktur. Giri verabreichte Blübaum einen isolierten Doppelbauern, aufgrund der verfahrenen Bauernstruktur ließ sich daraus aber kein Vorteil ableiten. Damit gab es ein weiteres grundsolides Remis auf dem Punktekonto von Blübaum. | Foto: Yoav Nis (Eugene Nisenbaum) / FIDE
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grenke, Tag 2: Keymer wackelt sich in Rundensieg
In Runde 2 am Freitag beim grenke Freestyle Open drehte sich für Keymer alles darum, ob er gewinnen würde oder doch noch ein Remis entsteht. In Runde 3 wurde es kritischer. Sein Trainer und der Turnier-Kommentator Peter Leko begrüßte Keymer mit dem Wort "Herzinfarkt". Das Glück war am Ende aber auf seiner Seite. Mit Magnus Carlsen und 17 weiteren Spielern steht Vincent Keymer mit 3 aus 3 an der Spitze. Im klassischen Open führen momentan 46 Personen mit 3 Punkten. | Foto: Jeroen van den Belt
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Blübaums Remisserie reißt
Nach dem Ruhetag trat Matthias Blübaum am Freitag im Kandidatenturnier gegen Fabiano Caruana an. Caruana erwischte Blübaum mit einer Eröffnungsvariante, die seinen Gegner zum Nachdenken brachte, während Caruana selbst die Züge herausblitzte. In der Partie mit entgegengesetzten Rochaden spielte Blübaum einen falschen Damenzug und schaffte es nicht mehr zurück ins Spiel. Caruana gilt als einer der stärksten Spieler des Felds und reißt nun Blübaums Remiserie ein. | Foto: Yoav Nis (Eugene Nisenabum)/FIDE
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"Imagine..."
Anfang der 1970er-Jahre träumte John Lennon von einer Welt ohne Krieg und seine Gefährtin Yoko Ono hatte die Sinnlosigkeit von Kämpfen und Kriegen mit einem Schachspiel symbolisiert, in dem alle Steine weiß sind. Anlässlich der Speedchess Championship in London im Februar schlägt Jason Kouchak einen Bogen vom modernen schnellen Schach zu einer friedlichen in Schach und Musik verbundenen Welt. | Foto: André Schulz
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Die FIDE-Weltrangliste vom April 2026
An den ersten drei Plätzen der Weltrangliste hat sich nichts geändert: Carlsen, Nakamura, Caruana. Keymer hat einige Punkte verloren und mit Abdusattorov den Platz getauscht. Yifan Hou ist die besten Frau der Welt im Schach, Weltmeister Gukesh der beste U20-Spieler. Alua Nurman ist die neue Nummer eins beim weiblichen Nachwuchs.
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Women's Candidates Runde 4: Muzychuk gewinnt und liegt mit Assaubayeva vorne
Anna Muzychuk und Bibisara Assaubayeva teilen sich nach der vierten Runde des Kandidatenturniers der Frauen die Führung. Am Mittwoch gab es zwei entschiedene Partien: Muzychuk besiegte Kateryna Lagno, während Zhu Jiner gegen Divya Deshmukh gewann. Assaubayeva vergab Chancen auf den alleinigen ersten Platz mit ihrem Remis gegen Tan Zhongyi. Vaishali Rameshbabu erreichte nach anfänglichem Druckspiel ihrer Gegnerin noch ein Unentschieden gegen Aleksandra Goryachkina. | Foto: FIDE / Michal Walusza, Yoav Nis
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4. Deutsche Meisterschaft für MINT-Berufe
Am 05. September 2026 richtet die Emanuel Lasker Gesellschaft zum vierten Mal die Deutsche Schachmeisterschaft für MINT-Berufe aus. Austragungsort ist Cottbus. Die Sieger werden mit einer "Vera 2026" oder einem "Viktor 2026" geehrt. Alle Teilnehmer erhalten Sachpreise.
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Candidates Runde 4: Sindarov besiegt Caruana und klettert auf Rang 6 in der Weltrangliste
Nach vier Runden des Kandidatenturniers in Zypern hat sich ein klarer Führender herauskristallisiert. Javokhir Sindarov besiegte Fabiano Caruana im Duell der beiden Führenden und steht nun bei beeindruckenden 3,5 von 4 möglichen Punkten. Der 20-jährige Usbeke hat bereits einen vollen Punkt Vorsprung vor seinem engsten Verfolger. Auch Anish Giri konnte gewinnen und besiegte Andrey Esipenko mit Schwarz, wodurch er wieder eine 50-Prozent-Quote erreichte. Die beiden übrigen Partien, darunter auch die von Matthias Blübaum gegen Praggnanandhaa Rameshbabu, endeten remis. Heute ist der erste Ruhetag des Turniers. | Foto: FIDE / Yoav Nis, Michal Walusza
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One Brettl after another
Gern hätte Olaf Steffens beim Kandidatenturnier mitgespielt, doch es hat nicht ganz gereicht. Doch es muss ja nicht Zypern sein. Über Ostern versammelt sich alles, was hier- und dazulande Schach spielen kann zum "grenke Open" in Karlsruhe. Da fährt auch der Bremer Olaf Steffen noch einmal ins weit entfernte Ländle. | Fotos: Olaf Steffens
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Kandidatenturnier aktuell: Matthias Blübaum gegen Praggnanandhaa Rameshbabu endet Remis
Matthias Blübaum ist der erste deutsche Kandidat seit Robert Hübner im Jahr 2026. Der 28-Jährige hat die Chance, sich für das Finale der Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh aus Indien zu qualifizieren. Das ist Grund genug, sein Ergebnis schnell auf unserer Seite bekanntzugeben. Ein ausführlicher Rundenbericht erscheint wie üblich in Kürze – mit Bildern, Statistiken und ausführlichen Analysen... | Titelfoto: Matthias Blübaum mit seinem Sekundanten Rasmus Svane auf dem Weg zum Spielsaal | Fotos: FIDE / Michal Walusza
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Candidates Runde 4: Statistiken zu den Paarungen
Die direkten Begegnungen der Kandidaten in der Vergangenheit liefern wertvolle Informationen für die jeweils bevorstehende Partie. Basierend auf Daten der Mega-Datenbank 2026 liefern die Statistiken vergangener Begegnungen Anhaltspunkte für Trends und bevorzugte Gegner. Obwohl diese Zahlen nicht ausschlaggebend sind, bieten sie eine zusätzliche Perspektive auf die anstehenden Duelle. Vielleicht sind es wichtige Details auf dem Weg, sich den Platz zu erobern, der zum Kampf um die Weltmeisterschaft berechtigt.
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Großbritanniens Nr.1 der Frauen ist gerade mal elf Jahre alt!
Das britische Schachphänomen Bodhana Sivanandan hat Geschichte geschrieben: Sie hat sich nach einem sensationellen Start ins Jahr 2026 an die Spitze der britischen Schachrangliste gesetzt, wie der englische Schachverband mit Freude verkündet. Mit zehn Jahren war sie die jüngste Schachspielerin, die einen Großmeister besiegte, und die jüngste, die jemals eine Großmeisternorm erreichte. Sie hat eine vielversprechende Zukunft vor sich. Wir prophezeien, dass in wenigen Jahren eine Netflix-Dokumentation über sie erscheinen wird.
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Candidates Runde 3: Caruana nutzt Wei Yis Fehler gnadenlos aus, Sindarov zieht gleich
Nach drei Runden des Kandidatenturniers in Zypern haben sich zwei Spieler bereits einen deutlichen Vorsprung erarbeitet. Fabiano Caruana und Javokhir Sindarov feierten jeweils ihren zweiten Sieg und liegen damit vor ihrem direkten Duell in Runde 4 einen ganzen Punkt vor dem Rest des Feldes. Caruana bezwang Wei Yi nach zwei ungewohnten Fehlern des chinesischen Großmeisters, während Sindarov Praggnanandhaa Rameshbabu in einem hart umkämpften Match bezwang. Matthias Blübaum gehört zu den nächsten Verfolgern: Er remisierte auch seine dritte Partie gegen Andrey Esipenko und spielt am Mittwoch gegen Praggnanandhaa. Am Donnerstag folgt der erste Ruhetag nach vier Runden. | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Tabatabaei dominiert in Reykjavík
Amin Tabatabaei hat das Reykjavík Open im Durchmarsch gewonnen. Nach seinen sieben Siegen zum Auftakt sicherte er sich den Siegerpokal mit zwei Unentschieden in den Schlussrunden. Auf Rang zwei folgt der US-Amerikaner Zhou Jianchao mit einem halben Punkt Abstand. Dritter wurde der Ukrainer Vasyl Ivanchuk, der Wertungsbester im Feld von sieben Spielern mit 7 Punkten wurde. | Titelfoto: Amin Tabatabaei vor Spielbeginn der 7. Runde | Fotos: Jökull Úlfarsson
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Die Kandidatenturniere 2026 - wieso Zypern?
Mit dem Kandidatenturnieren 2026 ist die Mittelmeerinsel Zypern in den Mittelpunkt des Interesses der internationalen Schachgemeinde gerückt. Eine Schachhochburg ist Zypern nicht gerade, aber es gibt gute Gründe, hier ein solch hochklassiges Turnier auszutragen, nicht nur reizvolle Landschaft.| Foto: Thorsten Cmiel
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Kandidatenturnier aktuell: Matthias Blübaum spielt auch gegen Andrey Esipenko Remis
Matthias Blübaum ist der erste deutsche Kandidat seit Robert Hübner im Jahr 2026. Der 28-Jährige hat die Chance, sich für das Finale der Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh aus Indien zu qualifizieren. Das ist Grund genug, sein Ergebnis schnell auf unserer Seite bekanntzugeben. Ein ausführlicher Rundenbericht erscheint wie üblich in Kürze – mit Bildern, Statistiken und ausführlichen Analysen... | Titelfoto: Matthias Blübaum gegen Andrey Esipenko | Fotos: FIDE / Yoav Nis
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Fritz 20 & Fritz Powerbook 2026
Erleben Sie das ultimative Trainings- und Vorbereitungsbundle: Fritz 20 plus Fritz Powerbook 2026 – Ihr persönlicher Schachtrainer kombiniert mit einer modernen, statistisch fundierten Eröffnungsreferenz. Mit Spielstil-Simulation, Bullet-Training und KI-Sprachausgabe auf der Fritz-Seite verwandeln Sie Ihre Vorbereitung in realistische Trainingspartien. Und mit 25 Millionen Eröffnungsstellungen aus 1,7 Millionen hochklassigen Turnierpartien liefert das Powerbook 2026 ein klares, strukturiertes Bild davon, was in heutigen Eröffnungen wirklich funktioniert.
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Candidates Runde 3: Statistiken zu den Paarungen
Die direkten Begegnungen der Kandidaten in der Vergangenheit liefern wertvolle Informationen für die jeweils bevorstehende Partie. Basierend auf Daten der Mega-Datenbank 2026 liefern die Statistiken vergangener Begegnungen Anhaltspunkte für Trends und bevorzugte Gegner. Obwohl diese Zahlen nicht ausschlaggebend sind, bieten sie eine zusätzliche Perspektive auf die anstehenden Duelle. Vielleicht sind es wichtige Details auf dem Weg, sich den Platz zu erobern, der zum Kampf um die Weltmeisterschaft berechtigt.
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Women's Candidates Runde 2: Lagno und Vaishali entkommen knapp – wieder vier Remis
Verpasste Chancen prägten auch die zweite Runde des Frauen-Kandidatenturniers, in der alle vier Partien erneut remis endeten. Zhu Jiner erspielte sich gegen Kateryna Lagno eine deutlich überlegene Stellung, konnte diese aber nicht nutzen, sodass ein Dauerschach die Partie für Lagno rettete. Im rein indischen Duell verspielte Divya Deshmukh (im Bild) ebenfalls einen Vorteil, nachdem sie eine taktische Möglichkeit von Vaishali Rameshbabu übersehen hatte. | Foto: FIDE / Yoav Nis
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Candidates Runde 2: Vier Remis beim Kandidatenturnier in Zypern
Alle vier Partien der zweiten Runde im Open endeten remis, sodass sich die Tabelle nicht verändert hat. Fabiano Caruana, Praggnanandhaa Rameshbabu und Javokhir Sindarov liegen weiterhin mit 1,5/2 Punkten punktgleich an der Spitze. Praggnanandhaa und Andrey Esipenko hatten am Montag die besten Chancen auf mehr als ein Remis, doch ihre Gegner verteidigten sich erfolgreich. In der dritten Runde kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Führender: Praggnanandhaa spielt mit Weiß gegen Sindarov. Matthias Blübaum erreichte mit Schwarz ein Remis gegen Sindarov und trifft nun mit Weiß auf Esipenko. | Foto: FIDE / Michal Walusza
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ChessBase at grenke - Kommen Sie vorbei
Beim grenke Chess Festival 2026 in Karlsruhe ist ChessBase mittendrin statt nur dabei: Am Stand der Chess Tigers gibt es direkte Hilfe bei Vorbereitung, Training und allen Fragen rund ums Schach. Gleichzeitig sorgt das Team mit Interviews, Shows, unter anderem mit Veronika Exler und Georgios Souleidis, sowie dem neuen Eröffnungslexikon 2026 für viel Content direkt vom größten Open-Schachfestival der Welt. | Fotos: Grenke Chess Festival Video Screenshots
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Kandidatenturnier aktuell: Matthias Blübaum remisiert auch gegen Javokhir Sindarov
Matthias Blübaum ist der erste deutsche Kandidat seit Robert Hübner im Jahr 2026. Der 28-Jährige hat die Chance, sich für das Finale der Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh aus Indien zu qualifizieren. Das ist Grund genug, sein Ergebnis schnell auf unserer Seite bekanntzugeben. Ein ausführlicher Rundenbericht erscheint wie üblich in Kürze – mit Bildern, Statistiken und ausführlichen Analysen... | Titelfoto: Matthias Blübaum beim Signieren vor dem Turnierbeginn | Fotos: FIDE / Michal Walusza.
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Wie wird man Schachweltmeister - Beitrag im WDR
Der WDR beschäftigte sich in einem TV-Beitrag mit der Teilnahme von Matthias Blübaum beim Kandidatenturnier und stellte en passant auch das Schachspiel und die Schachszene vor. "Natürlich gehe ich als Underdog in das Turnier", weiß Blübaum. Doch auch das letzte Kandidatenturnier hat nicht einer der Favoriten gewonnen.| Bilder: Screenshots WDR-Beitrag
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Candidates Runde 1: Matthias Blübaum startet mit Remis, Caruana schlägt Nakamura
Das Kandidatenturnier 2026 startete mit einem Paukenschlag: Drei der vier Partien endeten eindeutig zugunsten des Spielers mit den weißen Steinen. Die einzige Remispartie gab es zwischen Matthias Blübaum und Wei Yi. Fabiano Caruana besiegte Hikaru Nakamura im rein amerikanischen Duell der Topgesetzten, während Praggnanandhaa Rameshbabu und Javokhir Sindarov Siege gegen Anish Giri bzw. Andrey Esipenko errangen. | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Women's Candidates Runde 1: Vier Remis – Zhu und Goryachkina lassen Chancen aus
Das Frauen-Kandidatenturnier begann in Pegeia mit vier Remis in der ersten Runde – weil zahlreiche Chancen ausgelassen wurden. An dem Turnier, das zum zweiten Mal parallel zum offenen Wettbewerb ausgetragen wird, nehmen fünf Spielerinnen aus dem Jahr 2024 und drei Neulinge teil. Zu Beginn gab es zwei rein nationale Begegnungen. Eigentlich wären es drei gewesen, doch die kurzfristige Absage von Humpy Koneru verhinderte dies. Zeitdruck und Überraschungen in den Eröffnungen prägten den ersten Spieltag. | Titelfoto: Aleksandra Goryachkina | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Ellis Schatztruhe - Aufmerksamkeit: Folge 200!
In Folge 200 von Elli's Schatztruhe geht es darum, wie entscheidend Aufmerksamkeit im Schach ist. Selbst scheinbar gleichwertige Züge können durch kleine taktische Details komplett unterschiedliche Folgen haben. Elli zeigt anhand mehrerer Beispiele, dass man weniger auf Gefühl vertrauen sollte, sondern konsequent prüfen muss, welche konkreten Drohungen und Motive entstehen. Das Fazit: In Zeitnot oder bei schwierigen Entscheidungen hilft es enorm, gezielt nach taktischen Schwächen zu suchen, der Zug mit den wenigsten Problemen ist meist der richtige.
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 9: „Taktische Analyse“
Taktische Analyse klingt spannend – und ist sehr praktisch. Mit ChessBase´26 ist es auch gar nicht schwierig, die Ergebnisse daraus zu nutzen. Lernen Sie in dieser Folge, wie Sie mit dieser ChessBase-Funktion Ihre Analyse sinnvoll ergänzen und effektiver gestalten können.
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SZ: Vorschau zum Kandidatenturnier mit Kindermann
Zur Vorbereitung auf das Kandidatenturnier, das am Sonntag beginnt, trat SZ-Schachexperte und Großmeister Stefan Kindermann vor die Kamera. In seiner Vorschau bespricht Kindermann die Kandidaten des Turniers und wie er deren Chancen sieht. Am Ende zeigt er auch eine Partie des deutschen Kandidaten Matthias Blübaum, der in Wijk aan Zee gegen den amtierenden Weltmeister beim Tata Steel Tournament gewann. Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Tournament
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Internationales Fritz-Baumbach-Memorial 2026: Anmeldung noch möglich
Das Erbe von Fritz Baumbach, dem 11. Fernschachweltmeister, lebt weiter! Am 24. April startet das große Fritz-Baumbach-Memorial, und mit aktuell über 400 Teilnehmern aus 51 Nationen verspricht es eines der Highlights des Jahres zu werden.
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Frisch rezensiert: Calculation Step by Step von Surya Ganguly
Richtig Rechnen ist das A und O im Schach. Das möchte Surya Ganguly vermitteln. Der junge FIDE-Meister Bahne Fuhrmann vom Hamburger SK hat den Videokurs „Calculation Step by Step - Vol. 1 Foundations“ von Ganguly rezensiert. In seinem Beitrag geht er auf die vom indischen GM vorgeschlagenen Tipps und Techniken zur genauen Berechnung von Varianten ein. Ein Kurs bei dem Mitmachen gefordert wird...
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Matthias Deutschmann - Das Budapester Gambit
Kontraschach legt sich heute mit dem Budapester Gambit an. Ist es albern? Zeitverschwendung? Oder kann man damit Großmeister werden? Die Antwort auf alle Fragen ist erstaunlicherweise – ja!
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Ostergewinnspiel von JugendSchach und ChessBase: Gewinne ein Schachset oder ein ChessBase´26 Starterpaket
Jetzt mitmachen und gewinnen: Das dreirundige Oster-Gewinnspiel von JugendSchach und ChessBase geht auf die Zielgerade und lädt noch einmal Schachbegeisterte dazu ein, ihr Wissen zu testen. In der dritten Fragerunde, die noch bis zum 2. April 2026 läuft, warten zwei Fragen und ein attraktiver Preis. Viel Glück dabei!
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Interview mit Matthias Blübaum in der ZEIT
Matthias Blübaum steht derzeit im Mittelpunkt der deutschen Schachöffentlichkeit, ob er will oder nicht. Eigentlich will er sich aber auf sein Schach und das Kandidatenturnier konzentrieren. Und dort das machen, was ihm am meisten Spaß macht. Ein Interview in der ZEIT... | Foto: Michal Walusza/FIDE
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Martirosyan gewinnt das Agzamov-Gedächtnisturnier
Haik Martirosyan gewann das 19. Agzamov-Gedenkturnier in Taschkent im Tiebreak. Punktgleich mit ihm war der 16-jährige Artem Uskov. Beiden hatten in zehn Runden 7,5 Punkte gesammelt. Die beiden Führenden einigten sich in der siebten Runde auf ein Remis. Dann übernahm Martirosyan nach der achten Runde die Führung. Uskovs schloss durch den Sieg in der letzten Runde gegen Abhimanyu Puranik aber zum armenischen Großmeister auf, doch sein schlechterer Tiebreak verhinderte den Turniersieg. | Foto: FIDE / Anastasiia Korolkova
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Ganz Schach-Deutschland steht hinter Matthias Blübaum!
Vor dem wichtigsten Turnier seiner Karriere erfährt Deutschlands Schach-Hoffnung Matthias Blübaum eine außergewöhnliche Welle der Unterstützung. Politik, Verbände und Fans bündeln Kräfte – und machen aus einem Außenseiter ein nationales Projekt. Der DSB gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die Förderung von Blübaums Projekt Kandidatenturnier. | Fotos: FIDE, Michal Walusza (Titelfoto)
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Das neue Schach-Magazin 64 ist da – Matthias Blübaum auf dem Weg zum Titelkampf
Die Fans fiebern den Kandidatenturnieren entgegen – die deutschen Fans sind gespannt, wie Matthias Blübaum abschneiden wird. Hartmut Metz hat mit dem ersten deutschen Kandidaten seit vielen Jahrzehnten gesprochen, kurz bevor es auf Zypern losgeht. Spannend war es auch in Prag und Weissenhaus, die neue Ausgabe des Schach-Magazin 64 blickt auf diese Turniere zurück und auf viele weitere fesselnde Schachthemen. | Foto: Lennart Ootes
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Viktor Kortschnoi: Geschenke zu seinem 95. Geburtstag
Ein Leben zwischen politischem Druck, sportlicher Rivalität und unerschütterlichem Ehrgeiz: Viktor Kortschnoi zählt zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der Schachgeschichte. Am 23. März wäre die Schachlegende 95 Jahre alt geworden. ChessBase nimmt dies zum Anlass Ihnen ein großes Themenpaket zu dieser prägenden Figur der Schachgeschichte zur Verfügung zu stellen. | Titelfoto: Petra und Viktor Kortschnoi genießen das Essen auf dem Hamburger Alsterdampfer beim ChessBase-Weihnachtsfest. |Fotos: ChessBase
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Im Gespräch: Michael Langer und Alexander von Gleich über die Situation im Schachbund
Die Streitigkeiten im Deutschen Schachbund sind von außen nicht leicht zu verstehen. Michael S. Langer und Alexander von Gleich erläutern im Gespräch bei ChessBase, worum es bei den unterschiedlichen Auffassungen ging und wie es zur Eskalation kam.
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Deshmukh und Gledura: „Hand & Brain“ – Die Taktik, die alle übersehen haben
Beim Internationalen Schachfestival Prag 2026 fand im Anschluss an das Hauptturnier das beliebte Format „Hand & Brain“ statt. Dabei traten Großmeister, Herausforderer, Futures-Spieler, Prominente und Sponsoren in gemischten Teams in vier spannenden Runden gegeneinander an. Zu den herausragenden Partien zählte die Begegnung zwischen Divya Deshmukh/Christina Jordan und Bao Anh Angelina Nguyen Doan/Benjamin Gledura. Die Partie schien zunächst fest in weißer Hand zu sein, bevor sich das Blatt dramatisch wendete und Schwarz plötzlich dominierte. In einem bemerkenswerten Finish entdeckte Gledura eine brillante taktische Idee, die allen anderen am Tisch – einschließlich seiner eigenen Partnerin – entgangen war.
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Pressekonferenz: Dresden lädt zum Schachgipfel 2026
Beim Schachgipfel vom 16. bis 26. Juli im Internationalen Congress Center treffen Spitzensport und Breitenschach aufeinander – mit gleich 13 Deutschen Meisterschaften unter einem Dach. In einer Pressekonferenz hat der DSB auf das Event eingestimmt und deutlich gemacht: Die Kombination aus Tradition, Jubiläen und hochklassigem Wettbewerb verspricht ein Schachfestival für die ganze Stadt.
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An alle, die den Unterschied zwischen Debitor und Kreditor nicht googeln müssen
Zahlen sind genau Ihr Ding? Wenn ein Cent fehlt, lassen Sie nicht locker, bis er wieder auftaucht? Und wenn am Ende alles aufgeht, fühlt sich das einfach richtig gut an? Perfekt - dann lesen Sie unbedingt weiter …
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Niemann und Liang spielen in Paris einen Wettkampf über 12 Runden
Vom 10. bis 15. April findet in Paris ein klassischer Wettkampf zwischen Hans Niemann und Awonder Liang statt. Die beiden US-Großmeister bestreiten in der Schachbar „Blitz Society“ ein Duell über zwölf Partien. Gespielt wird mit einer Bedenkzeit von 60 Minuten + 30 Sekunden Inkrement und zwei Partien pro Tag. Der Wettkampf verbindet sportlichen Ehrgeiz mit einer Spendenzusage des Verlierers für einen guten Zweck. | Foto: Lennart Ootes / Saint Louis Chess Club (US Championship 2025)
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Wer gewinnt das Kandidatenturnier?
Der Sieger des kommenden Kandidatenturniers hat auch gute Chancen, Weltmeister zu werden, zumindest auf dem Papier. Denn die meisten der Kandidaten stehen in der Eloliste vor dem Weltmeister. Aber wer gewinnt das Kandidatenturnier? Hier ist unsere Prognose - nach streng wissenschaftlichen Methoden erstellt. And the winner is...
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Das älteste Schachbuch wird versteigert
Das älteste noch erhaltene Schachbuch ist Lucenas "Repetición de Amores y Arte de Ajedrez" aus dem Jahr 1497. Eines der wenigen noch existierenden Exemplare wird nun bei "Sotheby's" versteigert. Wer seine Schachbuchsammlung aufhübschen will, sollte hier zugreifen.
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„Elo-Attacke“ mit ChessBase im Rücken
Oliver Kurmann will Großmeister werden – und das mit 41 Jahren! Im Interview mit dem Schweizerischen Schachbund spricht der Internationale Meister und Schweizer Nationalspieler, der am vergangenen Wochenende in der Bundesliga für Bayern München im Einsatz war, über Karriere, Training und Ziele – ChessBase spielt dabei eine wesentliche Rolle. | Auf dem Foto: Oliver Kurmann spielte am vergangenen Wochende in der Schachbundesliga für Bayern München (l.) Remis gegen Georg Meier vom SC Viernheim (Foto: Angelika Valkova)
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NEU: Eröffnungslexikon 2026 – Das Standardwerk der Eröffnungstheorie.
Das neue Eröffnungslexikon 2026 bietet umfassenden und einfachen Zugang zur modernen Eröffnungstheorie und hilft Spielern, ihr Repertoire klar und selbstbewusst aufzubauen, zu erweitern und zu verfeinern. Mit 1.586 ausführlichen Artikeln, über 40.000 Partien und 100 Videolektionen von führenden Großmeistern verbindet es aktuelle Ideen mit praxisnahen Erklärungen und kommentierten Beispielen. Für Spieler aller Spielstärken konzipiert, ist das Eröffnungslexikon eine unverzichtbare All-in-One-Ressource, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich einen entscheidenden Vorteil in der Eröffnung zu verschaffen.
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Neues Osterturnier in Altenburg verbindet internationales Schach und Nachwuchsförderung
Mit den ersten Internationalen Altenburger Schachtagen entsteht zu Ostern 2026 in Altenburg ein neues Turnierformat im mitteldeutschen Schachkalender. Parallel zum offenen Hauptturnier wird erstmals ein U14-Jugendturnier ausgetragen. Die Veranstalter wollen damit nicht nur ein sportliches Angebot schaffen, sondern Altenburg langfristig wieder als Schachstadt profilieren. | Fotos/Logo: Meuselwitzer Schachverein 1921 e.V., Frank Große
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Die Strategieschule #216: Kortschnoi - der Unbezähmbare
Wie kann man gegen den großen Kämpfer Kortschnoi bestehen? Einige versuchten es mit der Französischen Abtauschvariante. Doch selbst in dieser als langweilig geltenden Variante gelang es Kortschnoi mit Schwarz immer wieder großartige Angriffe zu entfachen. IM Harald Schneider-Zinner analysiert fünf wenig bekannte, aber äußerst eindrucksvolle Partien.
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Matthias Blübaum - ganz entspannt vor dem Kandidatenturnier
Etwas überraschend qualifizierte sich Matthias Blübaum für das Kandidatenturnier - die einen sehen ihn als Außenseiter, die anderen als Geheimfavoriten. Wie auch immer: Der deutsche Großmeister sieht der Sache einigermaßen gelassen entgegen und nahm sich wenige Tage vor dem Beginn noch Zeit für ein unterhaltsames Quiz mit Katharina Reinecke | Grafik: Chess.com
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"Erigabava-Sizilianisch"
Eine „starke Überraschungswaffe im klassischen Schach und eine noch stärkere im Schnell- und Blitzschach“ verspricht Yago Santiago in seinem Artikel über die Sizilianisch-Variante 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Lb4!?. Dies galt lange Zeit als schlecht, doch dann kamen Badur Jobava und Arjun Erigaisi… Santiagos Artikel umfasst einen Übersichtstext und sieben kommentierte Beispielpartien. Schauen Sie rein in die kostenlose CBM-Leseprobe der Woche!
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Agzamov Memorial: Martirosyan und Uskov führen
Nach sechs von neun Runden liegen zwei Spieler beim Agzamov-Memorial in Taschkent gemeinsam in Führung: Topfavorit Haik Martirosyan und der an Nummer 14 gesetzte Artem Uskov kommen beide auf 5 Punkte aus 6 Partien. Dahinter folgt ein neunköpfiges Verfolgerfeld, das bei noch drei ausstehenden Runden in Schlagdistanz bleibt. | Foto: Usbekischer Schachverband
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Humpy Koneru spielt nicht im Kandidatenturnier!
Wie Humpy Koneru in einem Statement auf dem Kurznachrichtendienst "X" erklärte, verzichtet die Schnellschachweltmeisterin von 2024, die aktuell auf Platz 5 der Frauenweltrangliste liegt, auf die Teilnahme am Kandidatenturnier der Frauen 2026 auf Zypern. Als Grund nannte sie Sicherheitsbedenken vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region. Gemäß den Regularien wurde Anna Muzychuk als Ersatz für die indische Großmeisterin in das achtköpfige Teilnehmerfeld berufen. | Foto: Lennart Ootes
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Bundesliga: Viernheim wappnet sich für das Finale
Nach dem 10. Spieltag und einem 7:1 Sieg gegen den SV Deggendorf führt der SC Viernheim mit 3 Mannschaftspunkten Abstand zu Verfolger OSG Baden-Baden. Vier Teams sammeln sich knapp über den Abstiegsplätzen mit 10 Punkten. Heimbach-Weis-Neuwied liegt mit 8 Punkten genau über dem ersten Abstieggsplatz, muss beim finalen Wochenende aber noch gegen die ersten drei Teams antreten. Die Teams von den SF Berlin und von MSA Zugzwang gaben am Sonntag alles, um dem Abstieg zu entgehen. | Foto: Angelika Valkova
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im Februar!
Harald Schneider-Zinners Strategieschule hat eine weitere wichtige Lektion erhalten: In Teil 8 geht es um den offenen Sizilianer und damit um eine der wohl beliebtesten Eröffnungen. Von anderer Seite wirft Nico Zwirs einen Blick auf ähnliche, aber gespiegelte Strukturen. Sein 60-Minutes-Kurs heißt treffend „Reversed Sicilian Power“. Und da der Sizilianer ohne Taktik nicht zu spielen ist, passt auch die dritte Neuveröffentlichung des Monats Februar gut ins Paket: Oliver Reehs neuer Master-Class-Taktik-Band liefert Aufgaben für alle Spieler – egal, welche Eröffnung sie bevorzugen. | Alle Fotos: ChessBase
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Bundesliga 9. Spieltag: Viernheim zieht einsam seine Kreise
Tabellenführer Viernheim ist der große Gewinner des Samstagspieltags: Da die Südhessen ihr Spiel gegen den FC Bayern München gewannen und die beiden Verfolger aus Baden-Baden und Wolfhagen nur unentschieden spielten, wuchs der Vorsprung weiter an. Im Abstiegskampf gab es ebenfalls eine Punkteteilung: Der MSA Zugzwang spielte 4:4 gegen die Schachfreunde Berlin. | Fotos: Jan Werner (Shirov gegen Pijpers, Titelfoto), Anna-Blume Giede, Reinhard Ahrens, Angelika Valkova
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Frisch rezensiert: ChessBase Magazin 230 – Der Goldstandard für das eigene Training
Das ChessBase Magazin gehört seit Jahrzehnten zum Goldstandard der eigenen Trainingsgestaltung. Vom Hobbyspieler bis hin zu starken Turnierspielern findet jeder ausreichend Material für das eigene Schachtraining. Lukas Köpl, selbst langjähriger Nutzer des „CBM“ blickt in die neueste Ausgabe der digitalen Schachzeitschrift von ChessBase und stellt persönliche Highlights vor.
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Starkes Feld beim Reykjavík Open
Das Reykjavík Open ist zurück: Vom 25.-31. März findet es im Harpa Konzerthaus und Konferenzzentrum statt. Das Turnier wird in neun Runden im Schweizer System ausgetragen. Angeführt wird das internationale Teilnehmerfeld von M. Amin Tabatabaei und Bogdan-Daniel Deac, aber auch Schachgrößen wie Vasyl Ivanchuk, Carissa Yip und Stavroula Tsolakidou sind dabei. Die Veranstaltung geht zurück auf die erste Ausgabe 1964, die Mikhail Tal damals gewann. Das Hauptturnier wird von einem Festivalprogramm u.a. mit Pub-Quiz und Blitzturnier begleitet.| Foto: Offizielle Website
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Ellis Schatztruhe - Die Najdorf Bauernstruktur
In dieser Folge von Ellis Schatztruhe geht es um originelle Verteidigungs- und Gegenangriffsideen in einer typischen Najdorf-Struktur, in der Schwarz auf den weißen Königsflügelangriff mit aktiven Kandidatenzügen oder Bauernhebeln reagieren muss. Elisabeth und Arne zeigen dabei, dass die naheliegenden Züge oft nicht ganz funktionieren und dass man in solchen Stellungen sehr genau zwischen passiver Prophylaxe und dynamischem Gegenspiel abwägen muss.
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ChessBase 26 – Einsteigertipps Teil 8: Zusammen, was zusammen gehört ...!
ChessBase´26 bietet viele Möglichkeiten, Datenbanken so zu organisieren, dass alle wichtigen Informationen in ihnen enthalten sind und sie dennoch übersichtlich und nutzerfreundlich bleiben. Lernen Sie in dieser Folge, wie Sie die ChessBase-Funktionen optimal für Ihre Spielstärkeverbesserung einsetzen.
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Ostergewinnspiel von JugendSchach und ChessBase – 2. Runde: Tolle Buchpreise und brandneues Eröffnungslexikon zu gewinnen
Jetzt mitmachen und gewinnen: Das dreirundige Oster-Gewinnspiel von JugendSchach und ChessBase ist gestartet und lädt Schachbegeisterte dazu ein, ihr Wissen zu testen. In der zweiten Fragerunde, die noch bis zum 26. März 2026 läuft, warten zwei Fragen und ein attraktiver Preis. Viel Glück dabei!
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Fußballstar Erling Haaland investiert ins Schach
Der norwegische Fußballstar Erling Haaland ist als strategischer Investor bei Norway Chess und dessen neuer Total Chess World Championship Tour eingestiegen. Die geplante Turnierserie soll pro Saison vier Turniere in den Formaten klassisches Schach mit verkürzter Bedenkzeit, Schnellschach und Blitz umfassen und einen Weltmeister ermitteln. Eine Pilotveranstaltung ist für den Herbst 2026 vorgesehen, der eigentliche Start der Serie ist für 2027 geplant. | Foto: FIDE
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Bruno Parma 1941-2026
Bereits am 6. Februar des Jahres verstarb Bruno Parma. Er war einer der besten Schachspieler Sloweniens und bestritt acht Schacholympiaden für Jugoslawien, bei denen er mit der Mannschaft vier Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen gewann. | Foto: Dutch National Archive
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Schiedsgericht verpflichtet Schachbund baldmöglichst zu Außerordentlichem Kongress
Fünf Landesverbände des DSB hatten beantragt den schon terminierten Hauptausschuss als Außerordentlichen Bundeskongress durchzuführen. Der Antrag wurde vom Präsidium als unzulässig abgelehnt. Daraufhin haben neun Verbände das DSB-Schiedsgericht angerufen, das heute im Eilverfahren zugunsten der Verbände entscheiden hat.
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Gukesh, Keymer, Maghsoodloo, Ganguly, Schirmbeck und Alessi: Tandem zur Entspannung
Das Schachfestival Prag war fast vorbei, aber auch während der Siegerehrung hatten etliche der Teilnehmer noch Lust auf Schach - oder zumindest auf eine Art Schach. So kam es zwischen den Top-Spielern Gukesh, Keymer, Maghsoodloo und den beiden Futures-Spielerinnen Clio Alessi und Lilian Schirmbeck zu einem denkwürdigen Duell im Dreier-Tandem. Keine Vorbereitung, keine Engine, dafür ein Figurenopfer nach dem nächsten. Arne Kähler hat das Geschehen für die Nachwelt festgehalten.
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Kommt das Kandidatenturnier nach Deutschland?
Am 29. März soll das Kandidatenturnier 2026 in Zypern beginnen. Aber seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran am 28. Februar 2026 gibt es Befürchtungen, dass Zypern zum Ziel iranischer Angriffe werden könnte, und Anfang März hat der Iran Militärbasen auf Zypern tatsächlich angegriffen. Jetzt hat der Unternehmer und Schach-Mäzen Wadim Rosenstein angeboten, das Kandidatenturnier 2026 kurzfristig nach Deutschland zu verlegen.
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Überraschungen zum Auftakt des Agzamov Memorial in Usbekistan
Das 19. Agzamov-Gedenkturnier hat in Taschkent begonnen und es lockte über 300 Spieler in zwei Wertungsklassen an. Starke Großmeister wie Haik Martirosyan, Pouya Idani und S.L. Narayanan sind mit perfekten Ergebnissen gestartet. Doch die ersten Runden brachten auch einige bemerkenswerte Überraschungen mit sich: Einige niedriger gesetzte Spieler kämpften sich in die Spitzengruppe vor. | Abgebildet: Der ukrainische Großmeister Vitaliy Bernadskiy | Foto: Usbekischer Schachverband
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Naroditsky Memorial Rapid & Blitz im Juli: Nakamura führt Setzliste an
Ein Turnier zum Gedenken an den im letzten Jahr überraschend verstorbenen Großmeister, Kommentar und Streamer: Im Sommer 2026 versammelt das Naroditsky Memorial Weltklassespieler und die Schach-Community in Charlotte – zu Ehren von Daniel Naroditsky, dessen Einfluss das Spiel nachhaltig geprägt hat. Drei Tage, Rapid und Blitz, große Namen und neue Geschichten – ein Festival, das Erinnerungen und Zukunft des Schachs verbinden wird. | Grafiken: Veranstalter
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Schachbundesliga – 9. und 10. Spieltag: Spannung im Abstiegskampf
Am kommenden Doppelspieltag der Schachbundesliga stehen der 9. und der 10. Spieltag der Saison 2025/26 an. Am Samstag und am Sonntag sind dies die letzten Runden vor dem großen Bundesligafinale in Berlin vom 24. bis zum 26. April. Das liegt daran, dass die Runden 11 und 12 bereits im Januar gespielt wurden. In der Hauptstadt finden dann die drei abschließenden Spieltage statt. Der spannendste Spielort am 21. und 22. März dürfte Deizisau sein, wo es in vier Kämpfen wohl zu Vorentscheidungen im Abstiegskampf kommen wird. Tabellenführer SC Viernheim bekommt es beim Heimspiel mit dem FC Bayern München und dem SV Deggendorf zu tun. | Foto: Angelika Valkova
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Interview mit Thomas Weischede zum Jubiläum der Emanuel Lasker Gesellschaft
Die Emanuel Lasker Gesellschaft feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Im Interview blickt ihr Vorsitzender Thomas Weischede zurück, schaut aber vor allem nach vorne auf viele Events im Jubiläumsjahr, auch wenn die Streitigkeiten im Deutschen Schachbund wenig hilfreich sind.
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Was macht eigentlich Ding Liren?
Seit über einem Jahr hat Ding Liren, Weltmeister von 2023 bis 2024, keine offizielle Partie mehr gespielt. Dieser frühe Ruhestand hat YouTuber und Content Creator Jonathan Zhi auf die Idee gebracht, den chinesischen Großmeister, der einmal eine Elo-Zahl von 2816 hatte, zu einem Email-Interview einzuladen. Ding Liren "spricht" über Literatur, Badminton, seinen Militärdienst und natürlich über Schach und seine Schachkarriere. | Foto: Amruta Mokal / ChessBase India
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Carlsen spielt wieder klassisch
Magnus Carlsen hat in letzter Zeit nur noch selten Turniere mit klassischer Bedenkzeit gespielt, aber beim TePe Sigeman Turnier, das vom 1. bis 7. Mai in Malmö stattfindet, setzt er sich wieder für lange Partien ans Brett. Er trifft dabei auf ein starkes Feld mit Spielern wie Nodirbek Abdusattorov, Arjun Erigaisi, Yagiz Kaan Erdogmus, Andy Woodward und Zhu Jiner. | Bild: Carlsen und Abdusattorov beim Freestyle Grand Slam 2025 in Paris.| Foto: Lennart Ootes
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Vom Titelträger bis zum Einsteiger: Betriebssport-Schach in Frankfurt
Am 12. März 2026 fand in den Räumen der Deka Fondsgesellschaft ein Blitzschach-Event statt. Nach dem gelungenen Blitzturnier im vergangenen Jahr bei der DZ Bank AG lud dieses Mal die Schachgruppe der Deka um Mitarbeiter, Organisator und Schiedsrichter Peter Ortinau ein. Austragungsort war die große helle Kantine des modernen des Firmensitzes im Frankfurter Stadtteil Niederrad. | Fotos: Gerd Densing / Titelfoto: IM Sven Telljohann (l.) und FM Amir Rezasade (r.) gewannen die A-Gruppe punktgleich.
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Das Kandidatenturnier und der Krieg
Ende März 2026 soll das Kandidatenturnier bei Paphos auf Zypern starten. Veranstaltungsort ist das Luxusressort Cap St. Georges, das fast an der westlichen Spitze der Insel liegt. In der Nacht vom ersten auf den zweiten März gab es einen Angriff auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt im Süden der Insel. Humpy Koneru, eine der Teilnehmerinnen des Kandidatenturniers der Frauen, hat öffentlich ihre Besorgnis ausgesprochen und erklärt, unter diesen Bedingungen könnte sie nicht teilnehmen. Was nun? Auf seinem Blog chessecosystem analysiert Thorsten Cmiel die aktuelle Situation. | Foto: AI (FIDE Chess Image Event Homepage)
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15-Jähriger wird Britischer Schnellschachmeister
Der 15-jährige Frederick Waldhausen Gordon aus Schottland sicherte sich mit einem starken Schlussspurt den Titel bei der British Rapidplay Championship 2026. In der Schlussrunde besiegte er den topgesetzten Gawain Maroroa Jones, der lange in Führung gelegen hatte. Maroroa Jones und Shreyas Royal teilten sich die Plätze zwei und drei, Trisha Kanyamarala, Harriet Hunt und Bodhana Sivanandan gewannen das Frauenturnier. | Foto: Ife Olayinka
