Schach International
Schach Nachrichten
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Eine ehrliche Bilanz: Caruana spricht über das Kandidatenturnier
Für Fabiano Caruana war das Kandidatenturnier 2026 eine Enttäuschung. Er ging als klarer Favorit an den Start, aber brach nach einem guten Auftakt in der zweiten Hälfte des Turniers ein und landete am Ende auf dem dritten Platz hinter Javokhir Sindarov und Anish Giri. In seinem C-Squared Podcast spricht er mit seinem Trainer Cristian Chirila über das Turnier, verpasste Chancen, Sindarovs Eröffnungsvorbereitung, Nakamuras Abschneiden und den kommenden WM-Kampf zwischen Gukesh und Sindarov. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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TePe Sigeman-Turnier - 3. Runde live!
Die 31. Auflage des TePe Sigeman-Turniers findet vom 1. Mai bis zum 7. Mai in Malmö im Elite Plaza Hotel (Provinz Schonen, auf Schwedisch Skåne län) statt. GOAT Magnus Carlsen gönnt sich eine Auszeit vom Online-, Rapid- und Blitz-Schach und spielt wieder lange Partien und trifft mit Erdoğmuş, Woodward auf junge und ambitionierte Gegner, neben den schon Abdusattorov, Arjun Erigaisi und Jorden van Foreest. Die Chinesin Jiner Zhu ist die einzige Frau im Turnier. Das Turnier wird als siebenrundiges Rundenturnier gespielt. Täglich live ab 15 Uhr (letzte Runde ab 12 Uhr). Foto: offizielle Webseite Logo
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 13: Powerbooks und Powerbases
Sie möchten ChessBase´26 vor allem im Eröffnungsbereich optimal nutzen, um Ihr Repertoire zu verbessern? Mit den Powerbooks und Powerbases sind Sie Ihren Gegnern immer einen Schritt voraus. Lernen Sie, wie Sie diese umfangreichen und aktuellen Datenbanken mit ChessBase nutzen und wie Sie Ihre Lieblingseröffnungen mit Fritz trainieren.
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Schachboom beim Basketball
„Schach ist wie Basketball. Man wirft den Ball hin und her und sucht eine Lücke“, soll Bobby Fischer einmal gesagt haben. Tatsächlich wird Schach unter den besten Basketballspielern der Welt immer beliebter. Ein Bericht des amerikanischen Sportsenders ESPN zeigt, warum die NBA-Profis so gerne Schach spielen und wie Schach ihnen hilft, sich besser zu konzentrieren, unter Druck Entscheidungen zu treffen oder sich während der langen Saison die Zeit zu vertreiben. | Foto: Der 2,26 große Victor Wembanyama, der 2026 als erster Spieler der NBA einstimmig zum "Verteidiger des Jahres" gewählt wurde, beim Schach mit Fans im Central Park in New York | Foto: Wembanyamas X account
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TePe Sigeman: Carlsen punktet und schließt zur Spitze auf
Magnus Carlsen erzielte den einzigen Sieg der zweiten Runde beim TePe Sigeman & Co-Schachturnier, indem er Nils Grandelius mit den schwarzen Figuren besiegte und sich damit mit 1½ aus 2 Punkten neben Andy Woodward und Nodirbek Abdusattorov an die Spitze setzt. Abdusattorov verpasste klare Gewinnchancen gegen Woodward, während Arjun Erigaisi und Jorden van Foreest in langen Remispartien gegen Yagiz Kaan Erdogmus bzw. Zhu Jiner Druck ausübten. | Foto: Peter Doggers / Offizielle Website
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Die ECU wählt bald ein neues Präsidium
Im Unterschied zur FIDE, wo hin und wieder Konflikte ausgetragen werden, erledigt die European Chess Union ihre Aufgeben recht zuverlässig und geräuschlos. Zurab Asmaiparashvili ist seit 12 Jahren als Präsident im Amt und hatte bisher nie Gegenkandidaten. Doch bei der Wahl im kommenden Juli gibt es nun sogar zwei weitere Präsidentschaftskandidaten.
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TePe Sigeman: Abdusattorov und Woodward mit Siegen am ersten Tag
Nodirbek Abdusattorov und Andy Woodward übernehmen beim TePe Sigeman & Co-Schachturnier in Malmö die frühe Führung, nachdem sie die einzigen Siege der ersten Runde errungen haben. Abdusattorov besiegte Zhu Jiner, während Woodward (Bild) den lokalen Vertreter Nils Grandelius geschlagen hat. Magnus Carlsens erste klassische Partie seit fast einem Jahr endete mit einem Remis gegen Arjun Erigaisi, während der 14-jährige Yagiz Kaan Erdogmus ebenfalls ein Remis gegen Jorden van Foreest erzielte. | Foto: Peter Doggers / Offizielle Website
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FIDE Circuit 2026-27: Abdusattorov führt weiter, Sindarov holt auf
Der FIDE-Circuit ist kein Turnier, aber wer dort gut abschneidet, kann sich für das nächste Kandidatenturnier qualifizieren. Denn im FIDE-Circuit 2026/2027 werden die Ergebnisse der Spitzenspieler in den Spitzenturnieren der nächsten beiden Jahre mit Punkten bewertet, und wer am Ende die meisten Punkte hat, qualifiziert sich für das Kandidatenturnier. Im Moment liegt Nodirbek Abdusattorov (Bild) vorne, aber Javokhir Sindarov hat aufgeholt. Im FIDE-Circuit der Frauen führt Vaishali Rameshbabu. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Die Weltrangliste vom Mai 2026
Mit den Ergebnissen des Kandidatenturniers und einigen anderen Turnieren gab es einige Bewegung in den Top-Weltranglisten der FIDE. Javokhir Sindarov ist der Aufsteiger in der Gesamtliste. Yagiz Kaan gewann ebenfalls viele Punkte und baute seinen Vorsprung in der Juniorenliste aus. Die besten Deutschen in den jeweiligen Kategorien sind Vincent Keymer, Dinara Wagner, Leonardo Costa und Charis Peglau.
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"Madwoman's Game", ein Dokumentarfilm über Frauen in der Schachwelt
Der neuer Schach-Dokumentarfilm "Madwoman’s Game" feierte am 16. April beim Miami Chess Festival Premiere. Der Film begleitet Bianca Mitchell-Avila auf ihrem Weg durch ihre Wettkämpfe und ihre persönliche Entwicklung und zeigt, wie das Schach ihre Entscheidungen auch außerhalb des Schachbretts beeinflusst. Einer der Produzenten des Films ist Keanu Reeves. | Bild: Screenshot aus „Madwoman’s Game“
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Ding Liren: Comeback mit 4 aus 5
Ding Liren legte nach dem Verlust des Weltmeisterschaftstitels im Dezember 2024 eine lange Pause im klassischen Turnierschach ein. Gegen Gukesh Dommaraju verlor er den Titel und war fortan gelegentlich noch bei Online- oder Rapidturnieren aktiv. Für sein Comeback hat sich der Ex-Weltmeister die chinesischen Mannschaftsmeisterschaften ausgesucht. Bei dem Turnier in Daqing kam er fünfmal in seinem Team zum Einsatz, gewann viermal, spielte zweimal remis und erzielte eine Performance von fast 2800 Elo-Punkten. | Fotos: Sportbüro der Provinz Heilongjiang
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TePe Sigeman: Carlsen gegen Erdogmus
Eigentlich wollte Magnus Carlsen, Weltmeister von 2013 bis 2023 und Nummer eins der Welt im klassischen Schach, im Schnell- und im Blitzschach, keine Turniere mit langer Bedenkzeit mehr spielen. Beim traditionsreichen TePe Sigeman-Turnier (1.–7. Mai in Malmö) ist er nun doch am Start. Dort trifft der Norweger auf potenzielle Nachfolger wie Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi sowie auf den 14-jährigen Türken Yagiz Kaan Erdogmus (Bild), der kürzlich als jüngster Spieler aller Zeiten die Marke von 2700 Elo übersprungen hat. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Bundesligabilanz: Duda und Amin sammeln eine Menge Elo-Punkte
Auch in der gerade in Berlin mit der Zentralen Endrunde beendeten Saison der Schachbundesliga gab es viele überzeugende Einzelergebnisse. Dank der Performancezahl sind die Ergebnisse an verschiedenen Brettern mit unterschiedlicher Partienzahl und Punktausbeute einigermaßen vergleichbar. Unten finden Sie eine Übersicht über die besten Einzelspieler, die auf mindestens sieben Einsätze zum Einsatz gekommen sind – ergänzt um ein paar prominente Spieler mit weniger Einsätzen. | Fotos: Nils Rohde, Carolin Köpp, Stefan Liebig
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Wer ist der jüngste Top-Ten-Spieler aller Zeiten?
1970 hat die FIDE die Elo-Zahlen offizell eingeführt, im Juli 1971 erschien die erste offizielle Elo-Liste. Nummer 1 der Welt war damals Bobby Fischer mit einer Zahl von 2760 Punkten, Weltmeister Spassky folgte auf Platz 2 mit 2690 Punkten. Für die Jahre davor gab es keine Elo-Zahlen, die Spielstärke der Schachklassiker drückte man nicht in Zahlen aus. Der amerikanische Statistiker Jeff Sonas wollte das ändern und hat auf Chessmetrics die Elo-Zahlen der besten Spieler der Schachgeschichte nachträglich berechnet. Anlässlich der aktuellen Erfolge sehr junger Spieler hat er jetzt ermittelt, wer die jüngsten Top-Ten-Spieler aller Zeiten waren.
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Hong Kong World Rapid and Blitz
Hongkong (China) ist der Austragungsort der vierten FIDE-Mannschaftsweltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach (16. bis 22. Juni). Einige Topteams haben sich bereits angemeldet. Unter anderem werden der Weltranglistenerste Magnus Carlsen und die beiden WM-Herausforderer Javokhir Sindarov und Vaishali Rameshbabu das Turnier mitspielen. | Fotos: Rafal Oleksiewicz und Michal Walusza
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Zachary Saine - Von YouTube zum Moderator beim Kandidatenturnier
Zachary Saine betreibt den YouTube-Kanal thechessnerd, der heute mehr als 227.000 Abonnenten zählt. 2019, da war er 18 Jahre alt, veröffentlichte er die ersten Schachvideos, während der Pandemie explodierten die Zugriffszahlen und heute erreicht er ein weltweites Publikum. Beim Kandidatenturnier 2026 leitete er die Pressekonferenzen. In einem Interview mit Arne Kähler spricht Zachary Saine über seine Schachleidenschaft und seine Karriere als YouTube-Star.
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FIDE Mannschafts-WM der Senioren: Gold und Silber für deutsche Teams
Mit einer Gold und einer Silbermedaille für Deutschland ging die Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft 2026 in Durrës zu Ende: In der Kategorie 65+ triumphierte das Männerteam der Emanuel Lasker Gesellschaft vor Italien und Island. Als 23. in der Open-Kategorie sicherten sich die deutschen Frauen die Silbermedaille hinter dem FIDE-Team. USA 1 sicherte sich den Titel in der Altersklasse 50+. Auch hier ging Silber an Italien, Kasachstan komplettierte das Podium. | Im Bild: Artur Jussupow (1. Brett ELG) | Foto: International Senior Chess Events
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Wadim Rosenstein will das Schach-Marketing neu definieren
Als beim DSB vor zwei Jahren ein neues Präsidium gesucht wurde, meldete sich Wadim Rosenstein, Organisator des WR Masters, zog sich aber nach der Kandidatur von Ingrid Lauterbach wieder zurück. Mit seinen finanziellen Mitteln machte der den Düsseldorfer Schachklub 2025 zum Deutschen Meister, schrumpfte das Sponsoring nach dem Erreichen dieses Ziels aber wieder ein. Seine neuesten Pläne gab er in einer Pressemitteilung bekannt. | Foto: André Schulz (bei einer Partie zwischen André Schulz und Wadim Rosenstein (r.)
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Luxemburger Nationaldivision: Differdange löst Seriensieger aus Echternach ab
Eine Serie von 28 Mannschaftssiegen fand ihr Ende und ebnete die Bahn für den neuen Meister. Die luxemburgische Interclubs-Saison 2025/2026 fand mit der Zentralrunde im Sportzentrum René Hartmann in Dudelange ihren Abschluss und nach drei Meistertiteln von Echternach einen neuen Meister. | Fotos: Gerd Densing (Titelfoto: FM Tykhon Cherniaiev und GM Anthony Wirig, beide Differdange) / FLDE und Club Differdange
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Aussenseitersiege: Schacholympiade Varna 1962 - Wolfgang Uhlmann schlägt den Weltmeister
Gegen den amtierenden Weltmeister zu gewinnen, ist schwer. Der erste deutsche Schachspieler, dem das nach dem Zweiten Weltkrieg gelang, war Wolfgang Unzicker, lange Jahre die Nummer 1 der Bundesrepublik Deutschland – bei der Mannschaftseuropameisterschaft 1961 überspielte er den damaligen Weltmeister Mikhail Botvinnik. Da wollte Wolfgang Uhlmann, lange Jahre die Nummer 1 der DDR, nicht nachstehen. Er konnte 1962 bei der Schacholympiade in Varna gegen Botvinnik gewinnen – allerdings nicht ganz so überzeugend wie Unzicker ein Jahr zuvor. | Bild: Wolfgang Uhlmann 1970 | Foto: Rob Mieremet, Anefo
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Keymer bei der Grand Chess Tour
Vincent Keymer ist in diesem Jahr einer der regulären Spieler bei der Grand Chess. Die Tour beginnt am 3. Mai mit dem Rapid & Blitzturnier in Warschau. Keymer greift am 12. Mai beim klassischen Turnier in Bukarest ins Geschehen ein.
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Matti Uimonen (1959–2026)
Die Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren in Durres ist von einem Todesfall überschattet. Nach der 5. Runde am Donnerstag starb der Matti Uimonen, der für Finland 2 an der Ü65-Weltmeisterschfta teilnahm. Er war in seiner Heimat ein engagierter Schachorganisator und wollte nach seiner Pensionierung wieder öfter selber am Brett sitzen. Matti Uimonen wurde 67 Jahre alt. | Foto: FIDE
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ChessBase in Berlin: Der Finale Tag im Willy-Brandt-Haus – Tag 3
Der letzte Tag der Schach-Bundesliga Endrunde ist da: Während Viernheim bereits als Meister feststeht, entscheidet sich im Abstiegskampf noch alles. Zwischen den spannenden Partien erkundet das ChessBase-Team das Willy-Brandt-Haus und wirft einen Blick hinter die Kulissen. Zum Abschluss krönt sich Viernheim ungeschlagen mit 30 Punkten – und das ChessBase-Team reist mit vielen Eindrücken zurück nach Hamburg.
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Carlsen gewinnt Chess.com Open in der Verlängerung
Magnus Carlsen hat das Chess.com Open gewonnen, allerdings mit Schwierigkeiten. Im sogenannten Grand Final des Online-Turniers traf er auf Jan-Krzysztof Duda und verlor den Auftaktwettkampf überraschend klar mit 0,5:2,5. Doch da Carlsen als Sieger des Winners Bracket ins Grand Final gestartet war, erhielt er in einem zweiten Wettkampf gegen Duda eine weitere Chance. Die nutzte er: Er schlug Duda im zweiten Wettkampf klar mit 2:0 und gewann das Turnier. | Photo: ChessBase / Nils Rohde
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Bundesliga: Dennis Wagner gewinnt, Viernheim wird Meister mit 30/30
Die Meisterschaft war dem SC Viernheim sicher, in Runde 15 ging es nur noch um die Ästhetik von 15 Siegen aus 15 Spielen. Dinara und Dennis Wagner hatten eine Gewinnstellung gegen Sven Tica und Lukas Winterberg auf dem Brett. Sie brauchten nur noch einen Punkt. Dinara Wagner verlor wegen eines fehlenden Zuges vor der Zeitkontrolle auf Zeit. Kurz danach gab Winterberg auf, wodurch Dennis Wagner den Teamsieg perfekt machte. Im Abstiegskampf verloren alle Teams, wodurch MSA Zugzwang auf dem vorletzten Platz landete. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 12: Pfeile und Markierungen
Haben Sie es in den ChessBase-Videos auch schon bewundert, wie schön die Autoren Felder einfärben und Pfeile einfügen? Möchten Sie das auch so einsetzen können? Wir zeigen Ihnen in dieser Tutorialfolge, wie Sie Ihre eigenen Analysen in ChessBase´26 mit anschaulichen grafischen Elementen verbessern können.
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ChessBase in Berlin: Donchenko spielt in Viernheim? – Tag 2
Tag 2 beginnt das ChessBase Team im ehemaligen Pergamonmuseum – einem der bedeutendsten Museen der Welt. Ein würdiger Auftakt für einen weiteren intensiven Schachtag. Kurz vor 14 Uhr füllt sich das Willy-Brandt-Haus bereits merklich, und im Laufe des Tages verfolgen rund 700 Besucher die Partien der Schach-Bundesliga Endrunde. Auch am Stand von ChessBase herrscht reger Betrieb: Jeroen van den Belt unterstützt engagiert Amateure und Vereinsspieler – und sogar Dinara Wagner schaut vorbei.
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Bundesliga, 14. Spieltag: Viernheim sichert sich die Meisterschaft
Für das direkte Duell zwischen dem SC Viernheim und der OSG Baden-Baden trat am Samstag nicht nur Viswanathan Anand für Baden-Baden an, zusätzlich kam auch Vincent Keymer dazu! Die Siege von Jorden van Foreest gegen Etienne Bacrot und von Alexey Sarana gegen Alexei Shirov entschieden das Spiel. Viernheim gewann 4,5:3,5. Die SF Berlin gewannen gegen den SK Kirchweyhe und der USV TU Dresden gewann gegen den SV Werder Bremen. Trotz Sieg können sich die Dresdner nicht in der Liga halten. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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ChessBase in Berlin: Bundesliga-Endrunden-Atmosphäre – Tag 1
Die Schach-Bundesliga Endrunde in Berlin verspricht Hochspannung: Im Willy-Brandt-Haus spitzt sich vor allem der Abstiegskampf dramatisch zu. An der Tabellenspitze scheint alles entschieden – nur ein Wunder könnte SC Viernheim noch vom Titel abhalten. Oder vielleicht Viswanathan Anand? Das erste Brett von Baden-Baden kämpft um jede Chance. ChessBase ist natürlich vor Ort: Ihr findet unseren Stand im 5. Stock – mit Beratung, Unterstützung und spannenden Schachrätseln von Taktik-Experte Oliver Reeh.
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Frisch rezensiert: Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz von GM Felix Blohberger
Die zweiteilige FritzTrainer-Reihe Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz von Großmeister Felix Blohberger widmet sich einer der dynamischsten und zugleich komplexesten Eröffnungen des modernen Schachs: der Königsindische Verteidigung. Lukas Köpl widmet sich der Reihe hinsichtlich des Aufbaus, Inhalts, didaktischer Qualität und praktischer Relevanz.
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Bundesliga, 13. Spieltag: SC Viernheim baut Vorsprung aus
Der SC Viernheim (u.a. mit Yagiz Kaan Erdogmus, Foto) gewann gegen die Schachfreunde Wolfhagen, während die OSG Baden-Baden gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied nur remisierte. Für Titelchancen muss die OSG Baden-Baden das direkte Duell am Samstag gewinnen und auch am Sonntag punkten. Gleichzeitig darf der SC Viernheim keine weiteren Mannschaftspunkte holen. Das Remis gegen die Zweitplatzierten hilft dem SC Heimbach-Weis-Neuwied im Abstiegskampf. Für den USV TU Dresden wird die Luft nach Remis gegen SF Berlin im Tabellenkeller dünner. | Foto: Nils Rohde / ChessBase
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Matthias Blübaum im Interview über die Bundesliga und die Weltspitze
Matthias Blübaum ist pünktlich zur Bundesliga-Endrunde aus Zypern zurückgekehrt. Beim Kandidatenturnier hatte er sich mit der Weltspitze gemessen und um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft gekämpft. Im Interview mit Dr. Lars Hein spricht Blübaum über die Situation der Schachfreunde Deizisau in der Bundesliga. Außerdem erklärt er, weshalb er Sindarov bei einer Gewinnchance von 55% beim Weltmeisterschaftskampf gegen Gukesh sieht.| Foto: Nils Rohde / ChessBase
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Einfach und effektiv: Angreifen mit Alapin: 1.e4 c5 2.c3 - Eine Rezension
Die Sizilianische Verteidigung ist eine Eröffnung, die vielen 1.e4-Spielern Probleme bereitet, da Schwarz in vielen Varianten gefährliche Initiative bekommt. Außerdem kann Schwarz im offenen Sizilianer zwischen einer Reihe von Systemen (zum Beispiel Najdorf, Sveshnikov, Taimanov, Drachen und viele weitere) wählen, was die Vorbereitung für Weiß erschwert. In einem neuen ChessBase-Kurs bietet das Hamburger Talent Isaac Garner, Elo ca. 2400 und bekannt für seine Eröffnungskenntnisse, eine Lösung an, um alle Sizilianer bequem und effektiv zu bekämpfen: die Alapin-Variante, 1.e4 c5 2.c3. Bahne Fuhrmann hat sich den Kurs angeschaut.
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Die Europameisterschaft in Kattowitz mit Fußball-Atmosphäre
Mit knapp 500 Spielern war die Europameisterschaft in Kattowitz in der Breite sehr gut besetzt. An absoluten Spitzenspielern fehlte es aber etwas. Zum "Fußvolk" gehörte Roger Lorenz, der von der Organisation beeindruckt war, aber nicht so sehr vom eigenen Ergebnis. Sein Fazit fällt dennoch positiv aus.
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Rätsel um Computerbetrüger "John von Neumann" gelöst
Vor 33 Jahren sorgte ein unbekannter Spieler beim World Open in Philadelphia für Aufsehen. Er trat unter dem Namen John von Neumann an, schien wenig bis gar nichts vom Schach zu verstehen, gewann aber gegen einen FIDE-Meister und kam gegen den isländischen Großmeister Helgi Ólafsson zu einem Remis. Nachdem der Turnierleiter dieses Phänomen näher untersuchen wollte, verabschiedete sich „John von Neumann“ vom Turnier. Wer sich hinter diesem Namen verbarg, blieb jahrzehntelang ungeklärt – doch jetzt hat das Magazin Wired „von Neumanns“ Identität enthüllt und mehr über den vielleicht ersten Computerbetrug der Schachgeschichte herausgefunden.
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Lothar Schmids Sammlung bei Sotheby's
Letzte Woche wurde die Schachauktion bei Sotheby's mit vielen Exponaten aus der Sammlung von Lothar Schmid beendet. Die kostbarsten Objekte erzielten weit über 100.000 Pfund. Eingerahmt wurde die Online-Auktion von einer Ausstellung und einem Vortrag. Der Musiker und Schachliebhaber Jason Kouchak war dabei. | Foto: Jason Kouchak vor dem Bild "Die Schachspieler" (oder: "Das Schachmatt des Teufels") von Friedrich Moritz August Retzsch, um 1831
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Ding Liren ist wieder da!
Ding Liren ist wieder da. Nach dem Verlust des Weltmeisterschaftstitels im Dezember 2024 legte Ding Liren eine lange Pause im klassischen Turnierschach ein und spielte nur Online- oder Rapidturniere. Bei den chinesischen Mannschaftsmeisterschaften spielte er nun wieder klassisches Schach - mit Erfolg. | Fotos: Sportbüro der Provinz Heilongjiang
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Blitzturnier bei der Bundesliga-Endrunde in Berlin: In der Vorrunde winkt Rabatt!
Die zentrale Endrunde der Schachbundesliga in Berlin, die am Freitag beginnt, verspricht ein Schachfest zu werden. Unter anderem wegen des hochkarätig besetzten Blitzturniers des Niedersächsischen Schachverbands, das Teil des Rahmenprogramms ist. Die erste Vorrunde beginnt am Donnerstag, den 23. April, um 19.30 im Haus des Sports, in der Böcklerstr. 1 in Berlin. Wer sich anmeldet und auf ChessBase verweist, bekommt einen Rabatt. | Bildmaterial: Mro,CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons), NSV, Schachbundesliga
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Ostergewinnspiel von JugendSchach und ChessBase: Die Gewinner stehen fest
Das dreirundige Oster-Gewinnspiel von JugendSchach und ChessBase ist vorbei und die Gewinner stehen fest! Herzliche Gratulation an alle Glücklichen und viel Spaß mit den Gewinnen!
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Polnischer Schachverband feiert sein 100-jähriges Bestehen
Am 11. April 1916 wurde der Polnische Schachverband gegründet, feiert also dieser Tage sein 100sten Geburtstag. Im Rahmen des Jubiläums richtete der sehr aktive "Polski Związek Szachowy" (PZSzach) unter anderem die Europaeinzelmeisterschaft aus und ehrte zum Jubiläum seine Spieler und Schachaktivisten. Wie alles begann...
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Javokhir Sindarov: "Die Quarantäne hat mein Leben verändert"
Javokhir Sindarov war der souveräne Sieger des Kandidatenturniers 2026. In einem Interview mit Charlize van Zyl nach dem Turnier sprach Sindarov über entscheidende Momente des Turniers, Vorbereitung, Lebenswandel während des Turniers, die Arbeit mit seinem Trainer Roman Vidonyak, seinen Ehrgeiz und sein Ziel, der beste Schachspieler der Welt zu werden. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Kann Erdogmus der jüngste Top-Ten-Spieler aller Zeiten werden?
Durch seinen 5:1-Sieg im Wettkampf gegen Veselin Topalov hat der 14-jährige Yağız Kaan Erdoğmuş als jüngster Spieler aller Zeiten die Marke von 2700 Elo überschritten. Aktuell kommt er auf eine Live-Elo-Zahl von 2709,4 und er scheint auf dem besten Weg zu sein, unter die Top Ten zu kommen. Doch wie gut sind seine Chancen, der jüngste Spieler aller Zeiten zu werden, dem das gelingt?
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59. Bieler Schachfestival vom 11. bis 24. Juli 2026
Zum 59. Mal in Folge richtet Biel/Bienne sein prestigeträchtiges Internationales Schachfestival aus. Vom 11. bis 24. Juli 2026 werden über zwei Wochen hinweg mehr als 500 Teilnehmende ihre Kreativität, taktische Raffinesse und strategische Tiefe in einer großen Bandbreite an Formaten unter Beweis stellen – vom ambitionierten Amateur bis hin zur Weltelite. Hier ein Überblick über die zwölf Turniere, die die Gelegenheit bieten, im selben Raum wie lebende Schachlegenden wie Levon Aronian und Alexandra Kosteniuk oder Jungstar Lu Miaoyi (Titelfoto) zu spielen. Auch Matthias Blübaum und die Kandidatenturniergewinnerin Vaishali Rameshbabu sind mit von der Partie. | Fotos: Biel Chess Festival
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Der Sieger, dem die Herzen zufliegen
SZ-Schachexperte und Großmeister Stefan Kindermann blickt in seinem Video zurück auf den beeindruckenden Kandidatenturniersieger Javokhir Sindarov. Der junge Usbeke hat beim Turnier auf Zypern nicht nur viele Punkte, sondern auch die Sympathien vieler Schachfans erobert. Kindermann beantwortet in seiner Analyse unter anderem auch die Frage, warum Sindarov so gerne Bauern opfert. | Foto: Nils Rohde, FIDE / Michal Walusza
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Schachbundesliga – Zentrale Endrunde in Berlin: Bleibt Viernheim vorne? Wer steigt ab?
Auch wenn der SC Viernheim souverän einen Sieg nach dem anderen einfährt, stehen noch die direkten Duelle mit den Verfolgern vom OSG Baden-Baden und von den Schachfreunden Wolfhagen an. Der frühere Serienmeister liegt zwar komfortabel mit drei Zählern in Front, er muss aber dennoch vom 24. bis 26. April bei der Endrunde in Berlin konzentriert zur Sache gehen, um die Deutsche Meisterschaft einzufahren. Außerdem geht es bei dem großen Schachtreffen im Willy-Brandt-Haus vor allem noch um den Klassenerhalt, um den wohl die Teams ab Platz 9 noch bangen müsssen. | Fotos: Wikimedia Commons, 151024, ako (Titel: Willy-Brandt-Haus) / Angelika Valkova
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Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren beginnt in Durrës
Die Mannschafts-Weltmeisterschaft der Senioren 2026 hat in Durrës begonnen. 90 Teams treten in den Altersklassen 50+ und 65+ an. Zu den Favoriten in der jüngeren Kategorie zählen USA 1, England 1 und Kasachstan, während England I und Lasker SGK das Feld der Ü65 anführen. Das Turnier lockt zahlreiche Top-Veteranen an, darunter Michael Adams, John Nunn und Artur Jussupow. | Foto: Georgia Grapsa
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Erdogmus überrollt Topalov und überspringt die 2700er-Marke – mit 14 Jahren!
Yagiz Kaan Erdogmus errang einen überzeugenden 5:1-Sieg über den ehemaligen Weltmeister Veselin Topalov. Nach einem spannenden Remis in der Eröffnungspartie gewann der türkische Teenager vier der nächsten fünf Begegnungen und zeigte während des gesamten Matches ein starkes taktisches und Stellungspiel. Durch dieses Ergebnis wurde Erdogmus zum jüngsten Spieler aller Zeiten, der die 2700er-Marke überschritten hat, und brach damit Wei Yis Rekord mit deutlichem Vorsprung. | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Richard Lutz kandidiert als DSB-Präsident
Auf dem kommenden außerordentlichen Bundeskongress des DSB (16. Mai in Frankfurt) soll nach einigen Querelen innerhalb des Verbandes auch ein neues Präsidium gewählt werden. Der frühere Bahnchef Richard Lutz will für das Amt kandidieren. | Foto: Nadia Wittmann
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Sensation bei der EM in Katowice: Der ukrainische IM Roman Dehtiarov ist neuer Europameister
Roman Dehtiarov sorgte bei der Europameisterschaft in Katowice für eine riesige Überraschung: Er besiegte David Anton Guijarro in der letzten Runde und sicherte sich mit 9 von 11 Punkten den Titel. Der 17-jährige Ukrainer ging als Nummer 126 der Setzliste und Internationaler Meister mit einer Elo-Zahl von 2452 ins Turnier. Er beendete es mit acht Siegen, zwei Remis und einer Niederlage, besiegte sechs höher eingestufte Gegner und errang den Großmeistertitel mit einer Turnierperformance-Wertung von 2781. Mit Alexander Donchenko qualifizierte sich der beste Deutsche im Feld für den World Cup. Er wurde Achter. | Foto: Offizielle Website
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Frauenbundesliga: SK Schwäbisch Hall gewinnt alle 11 Runden
Auch die Spielerinnen vom Hamburger SK konnten den SK Schwäbisch Hall nicht stoppen. Die Mannschaft um Georgiens Nr. 2 der Frauen, Nino Batsiashvili, gewann auch die Begegnung der letzten Runde. Der 5:1-Sieg reihte sich in die Siegesserie des SK Schwäbisch Hall in der Frauenbundesliga ein. Der SV Hemer 1932 besiegte den Chemnitzer SC Aufbau 95. TuRa Harksheide und der SK Freiburg-Zähringen 1887 gewannen in Runde 11 und hielten sich so in der Liga. Durch diese Siege hatte der SV Hemer 1932 keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. | Foto: Hazel Morley
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EM in Katowice, Runde 10: Fünf Spieler kämpfen um die Krone
Mit dem Remis zwischen David Anton Guijarro (Bild) und Nijat Abasov an Brett 1 eröffnen sich die Siegeschancen für weitere Spieler. Nach Runde 10 stehen Abasov, Suleymanli, Dehtiarov, Anton Guijarro und Muradli punktgleich an der Tabellenspitze. Alexander Donchenko gewann in Runde 10 gegen den rumänischen Großmeister David Gavrilescu und befindet sich dadurch auf Platz 8 mit 7,5 Punkten aus 10 Partien. Es bleibt aber keine Zeit, sich auszuruhen. Die Konkurrenz um die 20 Weltpokal-Qualifikationsplätze ist groß. | Foto: Veranstalter
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im März!
Das Eröffnungslexikon 2026 ist erschienen. Unzählige Stunden Detailarbeit sind in die Erstellung der aktuellsten Version dieses jährlichen Kompendiums geflossen. Das Lexikon ist beeindruckend und ein Muss für eine effektive Turniervorbereitung. Weitere Neuheiten kommen von den erfahrenen ChessBase-Autoren Elisabeth Pähtz zu ihrem Spezialthema Londoner System und Andrew Martin, der sich mit der Wiener Partie beschäftigt. Hinzu kommen, das Fritz Powerbook 2026, eine Reihe von 60-Minutes-Kursen, das ChessBase Magazin 230 und mehr... | Alle Fotos: ChessBase
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 11: Multitasking mit mehreren Fenstern
ChessBase´26 bietet großartige Möglichkeiten, mit mehreren Menüfenstern gleichzeitig zu analysieren. Nach dem Einstieg in die praktischen Optionen im letzten Tutorial, lernen Sie heute Optionen kennen, mit denen Sie Ihre Analysen auf ein neues Level heben.
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Frauenbundesliga, Runde 10: SK Schwäbisch Hall unbesiegbar?!
Solange der SK Schwäbisch Hall die Siegesserie nicht einreißen lässt, ist der zweite Platz für Baden-Baden vorbestimmt. Der SK Schwäbisch Hall gewann 4,5:1,5 gegen TuRa Harksheide. Julia Antolak (rechts) besiegte Nino Batsiashvili (links) bei dieser Begegnung. Elisabeth Pähtz und Dinara Wagner konnten sich entspannen, da die Rodewischer Schachmiezen die ersten beiden Bretter unbesetzt ließen. Der SV Hemer bewies Kampfgeist im Abstiegskampf gegen den SC Kreuzberg mit einem 5:1-Sieg. | Foto: Gerd Densing (links) und TuRa Schach (rechts)
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Frisch rezensiert: Revealing Modern Grandmaster Secrets von Nicholas Pert
Welche Fähigkeiten machen einen modernen Großmeister aus und was können Amateure davon lernen? Es ist eine Kombination aus Strategien, Erkenntnissen und Techniken, die der englische GM und Trainer Nicholas Pert in einem zweibändigen Videokurs zusammengestellt hat. Von der Eröffnung über Taktik und Strategie bis zum Endspiel erläutert der Autor anhand von beispielhaften Partien die Denkweise und Vorbereitungen der Meister. Jochen Schwarz hat den Pert-Kurs genau untersucht und rezensiert.
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Isle of Man ist Gastgeber des FIDE Grand Swiss 2027
Wie die FIDE mitteilte, kehrt das Grand Swiss 2027 auf die Isle of Man zurück. Dort fand das Turnier 2019 erstmals statt. Das vom 10. bis 25. Mai angesetzte Turnier bietet ein Rekordpreisgeld in Höhe von 900.000 US-Dollar. Viele Weltklassespieler treten in der offenen und in der Damen-Kategorie an. Wie bei früheren Auflagen geht es auch wieder um zwei Qualifikationsplätze für das Kandidatenturnier 2028.
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Dinara Wagner im Interview zur Bundesliga-Endrunde und ihren Zielen
Noch eine Woche bis zur zentralen Endrunde der Schachbundesliga in Berlin. Den Schachfans steht ein außergewöhnliches Schachwochenende bevor. Aber auch für die Spieler ist es ein herausragendes Ereignis. Das gilt besonders für Dinara Wagner, denn sie ist nicht nur die einzige regelmäßige eingesetzte Frau in dieser Saison, sie spielt sogar Seite an Seite mit ihrem Mann um die deutsche Meisterschaft. Im Gespräch mit Dr. Lars Hein verrät Wagner ihren Blick auf die Endrunde und mehr... | Fotos: Angelika Valkova
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Freedom Holding übernimmt ChessBase
In einer Pressemitteilung hat die Freedom Holding Corp. die Übernahme von ChessBase bekannt gegeben. Der kasachische Finanz- und Technologiekonzern mit Sitz in New York engagiert sich seit Jahren für das Schach, unter anderem im Jugendbereich und als Partner der FIDE und Förderer internationaler Turniere. Mit einer Reihe von Investitionen soll die ChessBase-Plattform weiter ausgebaut und erweitert werden. Hauptsitz von ChessBase bleibt weiterhin Hamburg.
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EM in Katowice, Runde 9: Abasov schließt zu Anton Guijarro auf
Nijat Abasov hat das Remis von David Anton Guijarro als einziger nutzen können: Mit einem Sieg gegen Benny Aizenberg schloss der Azerbaidschaner zum Führenden auf. Die beiden liegen jetzt einen halben Punkt vor einer zehnköpfigen Verfolgergruppe. Diese führt Ediz Gurel (Titelfoto) dank der besten Wertung an. Ein Highlight aus deutscher Sicht setzte IM Jari Reuker mit seinem Schwarzsieg gegen GM Jiri Stocek. | Foto: Offizielle Website / Anna Shtourman, FIDE
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"Ich war mein Leben lang mit Glück gesegnet": Ein Interview mit Vaishali, der Siegerin des Kandidatenturniers der Frauen 2026
Die 24-jährige Inderin Vaishali Rameshbabu hat das Kandidatenturnier der Frauen gewonnen: Mit einem Sieg gegen Kateryna Lagno in der Schlussrunde sicherte sie sich mit 8,5/14 den alleinigen ersten Platz und das Recht, Weltmeisterin Ju Wenjun herauszufordern. Im Interview mit Arne Kähler spricht Vaishali über ihre Vorbereitung, die Unterstützung, die ihr Familie und Team gegeben haben, ihren Turnieralltag und wie sie mit dem Druck in den letzten Runden des Turniers umgegangen ist. | Foto: ChessBase / Nils Rohde
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Schachtage in den City-Arkaden in Wuppertal
Der Nordrhein-Westfälische Schachverband und die Elberfelder Schachgesellschaft 1851 e.V. feiern ihr 175-jähriges Bestehen und präsentieren sich kommende Wochen auf den Schachtagen von Sebastian Siebrecht im den City-Arkaden in Wuppertal. Darüber hinaus wird wieder ein faszinierendendes buntes und lehrreiches Programm rund ums Schach angeboten.| Fotos: Sebastian Siebrecht
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Niemann schlägt Liang deutlich
Drei Siege und neun Remis aus zwölf Partien – keine schlechte Bilanz für den Sieger. Ungeschlagen sorgte Hans Niemann für klare Verhältnisse bei seinem Wettkampf in Paris gegen Awonder Liang. Niemann (Titelfoto beim Grenke Open 2026 in Karlsruhe) gewann im Duell der beiden US-Amerikaner die Partien drei, acht und neun. Alle anderen Spiele endeten remis – Liang konnte keinen Treffer landen. | Fotos: Nils Rohde, Blitz Society
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Frauenbundesliga: Wird es vorne nochmal spannend? – Drama im Abstiegskampf
Vom 17. bis 19. April richtet sich der Blick der Schachszene nach Bad Königshofen: In der Franken-Therme fällt die Entscheidung in der Frauenbundesliga. An drei kompakten Spieltagen werden die letzten Runden der Saison 2025/26 ausgetragen. Dabei wird sowohl die Meisterfrage geklärt, ob Schwäbisch-Hall weiter souverän durchmarschiert, als auch der dramatische Abstiegskampf entschieden. Nach dem Abstecher nach Deggendorf im Vorjahr kehrt das bewährte Finalformat an seinen etablierten Austragungsort zurück, an dem sich erneut alle zwölf Damenteams versammeln.
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Vaishali gewinnt das Kandidatenturnier der Frauen
Vaishali Rameshbabu hat das Kandidatenturnier der Frauen gewonnen. In der Schlussrunde besiegte sie Kateryna Lagno, kam auf 8,5/14 und sicherte sich damit den alleinigen ersten Platz und das Recht, Weltmeisterin Ju Wenjun herauszufordern. Bibisara Assaubayeva trennte sich von Divya Deshmukh remis und wurde alleinige Zweite. Zhu Jiner und Aleksandra Goryachkina teilten sich den dritten Platz. Arne Kähler hat Stimmen der Spielerinnen eingefangen. | Foto: Nils Rohde
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EM in Katowice, Runde 8: Anton Guijarro nach drittem Sieg in Folge alleine auf Platz 1
David Anton Guijarro rollt das Europameisterschaftsfeld auf und setzt sich an die Spitze mit starken 7 Punkten aus 7 Runden. In Runde 8 schlug er mit den weißen Steinen Jan Malek aus Polen. Ihm folgen zurzeit neun Spieler mit einem halben Punkt Abstand. Für die 20 deutschen Spieler war es ein guter Tag: Es gab lediglich zwei Niederlagen. Der beste von ihnen – Alexander Donchenko (Titelbild) – remisierte und liegt zur Zeit einen Punkt hinter der Spitze. | Foto: Offizielle Website / DSJ
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Kandidatenturnier Runde 14: Blübaum strauchelt in der Schlussrunde
Die 14. und letzte Runde des Kandidatenturniers bot noch einmal unterhaltsames Schach, auch wenn Javokhir Sindarov bereits als Sieger feststand. Leider ging die Unterhaltung auf Kosten von Matthias Blübaum, der mit Weiß gegen Anish Giri einen taktischen Trick übersah und schnell unter die Räder kam. Ein versöhnlicher Abschluss eines insgesamt enttäuschenden Turniers gelang hingegen Fabiano Caruana: Er spielte mit Schwarz gegen Andrey Esipenko eine Modellpartie im Drachen-Sizilianer. Sindarov und Wei Yi trennten sich schnell Remis, genau wie Praggnanandhaa und Hikaru Nakamura. | Foto: Nils Rohde
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Kandidatenturnier Runde 14 – Live!
Der Sieger des Kandidatenturniers steht fest: Javokhir Sindarov! Mit einem souveränen Remis gegen Anish Giri in Runde 13 sicherte er sich den Turniersieg eine Runde vor Schluss. Aber dafür ist das Kandidatenturnier der Frauen umso spannender. Bibisara Assaubayeva und Vaishali führen mit je 7,5 Punkten, dahinter folgt Zhu Jiner (Bild) mit 7 Punkten. Aber drei weitere Spielerinnen mit je 6,5 aus 13 haben ebenfalls noch Chancen auf den ersten Platz: Aleksandra Goryachkina, Anna Muzychuk und Kateryna Lagno. Matthias Blübaum spielt in der letzten Runde gegen Anish Giri. Mit einem Remis ist Giri sicher alleiniger Zweiter und Blübaum würde mit seinem 13. Remis in 14 Partien in der Live-Weltrangliste über 2700 bleiben. | Foto: Michal Walusza / FIDE | Partien mit Kommentar ab 14:30 Uhr
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Thomas Thomsen (1934-2026)
Dr. Thomas Thomsen war der bekannteste Sammler von Schachspielen in Deutschland und bei den Chess Collectors International und in der Chess History & Literature Society international aktiv und bestens vernetzt. Er starb Anfang April im Alter von 91 Jahren. Michael Negele und Herbert Bastian würdigen den "Grandseigneur" der Sammlerszene in Nachrufen. | Fotos: Michael Negele und Herbert Bastian
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EM in Katowice, Runde 7: Anton Guijarro schlägt Stefansson und übernimmt geteilte Führung
Wechsel an der Spitze der Europameisterschaft im polnischen Katowice: David Anton Guijarro schlug mit den schwarzen den Steinen den Überraschungsersten Vignir Vatnar Stefansson aus Island. Damit übernimmt der siegreiche an Nummer 2 gesetzte Spanier die Führung zusammen mit Aydin Suleymanli (Titelbild), Nikolozi Kacharava und Jan Malek. Alexander Donchenko konnte ebenso wie die anderen Verfolger nicht gleichziehen, er spielte Remis gegen Jakub Kosakowski. Schlechter lief es für die beiden anderen deutschen GM: Leonardo Costa und Roven Vogel verloren in Runde 7. | Foto: Offizielle Website
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Sindarov gewinnt das Kandidatenturnier!
Javokhir Sindarov hat es geschafft! Mit einem souveränen Remis gegen Anish Giri in Runde 13 sicherte sich der 20-jährige Usbeke den Sieg im Kandidatenturnier und darf später in diesem Jahr gegen Gukesh um die Weltmeisterschaft spielen. Nach der Runde fand der frisch gebackene Turniersieger noch Zeit für ein kurzes Interview mit Arne Kähler. Genau wie Sindarovs Trainer und "Geheimwaffe", Roman Vidonyak. | Foto: Nils Rohde
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Im Gespräch: Fiona Sieber
Fiona Sieber ist eine sehr aktive und überaus erfolgreiche junge Schachspielerin. Sie war zweimal Deutsche Jugendmeisterin, U16w-Europameisterin, gewann 2022 die Hochschulweltmeisterschaft und dreimal das German Masters. Im aktuellen deutschen Kader ist sie allerdings nicht mehr geführt. Im Interview erklärt Fiona Sieber unter anderem, wie es dazu kam.
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Unterwegs beim Kandidatenturnier 🇨🇾 | Ein Blick hinter die Kulissen - Tag 2
Das ChessBase-Team ist nach Zypern gereist, um beim Finale des wichtigsten Turniers des Jahres dabei zu sein und Eindrücke in Bild und Ton zu sammeln. Wie ist die Stimmung bei den Kandidaten und ihren Teams? Wo wird gespielt, was tun die Stars, wenn sie nicht spielen? Was geschieht hinter den Kulissen - im Medienzentrum und an anderen Orten? Und wie bewährt sich Zypern als Gastgeber eines so bedeutenden Turniers? Von Reisemomenten und unerwarteten Begegnungen bis zu exklusiven Einblicken in das Turniergeschehen nehmen wir Sie Tag für Tag mit. Erleben Sie das Kandidatenturnier aus nächster Nähe.
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Vor 100 Jahren: Nimzowitsch schreibt Schachgeschichte
Vor 100 Jahren, am 14. April 1924, endete in Dresden ein Weltklasseturnier, mit dem der Dresdener Schachverein sein 50-jähriges Jubiläum feierte. Souveräner Sieger war Aron Nimzowitsch: Er holte 8,5 Punkte aus 9 Partien und hatte am Ende 1,5 Punkte Vorsprung vor Alexander Aljechin, der ein Jahr später Weltmeister werden sollte. In der zweiten Runde des Turniers spielte Nimzowitsch eine Partie, die Schachgeschichte schrieb.
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Niemann liegt gegen Liang in Führung
Nach acht von zwölf Partien ihres Wettkampfs in Paris führt Hans Niemann gegen Awonder Liang mit zwei Punkten Vorsprung. Niemann erzielte die bisher einzigen Siege in den Partien drei und acht. Die übrigen sechs Begegnungen endeten remis – Liang vergab dabei in zwei Partien klare Gewinnchancen. Niemanns zweiter Sieg gelang ihm mit Schwarz in einer 31-Züge-Partie. Liang verbleibt nur noch wenig Zeit für ein Comeback in diesem Wettkampf. | Foto: Blitz Society
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EM in Katowice, Runde 6: Stefansson jetzt alleine vorn – Donchenko geteilter Zweiter
Die Außenseiter mischen nach wie vor bestens mit bei der Europameisterschaft in Katowice: Mit dem Isländer Vignir Vatnar Stefansson (Titelfoto) übernahm in Runde 6 die Nummer 74 der Setzliste die ungeteilte Tabellenspitze. Aber auch gute Nachrichten für die deutschen Topspieler: Alle drei Topgesetzten gewannen und Alexander Donchenko liegt inzwischen auf dem geteilten zweiten Platz. | Foto: Offizielle Website, Rafal Okeksiewicz
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Entscheidungsrunden in Hamburg, Landesliga und Oberliga
Am Wochenende fielen in Hamburg einige Entscheidungen. In den zentralen Schussrunden der Landesliga kam es zu einem spannenden Dreikampf um den Aufstieg in die Oberliga. Außerdem gab es einen wichtigen Beitrag zur Regelkunde. In der Oberliga Nord Nord sicherte sich der Lübecker SV den Staffelsieg.
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Kandidatenturnier Zypern: Ein Blick hinter die Kulissen (1)
Das ChessBase-Team ist nach Zypern gereist, um beim Finale des wichtigsten Turniers des Jahres dabei zu sein und Eindrücke in Bild und Ton zu sammeln. Wie ist die Stimmung bei den Kandidaten und ihren Teams? Wo wird gespielt, was tun die Stars, wenn sie nicht spielen? Was geschieht hinter den Kulissen - im Medienzentrum und an anderen Orten? Und wie bewährt sich Zypern als Gastgeber eines so bedeutenden Turniers? Von Reisemomenten und unerwarteten Begegnungen bis zu exklusiven Einblicken in das Turniergeschehen nehmen wir Sie Tag für Tag mit. Erleben Sie das Kandidatenturnier aus nächster Nähe.
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Capablanca, Leistungsdruck und das Endspiel: Ein Interview mit Schachwunderkind Bodhana Sivanandan
Mit einer aktuellen Elo-Zahl von 2366 ist Bodhana Sivanandan die neue Nummer 1 der britischen Frauenrangliste. Die 11-jährige gilt als Wunderkind und hat in ihrer kurzen Karriere bereits zahlreiche Rekorde gebrochen. Bei einem Besuch bei ChessBase in Hamburg sprach sie mit Arne Kähler über ihren raschen Aufstieg, ihre Liebe zu Capablanca, ihr Gefühl für das Endspiel und verriet, wie sie mit Leistungsdruck und den zahlreichen Erwartungen an sie umgeht.
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Schnellschach auf Menorca: Nihal Sarin gewinnt – Gukesh nur auf Platz 5
Nihal Sarin ist der Sieger des Masters vom Open Chess Menorca 2026. Zwar halbierte sich sein Vorsprung, den er zur Halbzeit des doppelrundigen Rundenturniers hatte, doch am Ende lag er einen halben Punkt vor Ruslan Ponomoariov und Richard Rapport. Einen weiteren Punkt dahinter kamen Leinier Domínguez Perez und Weltmeister Gukesh Dommaraju ins Ziel. Für Pentala Harikrishna blieb nur die rote Laterne übrig. Welche Schlüsse der Weltmeister (Auf dem Foto mit Weiß gegen Domínguez Perez) aus diesem Abschneiden im Hinblick auf seine Form ziehen kann, weiß wohl nur er selbst. | Fotos: ChessBase India
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EM in Katowice, Runde 5: Sechs Spieler an der Spitze
Nach fünf Runden der Europameisterschaft in Katowice teilen sich sechs Spieler mit 4,5 von 5 Punkten die Führung: In der vierten Runde trennten sich die Führenden Eduardo Iturrizaga und Robert Hovhannisyan (im Bild) remis. Vier Spieler schlossen mit Siegen zu ihnen auf. Dicht dahinter liegen 44 Spieler mit 4 von 5 Punkten, während einige der Topgesetzten, darunter Igor Kovalenko, im Schweizer System mit 501 Teilnehmern bereits einen Punkt hinter der Spitze liegen. | Foto: Offizielle Website
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Kandidatenturnier, Runde 12: Giri verpasst Aufholchance
Anish Giri hatte eine Gewinnstellung gegen Wei Yi auf dem Brett. Im Endspiel fand er jedoch nicht den richtigen Weg und einigte sich letztendlich auf ein Remis mit seinem Gegner. Sindarov einzuholen wird so immer schwieriger. Javokhir Sindarov spielte gegen Hikaru Nakamura direkt auf ein Remis, um seine Tabellenführung zu zementieren. Matthias Blübaum blieb seinem Trend treu und spielte remis gegen Fabiano Caruana. | Foto: Michal Walusza / FIDE
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 10: Standardlayouts oder eigenes Layout?
ChessBase´26 überzeugt auch in puncto Übersichtlichkeit: Mit mehreren Menüfenstern zu analysieren, ohne den Überblick zu verlieren, ist kein Problem. Kennen Sie die sechs Standard-Layouts oder mögen Sie es lieber individuell? Lernen Sie die Optionen kennen, probieren Sie alles aus. Sie werden begeistert sein, wie Sie mit dieser ChessBase-Funktion Ihre Analyse auch optisch sinnvoll und effektiver gestalten können.
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Kandidatenturnier, Runde 11: Sindarov profitiert von Remis
Vier Remis in Runde 11 des Open des Kandidatenturniers helfen vor allem Javokhir Sindarov, der damit weiterhin mit zwei Punkten Abstand zu Anish Giri auf Platz 2 das Feld anführt. Mit nur noch drei verbleibenden Runden wird es immer knapper für Giri, dem Usbeken noch Konkurrenz zu machen. Drama gab es in Blübaums Partie gegen Praggnanandhaa auf dem Brett, aber letztendlich endete auch diese glücklich im Remis. | Foto: Michal Walusza / FIDE
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Elisabeth Pähtz - Mastering the London System (Auf Englisch)
Im Kurs „Mastering the London System“ zeigt Großmeisterin Elisabeth Pähtz das klassische London-System mit frühem Lf4 und erklärt die daraus entstehenden dynamischen Strukturen und Ideen. Dabei behandelt sie systematisch die wichtigsten schwarzen Antworten und vergleicht das klassische London mit dem Neo London, um ein vollständiges und modernes Repertoire aufzubauen. Der Fokus liegt auf praktischem Verständnis, sodass Spieler aller Spielstärken das London-System sicher und flexibel im Turnier anwenden können.
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Gukesh: Schnellschach auf Menorca und Rückzug von der Grand Chess Tour
Beim Open Chess Menorca 2026 steht natürlich ein Spieler im Fokus: Der amtierende Weltmeister Gukesh Dommaraju. Während auf einer anderen, weiter östlichen Mittelmeerinsel sein WM-Finalgegner ermittelt wird, nimmt der 19-jährige Weltmeister an einem kleinen, aber stark besetzten Schnellschachturnier teil. Nach einer Serie enttäuschender Resultate und der Entscheidung, seinen Turnierkalender deutlich zu reduzieren, verkündete er den Verzicht auf seinen Startplatz bei der diesjährigen Grand Chess Tour. | Fotos: Saji Mathew, Michal Walusza / Fide
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Karl wird 25 und erinnert an Vlastimil Hort!
Kaum zu glauben, aber "Karl - das kulturelle Schachmagazin" feiert dieses Jahr 25. Geburtstag! Die erste Ausgabe erschien Anfang 2001 und widmete sich im Schwerpunkt dem Thema "Tempo!". Die 100. Ausgabe erinnert an Vlastimil Hort, der im Mai 2025 gestorben ist. In einem langen und offenen Interview mit Karl-Herausgeber Harry Schaack teilt Horts Ehefrau Brigitte private Erinnerungen an ihren Mann. Mihail Marin analysiert Horts Spielstil, Michael Ehn staunt über Horts Gedächtnis und Michael Negele erinnert an den "böhmischen Bohémien".
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EM in Katowice, Runde 3: Noch 17 Spieler mit weißer Weste
Viele Remisen gab es in der dritten Runde der Europameisterschaft in Katowice an den vorderen Brettern. Auch die deutschen Topspieler Alexander Donchenko, Roven Vogel und Leonardo Costa erreichten Punkteteilungen. Von diesem Trio ist Vogel am besten gestartet. Er konnte bereits 2,5 Punkte verbuchen. | Fotos: Veranstalter
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Kandidatenturnier, Runde 10: Sindarov gewinnt wieder!
Javokhir Sindarov ist beim Kandidatenturnier weiter in bestechender Form und gewann in Runde 10 überzeugend gegen Praggnanandhaa. Sindarov, der vor der Runde mit 1,5 Punkten Vorsprung klar in Führung lag, versuchte gar nicht erst, diesen Vorsprung mit vorsichtigem und solidem Spiel über die Ziellinie zu retten, sondern ließ sich gegen Praggnanandhaa auf eine zweischneidige und komplizierte Stellung ein. Dieser Mut bescherte ihm einen überzeugenden Sieg. Die drei anderen Partien der Runde endeten mit Remis, und so hat Sindarov vier Runden vor Schluss wieder zwei Punkte Vorsprung. Und er hat in Runde 10 nicht den Eindruck gemacht, als ob er auf der Zielgeraden straucheln könnte. | Foto: Michal Walusza / Fide
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Der Usbeke, der alles aufsaugt – von Ulrich Stock (DIE ZEIT)
Ulrich Stock ist als Reporter der ZEIT vor Ort beim Kandidatenturnier in Zypern. Er hat einen ausführlichen Blick auf die bislang herausragende Figur der WM-Qualifikation geworfen: Javokhir Sindarov (auf dem Titelfoto in Runde 9 gegen Matthias Blübaum). Stock beobachtet aber auch die Situation hinter den Kulissen genau und mit durchaus skeptischen Blicken... | Fotos: Michal Walusza / FIDE
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Sven Noppes: "Das grenke Schach Open ist einfach das geilste Turnier"
Beim Grenke Chess Open 2026 spricht Arne Kaehler mit Sven Noppes über die enorme Organisation hinter dem Turnier, bei der vor allem die ehrenamtlichen Helfer als unsichtbares Rückgrat eine entscheidende Rolle spielen. Die größte Herausforderung ist die Finanzierung – steht diese, greifen die über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen zuverlässig, auch wenn spontane Probleme immer wieder gelöst werden müssen. Für die Zukunft wünscht sich Noppes frühere Planung sowie ein klares Commitment von Topspielern und Sponsoren, um das Turnier weiter wachsen zu lassen.
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EM in Katowice, Runde 2: Kein Sieg für die drei Topgesetzten
Die Europameisterschaft in Katowice scheint kein gutes Pflaster für die Favoriten zu sein: Der an 1 gesetzte Ukrainer Igor Kovalenko (Titelfoto, rechts) musste bereits in Runde 2 die erste Niederlage einstecken. Ebenso mit Schwarz verlor der an drei gesetzte rumänische Spitzenspieler Bogdan-Daniel Deac. Wenigstens zu einem Remis reichte es für die 2 der Setzliste, den Spanier David Anton Guijarro. Der deutsche Spitzenspieler Alexander Donchenko (7. der Setzliste) entging der Überraschungsserie auch nicht – er remisierte mit Schwarz. Leonardo Costa (45) ging sogar leer aus. Roven Vogel (66) gewann seine Partie. | Fotos: Veranstalter
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Kandidatenturnier, Runde 9: Blübaum kämpft und hält Remis
Matthias Blübaum gilt als solider Spieler, aber in Runde 9 des Kandidatenturniers scheute er gegen Tabellenführer Javokhir Sindarov kein Risiko. Er spielte von Beginn an aggressiv, aber musste am Ende froh über ein Remis sein. Sindarov konterte Blübaums Angriff souverän, aber verpasste dann im entscheidenden Moment einen Gewinn. Im Duell der Verfolger gewann Anish Giri mit Schwarz gegen Fabiano Caruana und liegt jetzt "nur" noch 1,5 Punkte hinter Sindarov. Praggnanandhaa stand gegen Wei Yi lange Zeit auf Gewinn, aber fand keinen Weg zum Sieg. Und auch Hikaru Nakamura und Andrey Esipenko trennten sich Remis. | Foto: Michal Walusza / Fide
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Erinnerungen an Donald Byrne
Zusammen mit seinem Bruder Robert gehörte Donald Byrne in den 1970er Jahren zu den besten Spielern der USA. Er gewann viele Partien, die größte Bekanntheit erlangte er jedoch durch eine Verlustpartie - gegen den noch unbekannten Bobby Fischer. Donald Byrne starb vor 50 Jahren an einer Autoimmunkrankheit. Er wurde nur 45 Jahre alt.
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Neue Schach-Netflix-Doku: Carlsen vs. Niemann
Nach der überaus erfolgreichen Miniserie "The Queen's" Gambit und der Polgar-Doku "Die Königin des Schachs" bringt Netflix ein weiteres Schachthema auf den Bildschirm. In der Doku "Untold Chess Mates" geht es um die Kontroverse von Magnus Carlsen und Hans Niemann. Gestern war Premiere. | Fotos: Screenshots aus dem Film/ Netflix
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Kandidatenturnier der Frauen: Anna Muzychuk strauchelt
Zur Halbzeit lag Anna Muzychuk alleine an der Spitze des Kandidatenturniers der Frauen, aber in Runde 8, der ersten Partie der Rückrunde, geriet sie ins Straucheln. Sie stand gegen Divya Deshmukh (Bild) lange Zeit klar besser, fast schon auf Gewinn, aber verlor am Ende doch noch. Nach dieser bitteren Niederlage teilt sie sich mit vier anderen Spielerinnen, die alle auf 4,5 Punkte aus 8 Partien kommen, die Tabellenführung. | Foto: FIDE / Yoav Nis
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Kandidatenturnier, Runde 8: Sindarov spielt Remis, aber vergrößert seinen Vorsprung
Javokhir Sindarov scheint beim Kandidatenturnier 2026 unter einem glücklichen Stern zu stehen. In Runde 8 spielte er gegen Andrey Esipenko ein farbloses Remis, aber dennoch konnte er seinen Vorspung ausbauen: mit 6,5 aus 8 liegt er jetzt ganze zwei Punkte vor Fabiano Caruana und Anish Giri. Caruana verlor mit Schwarz gegen Nakamura, Giri gewann mit Weiß gegen Praggnanandhaa. Matthias Blübaum kam mit Schwarz gegen Wei Yi zu einem weiteren Remis. | Foto: Fußballstar David Luiz führt den zeremoniellen Anfangszug aus | Foto: FIDE / Michal Walusza
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Keymer gewinnt grenke Freestyle Open!
Vincent Keymer hat es geschafft! Mit einem schnellen Remis gegen Maxime Vachier-Lagrave in der neunten und letzten Runde des grenke Freestyle Open in Karlsruhe sicherte er sich den Turniersieg nach Wertung und die Qualifikation für die Freestyle-WM 2027. Durch das Remis kamen Keymer und Vachier-Lagrave beide auf 7,5 Punkte aus Partien, aber Keymer gewann dank besserer Wertung. Mit einem halben Punkt Rückstand folgten 7 Spieler mit je 7 Punkten. Zu dieser Gruppe gehörte auch Magnus Carlsen, der nach Wertung Dritter wurde. | Foto: Nils Rohde/ChessBase
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Kandidatenturnier Runde 7: 135 Züge zwischen Deshmukh und Lagno
Divya Deshmukh und Kateryna Lagno machten Überstunden am Brett. Nach 135 Zügen akzeptierte Deshmukh, dass sie mit einem halben Punkt den Turniersaal verlassen würde und entließ ihre Gegnerin so in den Ruhetag. Vaishali Rameshbabu gewann gegen Tan Zhongyi, die weiteren Partien endeten in einem Remis. Vaishali springt so auf Platz 2 mit 4 Punkten, nur ein halber Punkt hinter Anna Muzychuk auf Platz 1. | Foto: FIDE / Yoav Nis
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Grenke Open, Runde 9 - Live mit Magnus Carlsen und Vincent Keymer
Karlsruhe wird wieder zum globalen Zentrum des Schachs: Beim Grenke Schachfest 2026 treffen Weltmeister, Super-Großmeister und Tausende Spieler aufeinander – ein einzigartiges Spektakel zwischen Elite und Breitensport. Mit dabei sind unter anderem der weltbeste Spieler Magnus Carlsen und Deutschlands Star Vincent Keymer. Mit vielen anderen Topstars der Szene treffen sie sich im Kongresszentrum Karlsruhe zu einem großen Schachfest. | Foto: Nils Rohde/ ChessBase | Live mit Kommentar ab ca. 16:15 Uhr
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Frisch rezensiert: Harald Schneider-Zinner – Strategieschule Band 7 – Italienisch
Italienisch ist allgegenwärtig in der modernen Turnierpraxis: Mit Band 7 der Strategieschule nimmt sich Harald Schneider-Zinner eine der ältesten – und zugleich wieder hochmodernen – Schacheröffnungen vor. Statt Varianten auswendig zu pauken, steht erneut das strategische Verständnis im Mittelpunkt. Im Fokus: typische Stellungsbilder der geschlossenen Systeme mit c3 und d3 – praxisnah erklärt und direkt anwendbar. FIDE-Meister Bahne Fuhrmann aus Hamburg hat den ChessBase-Videokurs aus Spielersicht unter die Lupe genommen und zeigt, wie wertvoll dieser Ansatz für Training und Turnierpraxis ist.
