Schach International
Schach Nachrichten
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Ellis Schatztruhe - Eine Gelfand Masterclass: Gewinnverwertung
In dieser Gelfand-Masterclass-Folge lernen wir, wie wir einen Raumvorteil konkret in einen Gewinnplan umwandeln: Zuerst entscheiden wir bewusst, alle Schwerfiguren zu tauschen, um Gegenspiel auf der offenen Linie zu vermeiden und ein günstiges Endspiel zu erreichen. Danach erkennen wir, dass wir mit besserer Figurenaktivität und dem Prinzip der zwei Schwächen systematisch Druck aufbauen müssen. Schließlich verstehen wir, dass geschlossene Stellungen oft ein Opfer auf einem Fixpunkt erlauben, weil die gegnerischen Figuren durch die Struktur eingeschränkt sind und wir unseren Raumvorteil taktisch verwerten können.
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Prag: Abdusattorov setzt sich durch
Der Usbekische Schachverband feiert Nodirbek Abdusattorov. Er gewinnt als erster Spieler das Masters beim Schachfestival Prag zum zweiten Mal, überholt Vincent Keymer im Liverating und erreicht im Live-Ranking Platz 4 der Welt. Gegen Hans Niemann spielte er nur remis, durch den Verlust von Jorden van Foreest gegen Parham Maghsoodloo reichte dieses Remis jedoch für den Turniersieg. Keymer konnte nicht aufholen und unterlag Yakubboevs Springerpaar in der letzten Runde. Im Challengers gewann Finek die Runde und das Turnier. | Foto: Nils Rohde/ Chessbase
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Frisch rezensiert: Harald Schneider-Zinner – Die Strategieschule Band 7 – Italienisch
Mit dem siebten Band der Strategieschule widmet sich Harald Schneider-Zinner einer der traditionsreichsten und zugleich aktuellsten Eröffnungen des Schachs: der Italienischen Partie. Anstatt dem trockenen Auswendiglernen von Varianten setzt der erfahrene ChessBase-Auto auch hier auf das strategische Verständnis typischer Stellungsbilder in der geschlossenen Variante (c3+d3) der italienischen Partie. Lukas Köpl, der selbst seit Jahren Italienisch mit c3+d3 praktiziert, hat sich den Fritz-Trainer angesehen und ihn aus Sicht eines aktiven Spielers und Trainers untersucht.
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American Cup - Live!
16 der besten Spieler und Spielerinnen der USA - acht Männer, acht Frauen - starten heute im American Cup, der vom 3. bis 12. März in Saint Louis gespielt wird. Im Doppel-K.-o.-System geht es um 400.000 Dollar Preisgeld. | Live mit Kommentar ab 19 Uhr
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DSB-Präsidentin lässt Antrag auf Außerordentlichen Bundeskongress zurückweisen
In manchen Landesverbänden des Deutschen Schachbundes herrscht seit einiger Zeit Missstimmung über das Management des Präsidiums im Bundesverband. Die Kritik zielt besonders auf DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach. Nun hat sie einen Antrag auf einen Außerordentlichen Bundeskongress durch fünf Landesverbände vom Bundesrechtsberater prüfen und zurückweisen lassen. Die Begründung sorgt in den Landesverbänden für Unmut und Widerspruch.
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Schachfestival Prag, Runde 9 - live!
Tata-Steel-Sieger Nodirbek Abdusattorov (5,5) hat sich nach seinem Sieg gestern gegen David Navara (4,5) in der Tabelle des Prager Masters vor Jorden van Foreest (5 Punkte) geschoben. Der Usbeke greift gegen Hans Niemann in der Schlussrunde nach dem nächsten großen Titel. Vincent Keymer kann mit 4 Punkten nicht mehr in die Titelvergabe eingreifen – Im Challengers liegt der junge Tscheche Vaclav Finek einen halben Punkt vor Daniil Yuffa, es folgen mit einem weiteren halben Zähler Abstand Benjamin Gledura und Jachym Nemec. – Im Open liegt mit Christian Glöckler ein junger deutscher Spieler in Lauerstellung. Gemeinsam mit neun anderen Spielern versucht er den halben Punkt Vorsprung des alleinigen Führenden Krishnan Sasikiran aufzuholen. – Im Futures fällt die Entscheidung zwischen Christina Jordan und Kaja Rzadkowska. | Live mit Kommentar ab 11 Uhr | Foto: Nodirbek Abdusattorov | Foto: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Prag Challengers: Yuffa gewinnt wieder und liegt nur knapp hinter Finek
Der Kampf um die Tabellenführung spitzte sich in der achten Runde der Challenger beim Prager Schachfestival zu: Der Führende Vaclav Finek verteidigte ein schwieriges Endspiel und blieb damit an der Spitze, während Daniil Yuffa nach seinem zweiten Sieg in Folge bis auf einen halben Punkt herankam. Auch Benjamin Gledura setzte sich durch und bleibt vor der entscheidenden Runde am Freitag im Rennen um den Titel. | Fotos: Petr Vrabec, Prager Schachfestival / Nils Rohde, ChessBase
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Prag Masters: Abdusattorov löst van Foreest als Spitzenreiter ab
Drama beim Prager Masters: Viele hatten sich wohl schon mit zwei Unentschieden und unveränderter Situation an der Tabellenspitze abgefunden. Doch dann verlor Jorden van Foreest durch den Verlust der lange ausgeglichenen Partie gegen Aravindh Chithambaram seine Tabellenführung an Nodirbek Abdusattorov. Der Usbeke konnte nämlich einen Patzer vom bisher so gut spielenden David Navara zum Sieg nutzen. Das Duell zwischen Weltmeister Gukesh Dommaraju und Vincent Keymer endete nach langem Kampf Remis, wie auch die Partie Nodirbek Yakubboev gegen Parham Maghsoodloo. Hans Moke Niemann konnte seinen ersten Sieg gegen David Anton Guijarro erringen. Die letzte Runde beginnt heute bereits um 11 Uhr. | Fotos: Nils Rohde, ChessBase
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Schachkonzepte: Ein Interview mit Lubomir Ftacnik
Großmeister Ľubomír Ftáčnik ist eine Schachlegende. Im Laufe seiner langen Karriere gewann er zahlreiche Turniere, 1977 wurde er Jugend-Europameister, 4 Mal gewann er die Meisterschaft der Tschechoslowakei und 2002 wurde er slowakischer Meister. Ftáčnik ist bekannt für seine gründlichen Analysen und betreut seit mehr als drei Jahrzehnten die ChessBase-Megadatenbank. In einem ausführlichen Interview spricht er über Schachkonzepte, die unterschätzte Bedeutung der Statistik beim Finden guter Züge und die Vorzüge guter Schachbücher.
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American Cup: Liang, Sevian und Tang mit Überraschungssiegen
An den ersten beiden Wettkampftagendes des American Cup wurde das Viertelfinale ausgetragen. Die Spieler bestritten jeweils zwei klassische Partien, gegebenenfalls gefolgt von Blitz-Tiebreaks. Im offenen Wettbewerb erreichten Fabiano Caruana und Wesley So die nächste Runde, ebenso wie Sam Sevian und Awonder Liang (im Bild). Bei den Frauen zogen die Favoritinnen Carissa Yip, Tatev Abrahamyan und Titelverteidigerin Alice Lee in die nächste Runde ein, während Zoey Tang für die einzige Überraschung sorgte. | Foto: Saint Louis Chess Club / Lennart Ootes
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80 Jahre Vladimir Tukmakov
Mit Vladimir Tukmakov feiert heute ein großer Spieler seinen 80sten Geburtstag. In seiner besten Zeit gehörte er zu den Top 20 in der Welt. Nach seiner Karriere als Spieler wurde er einer der weltbesten Trainer und feierte mit seinen Schützlingen ebenfalls große Erfolge. | Foto: FIDE
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Schachleidenschaft: Ein Interview mit Petr Boleslav, Organisator des Prager Schachfestivals
Das Prager Schachfestival ist eine der attraktivsten Schachveranstaltungen des Jahres. Das Masters ist ein Top-Turnier, das Challengers bietet Nachwuchstalenten eine Chance, und auch das Open ist regelmäßig stark besetzt. Dazu kommen ein vielfältiges Rahmenprogramm und nicht zuletzt der Austragungsort: Prag, eine der schönsten Städte der Welt. Im Interview spricht Organisator Petr Boleslav über die Geschichte des Turniers, seine Schachleidenschaft und darüber, was es braucht, um ein solches Festival auf die Beine zu stellen.
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Erinnerungen an Lyudmila Rudenko, 2. Weltmeisterin im Schach
Der Name von Lyudmia Rudenko wird den wenigsten Schachfreunden bekannt sein. Sie war immerhin die zweite Schachweltmeisterin, die erste nach dem Neustart nach dem Krieg. Rudenko hatte einen interessanten Lebenslauf, rettete im Krieg 300 Kinder und lebte dennoch die meiste Zeit ihres Lebens in großer Armut. Dieser Tage jährt sich ihr Todestag zum 40sten Mal. | Bild: Aus einer Partie gegen Rubtsova WM 1949/50
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Neu: ChessBase Magazin #230
Tata Steel 2026: Analysen von Blübaum, Giri, L'Ami, Woodward u.v.a. – Neues vom „Erigabava“-Sizilianer: Yago Santiago bewirbt 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Lb4! – Europameister besiegt Weltmeister: Martin Breutigam zeigt „Zug für Zug“, wie Matthias Blübaum mit Schwarz Gukesh in Wijk aan Zee souverän auskonterte – Slawisches Marshall-Gambit: weiße Dame auf d8! Lars Schandorff untersucht 1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sc3 e6 4.e4 dxe4 5.Sxe4 Lb4+ 6.Ld2 Qxd4 7.Lxb4 Qxe4+ 8.Le2 Sa6 9.La5 f6!? – Einfach zu merken, wichtig zu wissen: Dorian Rogozenco zeigt ein klassisches Festungsmotiv mit König gegen Springer + Randbauer – Strategie: der richtige Doppelbauer! Mihail Marin erklärt, wann man mit fxg aus dem Zentrum herausschlagen sollte und wann nicht u.v.a. Inkl. ChessBase Book für iPad, Tablet etc.
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Prag Masters: Keymer schlägt Anton, Aravindh lässt große Chance aus
In der siebten Runde des Masters-Turniers beim Prager Schachfestival gab es nur eine Partie mit einem Sieger: Vincent Keymer gewann gegen David Anton und erreichte damit wieder eine ausgeglichene Bilanz. Der alleinige Führende, Jorden van Foreest, spielte gegen Nodirbek Abdusattorov remis. Aravindh Chithambaram vergab gegen Nodirbek Yakubboev eine gute Gewinnchance. Die übrigen Partien endeten mit hart umkämpften Remis. | Foto: Petr Vrabec / Schachfestival Prag
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Prag Challengers: Yuffa und Nemec gewinnen
Drei entscheidende Partien und ein Remis prägten die siebte Runde der Challenger beim Prager Internationalen Schachfestival. Der Führende Vaclav Finek hielt ein langes Endspiel gegen den topgesetzten Benjamin Gledura Remis. Er wahrt damit bei noch zwei ausstehenden Runden seinen vollen Punkt Vorsprung. Daniil Yuffa und Jachym Nemec (im Bild) rückten nach ihren Siegen auf den geteilten zweiten Platz vor, während Surya Shekhar Ganguly seinen ersten Sieg bei diesem Turnier feierte. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Frauentag in Prag: GM Pia Cramling und die tschechische Schauspielerin Ana Geislerova feiern junge Talente
Am Ruhetag des Prager Internationalen Schachfestivals veranstalteten die Organisatoren ein Sonderprogramm zur Förderung des Frauenschachs und zur Hervorhebung des Futures-Turniers für junge Spielerinnen. Die schwedische Schachlegende Pia Cramling hielt einen Vortrag und gab eine Simultanvorstellung. Die tschechische Schauspielerin Aňa Geislerová nahm an der Veranstaltung teil und erhielt von der indischen Spielerin Divya Deshmukh eine Einführung in das Schachspiel. | Foto: Petr Vrabec / Schachfestival Prag
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Wie denkt ein Großmeister? Ein Interview mit GM Alojzije Jankovic
Alojzije Jankovic begleitet das Schachfestival in Prag als Kommentator. Eine Rolle, die ihm liegt. Der starke (Peak-Elo 2593) kroatische Großmeister hatte lange Jahre eine eigene Schachshow im kroatischen Fernsehen und betreibt einen YouTube-Kanal. Er war Chefredakteur der Zeitschrift "Sahovski Glasnik", hat Schachbücher geschrieben, erfolgreich Volkswirtschaft studiert und ist Vize-Präsident der European Chess Union. Im Interview mit ChessBase spricht er über seine Schachleidenschaft, seine Karriere, seinen Lieblingsspieler, Schach im Film und verrät, wie man mit systematischem Denken besser spielt und im Leben mehr Erfolg hat.
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In Gedanken versinken: Luft anhalten und Zug ausführen
In Kiel kombinieren Kinder an einer Schule seit kurzem Schach mit Schwimmen und Tauchen: Unterwasserschach bedeutet, Zug um Zug unter Wasser zu spielen – ganz ohne Luftholen während des Nachdenkens. Die ungewöhnliche Mischung aus Kopfarbeit und körperlicher Herausforderung erregt Aufmerksamkeit auch über die regionale Berichterstattung hinaus und zeigt, was Sport und Bildung im 21. Jahrhundert miteinander verbinden können. | Bilder: Screenshots SAT1
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Schachfestival Prag: van Foreest vorne, Gukesh verliert erneut
David Navara spielt ein hervorragendes Turnier in seiner Heimatstadt. Auch nach Runde 6 des Masters in Prag liegt er gemeinsam mit Nodirbek Abdusattorov nur einen halben Punkt hinter dem Spitzenreiter Jorden van Foreest. Das direkte Duell zwischen von Foreest und Navara endete Remis. Auch am anderen Ende der Tabelle steht ein Spieler alleine: Es ist kein geringerer als Gukesh Dommaraju. Der noch sieglose Weltmeister verlor bereits seine dritte Partie in diesem Turnier. Gegen seinen Landsmann Aravindh Chithambaram verspielte er eine gute Stellung in Zeitnot. Hans Niemann und Vincent Keymer remisierten in der längsten Partie des Tages. | Bild: David Navara und Jorden van Foreest | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag / Nils Rohde
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Matthias Deutschmann - Jan Timmans Spitzenspiele
Kontraschach ist nach einer kleinen Pause von fast 2 Jahren wieder da. Matthias Deutschmann zeigt uns zur Begrüßung drei Wahnsinnspartien von Jan Timman.
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Prag Challengers: Gledura punktet, Finek bleibt vorne
Benjamin Gledura (im Bild) war der einzige Sieger in der sechsten Runde des Challenger-Turniers beim Prager Internationalen Schachfestival. Der Ungar besiegte Jachym Nemec. Die übrigen Partien endeten remis. Dennoch boten sie komplexe Stellungen und vergebene Chancen. Spitzenreiter Vaclav Finek ließ gegen Zhu Jiner eine vielversprechende Gelegenheit aus. Der halbe Punkte reichte dem 16-Jährigen dennoch, um seine Führung mit einem vollen Punkt zu verteidigen. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Schachstadt Prag
Die "goldene Stadt" Prag ist eine der ältesten Kulturmetropolen in Mitteleuropa, auch mit einer langen Schachgeschichte und vielen großen Schachpersönlichkeiten, die hier geboren wurden oder lebten. Das Schachfestival Prag knüpft an die großen Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg an. Ein kleiner schachhistorischer Streifzug...
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Vormerken: Die zentrale Endrunde in Berlin
Im Rahmen seines 125-jährigen Bestehens richtet der Berliner Schachverband zusammen mit den Berliner Schachfreunden von 1903 vom 24. bis 26. April die zentralen Endrunden der Schachbundesliga aus. Austragungsort ist das Willy-Brandt-Haus. 2023 war das Haus schon einmal Austragungsort zentraler Bundesligarunden. | Foto: Beng Skogvall/ Berliner Schachverband
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Rechnet Gukesh zu viel?
Wird tiefes Rechnen auf Toplevel von einer Stärke zu einer Schwäche? In diesem Meinungsbeitrag untersucht Ravi Abhyankar das heikle Gleichgewicht zwischen Kalkulation und Instinkt im modernen Schach. Können es sich die heutigen Spitzenspieler leisten, sich allein auf tiefgründige Berechnungen zu verlassen und die Geschwindigkeit zu vernachlässigen? Warum ist Blitzschach für einen Weltmeister im klassischen Schach heutzutage so wichtig? Durch die Verknüpfung von Daten, Geschichte und modernem Turniergeschehen erklärt der Artikel, was Dominanz im modernen Schach bedeutet. | Foto: Grand Chess Tour / Lennart Ootes
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Saint Louis: Top-Favorit Caruana wird Zweiter hinter Antipov
Mikhail Antipov hat das Saint Louis Masters 2026 vor Fabiano Caruana gewonnen. Der für die USA spielende russische GM gewann in der letzten Runde überzeugend gegen Andy Woodward. Er war punktgleich mit dem Elofavoriten in die letzte Runde gegangen. Doch Caruana konnte seinen 6,5 Punkten aus 8 Partien durch das Remis gegen Francesco Sonis lediglich einen halben Punkt hinzufügen, obwohl er einige Züge lang auf Gewinn stand. Caruana fehlt damit der halbe Punkt, den er in Runde 5 durch ein Bye freiwillig abgab, um eine Runde spielfrei zu haben. | Foto: Lennart Ootes
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Die FIDE-Weltrangliste vom März 2026
Mit der neuen Weltrangliste der FIDE vom März wurden nun auch die Turniere in Wijk aan Zee ausgewertet. Zu den Gewinnern gehören Abdusattorov und Sindarov, aber auch Matthias Blübaum. Die Spitze der Frauen-Weltrangliste bleibt fest in chinesischer Hand. Dianara Wagner ist beste Deutsche. Weltmeister Gukesh ist in seinem letzten Jahr als Junior noch die Nummer eins in der U20-Liste. Für Irritationen sorgte die (zeitweilige) Rückkehr von Sergey Karjakin.
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Prag Masters: Van Foreest gewinnt erneut, Navara und Abdusattorov bleiben dran
Alle fünf Partien der fünften Runde des Masters-Turniers beim Prager Schachfestival endeten mit klaren Siegen. Jorden van Foreest verteidigte seine Führung, indem er einen Eröffnungsfehler von Hans Niemann ausnutzte, während Nodirbek Abdusattorov Weltmeister Gukesh Dommaraju in einer spannenden Partie bezwang. Auch David Navara (im Bild) punktete und spielte damit eine der schönsten Partien des Turniers. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Prag Challengers: Finek schlägt Yuffa und führt mit einem Punkt Vorsprung
Ein 16-jähriger liegt beim Challengers-Turnier im Rahmen des Prager Internationalen Schachfestivals klar in Führung: Vaclav Finek setzte sich mit einem Punkt Vorsprung an die Spitze. In Runde 5 besiegte er Daniil Yuffa mit den weißen Steinen. Divya Deshmukh feierte gegen Surya Ganguly ihren ersten Sieg im Turnier, die übrigen Partien endeten remis. Die Spieler haben am Montag Ruhetag, von Dienstag bis Freitag finden die letzten vier Runden des Turniers statt. | Foto: Petr Vrabec / Prager Schachfestival
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Bundesliga 8. Spieltag: Baden-Baden rutscht gegen Deizisau aus
Tabellenführer Viernheim zieht nach dem zweiten Unentschieden von Baden-Baden auf zwei Punkte Vorsprung davon. Dahinter lauert der starke Aufsteiger aus Wolfhagen. Die Abstiegskandidaten, im Februar noch relativ erfolgreich, taten sich schwer an diesem Wochenende und nun klafft bereits eine große Lücke zu den rettenden Plätzen. | Fotos: Reinhard Ahrens, Angelika Valkova, Sandra Schmidt (Titelfoto: WM-Kandidat Matthias Blübaum bei seinem heutigen Kurzeinsatz)
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Bundesliga 7. Spieltag: Viernheim, Baden-Baden und Wolfhagen weiter eine Klasse für sich
Die Favoriten behaupteten sich am siebten Spieltag der Schachbundesliga weitgehend souverän, während die abstiegsbedrohten Mannschaften geschlossen leer ausgingen. Dem St. Pauli gelang ein Sieg gegen den amtierenden Meister, Tabellenführer Viernheim unterstrich erneut seine Titelambitionen und Deggendorf konnte sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. | Fotos: FC St. Pauli, Reinhard Ahrens, Angelika Valkova, Sandra Schmidt (Arjun Erigaisi, Titelfoto)
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Prag: Van Foreest wirft Gukesh aus Top 10 der Welt
Jorden van Foreest hat es auf die großen Namen abgesehen. In Runde 1 besiegte er Vincent Keymer, in Runde 3 ging es Gukesh an den Kragen. Mit diesen Ergebnissen hält er Keymer und Gukesh auf Abstand zur Tabellenspitze, wo sich Abdusattorov und Yakubboev durch je ein Remis gegen Keymer und Niemann mit zwei Punkten halten können. Gukesh verliert durch seine Niederlage gegen Van Foreest seinen Platz in der Top 10 im Liverating. | Foto: Petr Vrabec / Prag Schachfestival
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Das neue Schach-Magazin 64 ist da – Abdusattorov gewinnt das Tata Masters
Traditionell steht die zweite Januarhälfte ganz im Zeichen des Traditionsturniers in Wijk aan Zee. Entsprechend steht auch ein sehr umfangreicher Beitrag von GM Ian Rogers im Zentrum der März-Ausgabe des Schach-Magazin 64. Die Reportage des langjährigen Mitarbeiters zeichnet nicht nur den Turnierverlauf nach und analysiert die wichtigsten Partien, sie verrät auch noch, was es mit der Demo zu Turnierbeginn und 500 gestohlenen weißen Königen auf sich hat... | Foto: Lennart Ootes / FIDE
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Ellis Schatztruhe - Eine Gelfand Masterclass: Raumvorteil
In dieser Gelfand-Masterclass-Folge lernen wir, wie Raumvorteil strategisch verwertet wird: durch das bewusste Festlegen der Bauernstruktur, Geduld und das schrittweise Einschränken der gegnerischen Figuren. Wir erkennen, warum automatische Standardzüge oft Ungenauigkeiten sind und wie wichtig Flexibilität sowie das gezielte Ausnutzen geschwächter Felder wie c4 oder c6 ist. Zudem schärft die Partie Unser prophylaktisches Denken, indem Wir lernen, gegnerische Pläne früh zu erkennen und Unseren Vorteil systematisch auszubauen.
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Saint Louis Masters: Caruana, Lodici und Durarbayli gemeinsam in Führung
Nach vier Runden des Saint Louis Masters teilen sich drei Spieler mit 3,5 von 4 Punkten die Führung: Fabiano Caruana, Vasif Durarbayli (im Bild) und Lorenzo Lodici. Caruana hat in der fünften Runde ein Freilos, während Lodici im Duell der beiden Führenden mit Weiß gegen Durarbayli antritt. Neun Spieler liegen nur einen halben Punkt hinter der Spitze. | Foto: Crystal Fuller
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Faszination Schach in den Schloss-Arkaden Braunschweig
Gleich zwei Wochen lang ist Sebastian Siebrecht zu Gast in den Schloss-Arkaden in Braunschweig. Vormittags erhalten Schulklassen Schachunterricht. Nachmittags wird Schach auf unterhaltsame Weise in Showprogrammen präsentiert. Clubspieler und Senioren haben Gelegenheit, ihr Können in Turnieren zu zeigen. | Fotos: Sebastian Siebrecht.
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Schachfestival Prag: Beerdsen und Hrbek vorne, Zhu Jiner startet mit Doppelnull
Die Außenseiter sorgen weiter für Wirbel im Challengers: Die Nummern 7, 10 und 6 der Setzliste stehen momentan an der Spitze der Tabelle. Dabei dürfte es das heimische Publikum besonders freuen, dass neben Thomas Beerdsen aus den Niederlanden auch der Tscheche Stepan Hrbek mit 2 aus 2 ins Turnier gestartet ist und mit nur einem halben Zähler Abstand der 16-jährige tschechische Youngster Vaclav Finek folgt. Für die Nummer 2 der Damenweltrangliste ist der Start allerdings heftig missglückt: Zhu Jiner verlor bislang beide Partien. | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag – Titelbild: Divya Deshmukh zu Beginn ihrer ersten Partie gegen Benjamin Gledura
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Schachfestival Prag: Mal gewinnt man, mal verliert man
Runde 1 des Masters in Prag brachte vier Siege und ein Remis, in Runde 2 ging es mit drei Remis und zwei Siegen gemächlicher zu. Aber die Gewinnpartien waren interessant. David Anton stand nach der Eröffnung schlecht gegen Jorden Van Foreest, gewann dann aber unerwartet schnell in nur 27 Zügen. Und Hans Niemann übersah gegen Aravindh Chithambaram in Gewinnstellung und Zeitnot eine versteckte taktische Möglichkeit und verlor. | Bild: Aravindh Chithambaram und Hans Niemann | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Entlang der Seidenstraße: Besuchen Sie Usbekistan während der Schacholympiade
Wie wäre es, bei der nächsten Schacholympiade live dabei zu sein und Land und Leute kennenzulernen? Vom 21. bis 29. September 2026 verbindet eine Gruppenreise nach Usbekistan kulturelle Entdeckungen mit dem wichtigsten Mannschaftsturnier des Jahres. Zur abwechslungsreichen Reise gehören Besuche in Samarkand, Buchara und Taschkent. Neben dem Besuch der Olympiade in Samarkand können die Teilnehmer an weiteren Schachveranstaltungen und Trainingseinheiten teilnehmen und gleichzeitig das architektonische und historische Erbe der Seidenstraße entdecken. | Foto: Bibi-Khanum-Moschee in Samarkand, via Wikimedia Commons
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Schachfestival Prag: Überraschungen zum Auftakt des Challengers
Wie im kürzlich zu Ende gegangenen Tata Steel-Festival in Wijk aan Zee gibt es auch in Prag ein Challenger-Turnier, bei dem sich der Sieger für das nächste Masters-Turnier qualifiziert. Die Veranstalter haben anscheinend ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung des Teilnehmerfeldes gehabt: Durchweg konnten nämlich in Runde 1 die offenbar kämpferisch eingestimmten Underdogs gewinnen oder zumindest remisieren. Die jungen Tschechen im Feld nutzten dabei ihren Heimvorteil. | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag – Titelbild: Divya Deshmukh zu Beginn ihrer ersten Partie gegen Benjamin Gledura
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Saint Louis Masters: Sechs Spieler starten mit 2 aus 2
Viele entschiedene Partien bestimmten die ersten beiden Runden des Saint Louis Masters. Sechs Spieler, darunter Fabiano Caruana, übernahmen die Führung mit perfekter Punktzahl. Allerdings gab es auch für mehrere niedriger gesetzte Spieler durchaus bemerkenswerte Ergebnisse. So gehören zum Beispiel Rose Atwell und Jennifer Yu zur großen Verfolgergruppe mit 1,5 Punkten. Beide konnten gegen deutlich stärkere Gegner punkten. | Foto: Crystal Fuller
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Schachfestival Prag: Fehlstart für Vincent Keymer
Vincent Keymer erwischte in der ersten Runde des Prager Schachfestivals einen Fehlstart und verlor mit Schwarz gegen Jorden Van Foreest. Dabei verpasste er nach missglückter Eröffnung einen versteckten Konter, mit dem er das Ruder hätte herumreißen können. Diese Partie war typisch für die Auftaktrunde in Prag: Alle fünf Partien der ersten Runde verliefen abwechslungsreich und kämpferisch. Vier endeten mit einer Entscheidung, und nur Weltmeister Gukesh und Hans Niemann trennten sich remis. Allerdings war dieses Remis die längste Partie der Runde. | Fotos: Petr Vrabec, Schachfestival Prag
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Ashot Parvanyan gewinnt das Internationale Brühler Open
Im Rheinland ist bekanntlich alles, was dreimal stattfindet, eine Tradition. Das Internationale Brühler Open darf also nach seiner vierten Ausgabe schon als ein Klassiker im Schachkalender gelten. Auf jeden Fall ist das fünfrundige Wochenend-Turnier inzwischen ein schachliches Großereignis. Das Open war seit Anfang Februar komplett ausgebucht. Rund 400 Spielerinnen und Spieler saßen vom 20. bis 22. Februar an den Brettern in den beiden Hallen des Brühler Clemens-August-Forums. Damit ist das Turnier in der Region Köln/Bonn eines der zehn größten Schach-Events in Deutschland. Schach total: „Unsere Idee funktioniert bestens, ein kompaktes Turnier anzubieten, bei dem Profis und Amateure zusammenkommen und Spaß am Schach haben“, freut sich der Chef des ausrichtenden Brühler Schachklubs, Friedhelm Heuser. | Fotos: Konstantin Hank (Titelfoto: Ashot Parvanyan)
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Schachbundesliga – 7. und 8. Spieltag: St. Pauli wieder ohne Magnus Carlsen
Am Wochenende stehen der 7. und der 8. Spieltag an. Durch die beiden vorgezogenen Spieltage zu Beginn des Jahres, ist die Bundelsliga aber bereits dabei, auf die Zielgerade zu kommen. Leider fehlen dabei so illustre Namen wie Magnus Carlsen (sein erneutes Fehlen teilte die Pressestelle mit), Vincent Keymer (er spielt in Prag) und der kürzlich debütierende Fabiano Caruana (er spielt in St. Louis). Dennoch oder auch gerade wegen der fehlenden Stars stehen einige sehr spannende Begegnungen an. Besonders im Abstiegskampf kommt es zu eventuell schon wegweisenden Duellen.
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Im Gespräch: Schachhistoriker Michael Negele
Michael Negele gilt als einer der angesehendsten Schachhistoriker der Welt. Er hat zahlreiche Aufsätze zur Geschichte des Schachs veröffentlicht und war treibende Kraft, Koordinator und Mitherausgeber der umfangreichen englischen und der deutschen Biographien über Emanuel Lasker. Im Gespräch mit ChessBase verrät er, was ihn an Schachgeschichte fasziniert und spricht unter anderem über die Entstehungsgeschichte der Lasker-Bände und seine schwierige Freundschaft zu Dr. Robert Hübner.
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Nico Zwirs: Reversed Sicilian Power - Win with 1.c4 e5!
IM Nico Zwirs stellt den Reversed Sicilian als dynamische und praxisnahe Waffe für Weiß vor, besonders geeignet für Spieler, die die Sizilianische Verteidigung bereits mit Schwarz spielen und ihr vorhandenes Verständnis gezielt nutzen möchten. Anstelle eines starren Zug-für-Zug-Repertoires bietet der Kurs einen flexiblen Leitfaden, der zeigt, wie man Strukturen passend zum eigenen Stil wählt und bei Bedarf bewusst in weniger bekannte Gefilde abweicht. Anhand zentraler Systeme wie dem Geschlossenen Sizilianer, Najdorf oder Drachen wird erläutert, wie das zusätzliche Tempo für Weiß typische Pläne verändert, Angriffschancen verstärkt und neue strategische Möglichkeiten eröffnet.
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Ab 7. April bei Netflix: „Untold: Chess Mates“ – Doku zur Carlsen-Niemann-Kontroverse
„Untold: Chess Mates“ läuft in Kürze bei Netflix. Der Streamingdienst kündigte die neue Dokumentation über die Kontroverse um Hans Niemanns Sieg über Magnus Carlsen beim Sinquefield Cup 2022 für Anfang April an. Der Film nimmt Carlsens Rückzug aus dem Turnier, seine darauf folgenden Betrugsvorwürfe und das öffentliche Echo darauf unter die Lupe. Der Streit wird in Zusammenhang mit dem Wachstum des Online-Schachs und dem mit der Affäre verbundenen Vertrauensverlust für das Spitzenschach beleuchtet. | Foto: Netflix
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Harald Schneider-Zinner: Die Strategieschule Band 8 - Eröffnungen verstehen - Offener Sizilianer
Die Strategieschule 8 vermittelt den Offenen Sizilianer praxisnah und ideenorientiert, ohne reines Auswendiglernen von Varianten, und legt den Fokus auf strategisches Verständnis sowie taktische Durchschlagskraft. Behandelt werden zentrale Motive wie Figurenopfer im Zentrum, typische Angriffe bei entgegengesetzten Rochaden, Felderschwächen auf d5 und e6 sowie Themen wie …d5 und das Qualitätsopfer auf c3. Moderne Beispielpartien, kommentierte Klassiker, Erklärungen zu Zugumstellungen und ein umfangreicher Übungsteil mit über 20 Trainingsstellungen runden den Kurs ab.
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Saint Louis Masters mit Fabiano Caruana startet am Mittwoch
Das Saint Louis Masters startet am 25. Februar um 17 Uhr (CET). 69 Spieler – an der Spitze der Weltranglistendritte Fabiano Caruana – nehmen teil. Bis zum 1. März läuft das Einladungsturnier mit neun Runden nach Schweizer System nach klassischer Bedenkzeit. Bei dem Turnier mit hochkarätigem internationalem Teilnehmerfeld geht es um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar. | Foto: Lennart Ootes
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Verborgene Muster – Herausforderungen für Schachspielerinnen
Spielen Mädchen und Jungs anders Schach? Eine umfassende Studie, die auf Daten von 106.000 jungen Schachspielern und Schachspielerinnen im Alter von 3 bis 15 Jahren beruht, die zwischen 2000 und 2019 an Turnieren des US-Schachverbands teilgenommen haben, versucht eine Antwort. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im Dezember 2025 bei der Konferenz „Mindsets Chess in Education“ in New York vorgestellt. Organisatoren der Konferenz waren die National Scholastic Chess Foundation (NSCF) und die Kasparov Chess Foundation. Die Studie zeigt, vor welchen Problemen Mädchen stehen, die Schach spielen wollen.
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Keymer und Gukesh starten in Prag
Heute, am 24. Februar, beginnt im Don Giovanni Hotel in Prag das 8. Prager Schachfestival mit Eröffnungsfeier und Auslosung. Neben zwei Großmeisterturnieren, dem Masters und dem Challengers, einem Nachwuchsturnier und einem Open, glänzt das Festival mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Auf Platz 1 der Setzliste im Masters liegt Vincent Keymer, dahinter folgen Weltmeister Gukesh (Bild), Nodirbek Abdusattorov und Hans Niemann. | Foto: Turnierseite
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Schachtalk am Sonntag mit KARL-Herausgeber Harry Schaack
Harry Schaack, Herausgeber der vielfach ausgezeichneten Schachzeitschrift KARL, war am Sonntag, den 22. Februar, zu Gast im Schachtalk am Sonntag. Mit seinem Magazin widmet er sich seit vielen Jahren den kulturellen und historischen Dimensionen des Schachs. Im Gespräch berichtet Schaack über seine Arbeit als Herausgeber, seinen Blick auf die Schachwelt und die anhaltende Faszination eines Spiels, die weit über das Brett hinausreicht.
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Frauenbundesliga: Schwäbisch-Hall übernimmt Tabellenführung
6:0, 6:0 – nein, das ist kein Tennisergebnis, sondern die Bilanz des SK Schwäbisch-Hall am vergangenen Frauenbundesliga-Wochenende. Mit perfektem Ergebnis eroberte das Team die Tabellenspitze und stieß die beiden Gegner – Chemnitzer SC Aufbau 95 und SC Kreuzberg – auf die beiden letzten Tabellenplätze. In den drei Staffeln der zweiten Frauenbundesliga fielen an diesem Wochenende bereits die Entscheidungen: SC Rotation Pankow, SZ Seeblick Dippoldiswalde und FC Bayern München sicherten sich die Meisterschaften und das Recht, in der kommenden Saison in der ersten Liga zu spielen. | Fotos: Thomas Marschner, Titelbild: Meri Arabidze (Schwäbisch-Hall, Brett 1)
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Gewinnen lernen 12: Wenn die Verteidigung scheitert
Im vorherigen Teil der Serie "Gewinnen lernen" wurden vier unterschiedliche Formen der Verteidigung vorgestellt: das Errichten einer Festung, das Spiel auf Gegenangriff, die Vereinfachung in ein haltbares Endspiel und die Sabotage. Wenn man sich verteidigt, sollte man alle vier Formen im Blick behalten. | Foto: Garry Kasparov | Foto: Lennart Ootes
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Hagen Pötsch gewinnt Faschingsopen in Baden-Baden
Fasching wird gefeiert und Schachspieler feiern gerne am Brett. So kam das Faschingsopen in Baden-Baden auf fast 300 Teilnehmer. Nach neun Runden teilten sich sechs Spieler mit je 7 Punkten aus 9 Partien die Spitze. Turniersieger nach Wertung wurde Hagen Poetsch, der in diesem Turnier bis zum Schluss das Glück auf seiner Seite hatte. Bettina Trabert berichtet aus Baden-Baden. | Fotos: Bettina Trabert
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Hołuj-Radzikowska-Gedächtnisturnier: Polen schlägt den Rest der Welt
Das 15. Krystyna-Hołuj-Radzikowska-Gedenkturnier endete mit einem hart umkämpften Mannschaftswettkampf zwischen Polen und dem Rest der Welt. Nach fünf Runden klassischer Partien sicherten sich die Gastgeberinnen den Gesamtsieg in einem Match, das bis zum letzten Tag äußerst knapp verlief. Das Turnier ehrte die neunfache polnische Meisterin Krystyna Hołuj-Radzikowska und unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Festivals für das europäische Frauenschach. | Foto: Offizielle Website
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Paarungen der Kandidatenturniere in Zypern ausgelost
Die Paarungen für das FIDE-Kandidatenturnier 2026 und das FIDE-Kandidatenturnier der Frauen 2026 wurden nach der offiziellen Auslosung in Paphos bestätigt. Die beiden Turniere, die vom 28. März bis 16. April 2026 stattfinden, ermitteln die Herausforderer für die Weltmeistertitel.
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Die FIDE-Mannschaftsweltmeisterschaften im Rapid und Blitz finden in Hong Kong statt
Hongkong wird vom 17. bis 21. Juni 2026 die vierte Auflage der FIDE World Rapid and Blitz Team Championships ausrichten. Das von der FIDE organisierte Turnier umfasst Wettbewerbe im Schnell- und Blitzschach; die Teams sind verpflichtet, mindestens eine Spielerin sowie einen Amateurspieler einzusetzen. Die Veranstaltung folgt auf die bisherigen Austragungen in Düsseldorf, Astana und London.
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 4: Figurinen und Farben
Wer regelmäßig mit einem Programm arbeitet, der sollte sich diese Arbeit so angenehm wie möglich gestalten. ChessBase´26 bietet unendlich viele Möglichkeiten – das gilt auch für die Optik. Gestalten Sie sich Ihre Arbeitsoberfläche individuell und angenehm. In Teil 4 unserer neuen Tutorialreihe zeigen wir Ihnen, wie einfach Sie sich Ihre individuelle Notation so gestalten können, dass das Analysieren damit maximalen Spaß macht.
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Die FIDE verteilt 37.000 Euro an Schachveteranen
Nach Prüfung der Bewerbungen hat ein vom FIDE-Rat eingesetztes Gremium 17 Spieler, Trainer und Organisatoren für das Förderprogramm für Schachveteranen 2026 ausgewählt. Insgesamt werden 37.000 Euro an die Begünstigten ausgeschüttet. Seit seinem Start vor zwölf Jahren hat das Programm fast 500.000 Euro an Unterstützung geleistet und damit langjährige Verdienste um den Schachsport anhand von individuellen Profilen und Karriereübersichten gewürdigt.
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Ellis Schatztruhe - Was sind unerwartete Züge?
In dieser Folge von Ellis Schatztruhe geht es darum, wie man in kritischen Momenten unerwartete Kandidatenzüge findet. Elli führt Arne durch die Methode, zuerst die taktischen Schwächen der gegnerischen Stellung zu checken und daraus logische, aber untypische Lösungen abzuleiten. Elli beschreibt, warum spektakuläre Motive besser im Gedächtnis bleiben als Standardstellungen.
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Hussain Besou wird Zweiter hinter Sargis A. Manukyan beim WWRR in Belgien
Beim Wachtebeke Winter Round Robin kämpften starke Talente gegen erfahrene Großmeister um Normen und die vorderen Plätze. Für Hussain Besou reichte es am Ende zum 2. Platz hinter dem armenischen FM Sargis A. Manukyan. Dritter wurde der junge belgische IM Elias Ruzhansky. Christian Glöckler, der zweite Deutsche im Feld neben Besou, landete auf Rang 6. | Fotos: Veranstalter
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Die Freestyle-WM 2027 bleibt in Weissenhaus
Die FIDE und Freestyle Chess haben sich darauf verständigt, die FIDE Freestyle Chess World Championships im Jahr 2027 erneut in Weissenhaus auszurichten. Damit kehrt die Weltmeisterschaft nach ihrer erfolgreichen Premiere 2026 an die deutsche Ostseeküste zurück. | Foto: FIDE
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Timman, Poker, Politik und Ehrgeiz: Ein Interview mit Loek van Wely
Jan Timman starb am 18. Februar, einen Tag später, am 19. Februar, erschütterte die Nachricht von seinem Tod die Schachwelt. Wie der Zufall es wollte, war der holländische GM Loek van Wely, ein langjähriger Rivale Timmans, an diesem Tag zu Besuch in Hamburg. Arne Kähler nutzte die Gelegenheit und sprach mit van Wely über Timman, Poker, Politik, Schachtraining und Fitness als Mittel, um im Schach besser zu werden.
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Frauenbundesliga: 6. und 7. Spieltag
Mit der dritten Doppelrunde beendet die Frauenbundesliga am Wochenende ihre Winterpause. Gespielt wird in Baden-Baden, Rodewisch und Chemnitz. Die beiden verlustpunktfreien Topteams aus Baden-Baden und Schwäbisch-Hall treten gegen Gegner aus der Abstiegszone an. Spannender dürfte es beim Verfolgerduell zwischen Bad Königshofen und Hamburg werden.
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (5)
„Viele Spieler nutzen ChessBase, die mit Abstand beliebteste Schachsoftware“, schreibt GM Iniyan Pa. „Dennoch kennen nur wenige alle Funktionen und nutzen die meisten nicht. In diesem Leitfaden habe ich versucht, die meiner Meinung nach wichtigsten Funktionen aufzuzeigen, damit der Nutzer ChessBase´26 optimal nutzen kann. Ich hoffe, er hilft ihm bei seiner Weiterentwicklung.“ Wir danken Iniyan herzlich für seinen hervorragenden fünfteiligen Trainingsbericht.
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Jan Timman (1951–2026): Vielseitig, lebenslustig, schachbegeistert
Die holländische Schachlegende Jan Timman ist am 18. Februar 2026 im Alter von 74 Jahren gestorben. Timman hat das Schach als Spieler, Autor und Studienkomponist jahrzehntelang geprägt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war er die Nummer zwei der Welt, und seine gesamte Laufbahn hindurch hat er zahlreiche Schachspieler durch seine Partien, sein Leben und seine Bücher inspiriert. | Foto: Jan Timman 2019 | Foto: Lennart Ootes
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Polen gegen den Rest der Welt: Frauen-GM-Festival in Breslau
Zum 15. Großmeisterinnen-Schachfestival – dem Krystyna-Hołuj-Radzikowska-Gedenkturnier – sind führende Schachspielerinnen zu einem Mannschaftswettkampf zwischen Polen und dem Rest der Welt nach Polen eingeladen worden. Nach drei Runden führen die Gastgeberinnen knapp, während die Österreicherin Olga Badelka die Einzelwertung anführt. Das Turnier ehrt die neunfache polnische Meisterin Krystyna Hołuj-Radzikowska und verbindet hochkarätigen Wettkampf mit einem umfangreichen Festivalprogramm. | Bilder: Offizielle Website
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Qualifikationswege für die FIDE-Freestyle-WM der Frauen
Die FIDE hat die Qualifikationsmöglichkeiten für die FIDE-Freestyle-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 bekanntgegeben. Acht Spielerinnen können sich qualifizieren. Bibisara Assaubayeva (im Bild) hat sich bereits durch ihren Sieg in dem Showkampf in Weißenhaus qualifiziert. Die übrigen Startplätze werden über das Grenke Freestyle Open, Einladungen basierend auf der Elo-Zahl, eine Online-Qualifikation für Titelträgerinnen und spezielle Qualifikationsturniere am Brett vergeben. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Awonder Liang besiegt Saleh Salem im „Battle of Minds“
Der US-amerikanische Großmeister Awonder Liang reiste nach Sharjah, um gegen Saleh Salem im „Battle of the Minds“ anzutreten. Dahinter verbirgt sich ein Wettkampf über zwölf Partien, der vom 7. bis 12. Februar stattfand. Das Match, das Schnellschach, klassisches Schach und Blitzschach kombinierte, blieb bis zum Schluss spannend. Ein früher Vorsprung im Schnellschach ermöglichte Liang schließlich einen knappen 8,5:7,5-Sieg. | Fotos: Lennart Ootes / Saint Louis Chess Club
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Jorden van Foreest besiegt Ediz Gürel deutlich
Ein Wettkampf über zwölf Partien zwischen Ediz Gürel und Jorden van Foreest fand vom 11. bis 17. Februar in Ankara unter der Schirmherrschaft des türkischen Schachverbandes und des Ministeriums für Jugend und Sport statt. Die Begegnung kombinierte klassisches und Freestyleschach mit unterschiedlichen Zeitkontrollen – eine echte Probe für die Vielseitigkeit der Spieler. Van Foreest erwies sich als der Stärkere und dominierte den klassischen Teil. Er gewann das Match insgesamt souverän.
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„Schach wieder Mensch gegen Mensch spielen“
Peter Heine Nielsen ist mit neun Weltmeisterschaftssiegen als Sekundant der erfolgreichste Schachtrainer der Schachgeschichte. Außerdem ist er ein großer Anhänger des Freestyle-Schachs und der Meinung, der absolute Weltmeistertitel im Schach sollte früher oder später in dieser Disziplin ausgespielt werden. Thorsten Cmiel sprach mit dem agilen Aktivisten. | Foto: Lennart Ootes
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Hussain Besou und Christian Glöckler beim WWRR in Belgien am Brett
Ein kleines belgisches Dorf ist gerade zum Austragungsort eines aus deutscher Sicht interessanten Turniers: Beim Wachtebeke Winter Round Robin kämpfen junge Spitzenspieler gegen erfahrene Großmeister um Normen und sammeln internationale Erfahrung. | Fotos: Veranstalter
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Weissenhaus Chess: Königsmacher Büttner
Im letzten Jahr wechselten Freestyle Chess und die FIDE noch viele Nachrichten, die sich um den Titel "Weltmeisterschaft" drehten. Das ist Geschichte. Die dritte Ausgabe des Freestyle Chess Turniers in Henric Büttners Weissenhaus Resort wurde vom Weltschachbund offiziell als "FIDE Freestyle Weltmeisterschaft 2026" geadelt. Gregor Poniewasz hat die Atmosphäre vor Ort eingefangen. | Fotos: Gregor Poniewasz
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Vor 30 Jahren: Kasparov schlägt Deep Blue
Deep Blue war der erste Computer, der einen Wettkampf gegen den amtierenden Weltmeister gewinnen konnte. Im Mai 1997 schlug Deep Blue Garry Kasparov in einem Wettkampf über sechs Partien mit 3,5:2,5. Deep Blue war auch der erste Computer, der überhaupt eine Partie mit klassischer Bedenkzeit gegen einen amtierenden Weltmeister gewinnen konnte – die erste Partie des ersten Wettkampfs zwischen Deep Blue und Kasparov. Angesichts dieser Erfolge wird leicht vergessen, dass Kasparov den ersten Wettkampf mit 4:2 gewann und den Supercomputer, der im Schnitt 126 Millionen Stellungen pro Sekunde berechnete, dabei manchmal wie einen besseren Anfänger aussehen ließ. | Kasparov hat die Möglichkeiten des Computers früh erkannt | Foto: ChessBase
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Stefan Löffler im Schachtalk: Weissenhaus, DSB, Gipfel-Open etc.
In der neuen Folge des Chess-Tigers „Schachtalk am Sonntag“ war der renommierte Schachjournalist Stefan Löffler zu Gast und sprach über aktuelle Entwicklungen im Deutschen Schachbund, die Freestyle-Chess-Weltmeisterschaft, seine Eindrücke aus Weissenhaus und über den traditionsreichen Schachkalender, den er seit 2023 übernommen hat.
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Schachstadt Leipzig – Tradition und Gegenwart
Ein neues Open des SC Rote Rüben soll Schachspieler aller Spielstärken in die Schachstadt Leipzig holen. Das Rüben-Open-Leipzig 2026 will eine Brücke zwischen Geschichte und schachlicher Zukunft in der Stadt schlagen. | Bilder: Veranstalter
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2. IM-Normenturnier in Kiel: 16-Jähriger Vitus Bondo Medhus dominiert
Der 2009 geborene Vitus Bondo Medhus dominierte das vom 10. bis 15. Februar in Kiel ausgetragene Normenturnier. In dem neunrundigen Turnier spielten zehn Teilnehmer jeder gegen jeden. Der SK Doppelbauer Kiel gab damit Nachwuchstalenten die Chance, Erfahrungen zu sammeln und Normen zu erreichen. | Fotos: Veranstalter/Finn Petersen
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Vor 120 Jahren wurde Vera Menchik geboren
Am 16. Februar 1906 wurde Vera Menchik geboren. Ihre Familie verlor nach der Russischen Revolution ihren Besitz, die Eltern trennten sich, und Vera Menchik kam mit ihrer Mutter nach England. Da sie die englische Sprache nicht gut beherrschte, beschäftigte sie sich mit Schach. So wurde sie die erste Frau, die zu Topturnieren eingeladen wurde. Heute jährt sich ihr Geburtstag zum 120. Mal.
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GM Felix Blohberger verrät, wie er seine Eröffnungs-Datenbanken organisiert
Warum ein Perspektivwechsel Ihr Verständnis von Eröffnungen revolutionieren kann: Viele Spieler pflegen ihr Weiß- und Schwarzrepertoire getrennt – doch viele Profis gehen es anders an. Inspiriert von den Methoden von Viswanathan Anand zeigt Felix Blohberger in seinem Youtube-Kanal, wie Sie mit ChessBase ein professionelles, dynamisches und objektives Eröffnungssystem in einer Hauptdatenbank aufbauen. Mit konkreten Tools, praxisnahen Tricks und einer Struktur, die Ihr Training nachhaltig verändert.
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Carlsen gewinnt Freestyle-WM
Magnus Carlsen ist wieder einmal Weltmeister. Mit einem 2,5:1,5 Sieg gegen Fabiano Caruana sicherte er sich am Sonntag den Sieg bei der FIDE Freestyle Weltmeisterschaft in Weissenhaus und kommt so auf insgesamt 21 Weltmeistertitel. Aber das Finale hätte auch anders ausgehen können, denn in der dritten Partie des Wettkampfs stand Caruana klar auf Gewinn, aber verlor am Ende doch noch. Im Spiel um Platz drei setzte sich Nodirbek Abdusattorov gegen Vincent Keymer durch und qualifizierte sich damit wie die beiden Finalisten für die Freestyle Chess World Championship 2027. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Alexander von Gleich tritt als Vizepräsident Finanzen zurück
Der Deutsche Schachbund kommt nicht zur Ruhe. Am Samstag, nach einer Vorstandssitzung am Freitagabend, gab Alexander von Gleich seinen Rücktritt als Vizepräsident Finanzen des DSB bekannt. Der Finanzexperte erklärte seinen Schritt mit „unterschiedlichen Auffassungen über Sachfragen, Arbeitsweise und Kommunikation im Präsidium“. Für den Deutschen Schachbund ist dies ein ziemlicher Verlust, da der beliebte Hamburger Finanzexperte als Hoffnungsträger im Verband galt.
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FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft in Weissenhaus - Das Finale live!
Die erste FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft findet vom 13. bis 15. Februar im Schloss Weissenhaus statt. Am dritten Tag werden das Finale und die Platzierungskämpfe in jeweils vier Partien ausgetragen. Im Finale der Freestyle-WM gibt es den Klassiker Magnus Carlsen gegen Fabiano Caruana. Um Platz 3 spielen Vincent Keymer und Nodirbek Abdusattorov gegeneinander. Niemann und Erigaisi spielen um Platz 5 und Sindarov und Aronian werden um Platz 7 spielen. Im Showkampf zwischen Assaubayeva und Kosteniuk stehen Entscheidungen noch aus | Partien live mit Kommentar ab 15 Uhr
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Freestyle-WM: Der Klassiker Carlsen gegen Caruana steht bevor
Im Halbfinale der Freestyle Chess Weltmeisterschaft kam es zu der einen Kombination nach der es kein weiteres Match Carlsen gegen Keymer an diesem Wochenende mehr zu sehen geben wird. Magnus Carlsen gewann im Halbfinale gegen Abdusattorov und qualifizierte sich für das Finale, während sich Vincent Keymer gegen Fabiano Caruana geschlagen geben musste. Niemann und Erigaisi gingen als Sieger der Platzierungsspiele am Samstag hervor, so dass sie am Sonntag um Platz 5 spielen. Sindarov und Aronian werden um Platz 7 spielen. | Foto: Stev Bonhage / Freestyle Chess
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im Januar!
Es gibt einen neuen Autor bei ChessBase: Harshit Raja. Und der indische Großmeister ist ambitioniert – er liefert gleich ein Komplettrepertoire für 1.e4! Außerdem sind die neuen Folgen von Harald Schneider-Zinners Strategieschule sowie der Mittelspielstrategie-Reihe von Ivan Sokolov sind im Januar erschienen und die ChessBase Magazin-Fans können sich auf das 229er Extra mit prallgefüllter Wundertüte freuen. | Alle Fotos: ChessBase
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 3: Varianten einfügen von Referenzen und Engine
Alle, die ChessBase erst seit Kurzem nutzen und von möglichst vielen der einzigartigen Funktionen profitieren möchten, finden in unserer Serie wertvolle, kurze und leicht verdauliche Tipps für den erfolgreichen Einstieg in ChessBase´26. In Teil 3 unserer neuen Tutorialreihe zeigen wir Ihnen, wie leicht und komfortabel Sie mit ChessBase´26 in eine Notation (siehe die ersten beiden Tutorial-Folgen) Varianten aus der Engineanalyse und den Referenzen einfügen können.
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Freestyle-WM: Keymer ist Carlsen dicht auf den Fersen
Beim Rundenturnier der FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft 2026 konnte sich Magnus Carlsen mit 4,5 Punkten aus 7 Runden gegen seine Verfolger durchsetzen. Am Samstag werden das Halbfinale und die ersten Platzierungsspiele jeweils im K.O.-System ausgetragen. Für das Halbfinale qualifizierten sich neben Magnus Carlsen auch Vincent Keymer, Fabiano Caruana und Nodirbek Abdusattorov (mit je 4 Punkten). Damit hat Vincent Keymer bereits die Hälfte der Konkurrenz hinter sich gelassen. Die übrigen vier Spieler werden die Plätze 5 bis 8 gegeneinander ausspielen. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Ellis Schatztruhe - Guess the Elo!
Heute in Ellis Schatztruhe wird’s richtig lehrreich: Elli und Arne nehmen eine typische Maroczy-Struktur aus dem Beschleunigten Drachen auseinander - genau die Art Stellung, in der Schwarz aktiv sein muss, obwohl der Platz eng wird. Es geht um die großen Pläne und Hebel und darum, welche weißen Reaktionen wirklich gefährlich sind, und welche nur so aussehen. Am Ende wartet der „Aha-Moment“: Ein einziges Detail wie Läufer nach E3 statt B2 kann zwischen klarem Vorteil und kompletter Ausgeglichenheit entscheiden.
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Frisch rezensiert: ChessBase´26 – Der Beginn einer neuen Ära
Mit ChessBase ‘26 präsentiert die Firma ChessBase eine neue Version ihrer langjährigen Datenbanksoftware, die weniger auf kleinere Verbesserungen abzielt, als vielmehr eine strategische Weiterentwicklung des gesamten Systems erkennen lässt. Seit Jahrzehnten ist ChessBase der Maßstab für professionelle Schachdatenbanken, für Eröffnungsvorbereitung, Gegneranalyse und Partieverwaltung auf höchstem Niveau. In dieser Rezension widmet sich Lukas Köpl schwerpunktmäßig den neuen Features der aktuellen Version und prüft diese aus Sicht eines Spielers und Trainers.
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Zug um Zug durch die Zeit
Leise, entschleunigt und doch hochmodern: Fernschach wirkt auf den ersten Blick wie ein Relikt vergangener Tage – und entpuppt sich bei näherem Hinsehen als faszinierende Denkdisziplin im digitalen Zeitalter. Der Bund deutscher Fernschachspieler kann im Sommer 2026 auf 80 Jahre Verbandsgeschichte zurückblicken. Ein Jubiläum, das zeigt, warum Schach manchmal gerade dann am spannendsten ist, wenn es sich Zeit lässt. | Fotos: Archiv BDF
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Der Weg nach Weissenhaus: Von den Chess960-Weltmeisterschaften zur FIDE-Freestyle-WM
Von den Anfängen in Kanjiza und den Chess Classic in Mainz bis hin zu den offiziell anerkannten FIDE-Weltmeisterschaften 2019 und 2022 hat der Weltmeistertitel im Chess960 einen ungleichmäßigen und interessanten Weg beschritten. Dieser Überblick beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und skizziert Formate, Qualifikationssysteme und Schlüsselpartien, die die Entwicklung des Freestyle-Schachs auf Weltmeisterschaftsniveau geprägt haben. | Titelbild: Peter Svidler bei den Chess Classic in Mainz – mit einer Freestyle-Startstellung mit Läufern auf der a-Linie. | Foto: Frederic Friedel
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Faszination Schach im dez in Kassel
Nächste Woche starte Sebastian Siebrecht seine Faszination Schach- Deutschlandreise. Die erste Station ist das dez in Kassel (16. bis 21. Februar. Schach zum elften Mal präsentiert Sebastian Siebrecht hier seine Schach-Lern und Unterhaltungsshow. | Fotos: Sebastian Siebrecht
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Freestyle-Schachweltmeisterschaft: Der Spaß beginnt
Die FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft 2026 findet vom 13. bis 15. Februar im Schloss Weissenhaus statt. Es ist die erste Weltmeisterschaft in diesem Format, die in Zusammenarbeit zwischen der FIDE und einem privaten Veranstalter organisiert wird. Acht Spieler, darunter Magnus Carlsen, Vincent Keymer und Fabiano Caruana, haben sich über die Grand Slam Tour 2025 und Online-Wettbewerbe qualifiziert. Parallel zum Hauptturnier wird ein Showkampf der Frauen ausgetragen. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (4)
Was muss man tun um im Schach richtig gut zu werden? Wie kann man sein Spielverständnis, seine Ergebnisse und seine Wertungszahl am effizientesten verbessern? Ganz einfach: Nutzen Sie die hochmoderne Lern- und Trainingssoftware. Nehmen Sie sich aber auch Zeit, alle Vorteile dieser Software zu entdecken! Großmeister Iniyan Pa hat alle Geheimnisse von ChessBase´26 gelüftet und präsentiert seine Erkenntnisse. In dieser Folge: Trainings- und Analyseberichte.
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Nachrichten über den Wettkampf Schiffers gegen Steinitz 1896
Wilhelm Steinitz hatte 1894 seinen Weltmeistertitel verloren, besaß aber noch das Recht auf einen Revanche-Wettkampf. Der sollte Ende 1896 in Moskau stattfinden. Vorher spielte Steinitz aber noch einen Vorbereitungswettkampf gegen Emanuel Schiffers - Einladung zu einer kleinen Zeitreise nach Rostow am Don ins Jahr 1896.
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Jonathan Hawkins (1983-2025): Vom Spätstarter zum zweifachen britischen Meister
Jonathan Hawkins nahm einen ungewöhnlichen Weg an die Spitze des englischen Schachs. Als Vereinsspieler mit einer Elo-Zahl von etwa 1800 in seinen späten Teenagerjahren, schaffte er den Sprung zum Großmeister und zweifachen britischen Meister. Er war auch Autor von „Amateur to IM“, einem Buch, das von vielen ambitionierten Spielern gelesen wurde. Später widmete er sich intensiv dem Coaching und arbeitete mit aufstrebenden Talenten wie Bodhana Sivanandan. Er erkrankte an einem neuroendokrinen Karzinom und starb am 22. Dezember 2025 im Alter von 42 Jahren, nur wenige Monate nach seiner Diagnose. | Foto: English Chess Federation / John Upham
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Brandon Jacobson gewinnt Antel Cup in Montevideo
Montevideo war Gastgeber des 9. Ciudad de Montevideo Open, des Antel Cups, der im Rahmen des jährlichen Schachfestivals ausgetragen wurde. 79 Spieler nahmen teil, darunter 27 Titelträger. Der an Nummer zwei gesetzte GM Brandon Jacobson aus den USA (im Bild rechts) sicherte sich mit 7,5 aus 9 den alleinigen Turniersieg. Er blieb in allen neun Runden ungeschlagen. Ausschlaggebend war sein Sieg in Runde sechs gegen den topgesetzten Johan-Sebastian Christiansen (im Bild links). Christiansen und der 22-malige uruguayische Landesmeister Bernardo Roselli landeten auf den Plätzen zwei und drei. | Foto: Antel Cup
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2. IM-Normenturnier in Kiel
Vom 10. bis 15. Februar findet in Kiel ein Rundenturnier für Spieler, die eine Norm erwerben möchten statt. In neun Runden spielen bis Sonntag zehn Teilnehmer jeder gegen jeden. Der SK Doppelbauer Kiel möchte Nachwuchstalenten die Chance geben, Erfahrungen zu sammeln und Normen zu erreichen. | Fotos: Veranstalter/Finn Petersen
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"Berührt-geführt": Wie Judit Polgar beinahe gegen Garry Kasparov gewann
"Queen of Chess", die Netflix-Doku über Judit Polgar, ist vor kurzem angelaufen. Der Film ist hervorragend gemacht und für Schachfans in jedem Fall sehenswert. Unter anderem erinnert der Film an einen berühmten Zwischenfall, der sich in Linares 1994 ereignet hat, in der ersten Partie, die Polgar und Kasparov je gegeneinander gespielt haben. | Foto: Judit Polgar Chess Foundation
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Internationales Brühler Open boomt
Mit 400 Spielern gehört das Internationale Open des Brühler SK zu den zehn größten Open in Deutschland. Das Turnier wird an drei Tagen über fünf Runden (20. bis 22.Februar) in der Halle der Clemens-August-Schule ausgetragen. Die Organisatoren freuen sich jetzt schon über viele jugendliche Teilnehmer.
