Schach International
Schach Nachrichten
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London Chess Classic, Runde 8: Live
Das Elite-Turnier der London Chess Classics scheint zwei Runden vor Schluss bereits entschieden zu sein, denn Nodirbek Abdusattorov liegt zwei Runden vor Schluss mit 6,5 aus 7 zwei Punkte vor dem Zweitplatzierten Alireza Firouzja. Aber theoretisch hat Firouzja trotzdem noch Chancen, denn in Runde 8 spielt er gegen Abdusattorov. | Verfolgen Sie die Partien live und mit Kommentar - ab 17 Uhr! | Fotos: Veranstalter
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London Chess Classic: Drei Sieger im Open
Hauptattraktion der XTX Markets London Chess Classic ist das Elite-Turnier, aber auch das Open war mit zahlreichen Großmeistern und Internationalen Meistern sehr stark besetzt. Nach neun Runden kamen drei Spieler auf 7 Punkte aus 9 Partien und teilten sich den ersten Platz: GM Praggnanandhaa aus Indien (Bild), der serbische GM Velimir Ilic und GM Ameet K Ghasi aus England. Da es in London keinen Tiebreak gab, teilten sich die drei auch das Preisgeld für die ersten drei Plätze und erhielten je 11.000 Pfund. | Foto: Yury Krylov / London Chess Classic
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Oscar-prämierter Kurzfilm über Schach wird auf YouTube gezeigt
Schach im Film ist ein beliebtes Motiv, das durch den Erfolg der Netflix-Serie "The Queen’s Gambit" noch einmal zusätzlichen Schwung bekam. Auch in "War Is Over! Inspired by the Music of John and Yoko", der 2024 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm gewann, spielt Schach eine Rolle. Seit Anfang Dezember können ihn Schach- und Filmfans kostenlos auf YouTube sehen. | Image: ElectroLeague | Image: ElectroLeague
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Vor 90 Jahren: Max Euwe gewinnt die "Perle von Zandvoort" und wird Weltmeister
Manche Partien gehen in die Geschichte ein und werden zur Legende, weil sie sportlich wichtig waren, weil sie stark gespielt wurden oder weil man ihnen einen griffigen Namen verliehen hat. Die „Perle von Zandvoort“, die am 3. Dezember 1935 gespielt wurde, ist so eine Partie. Max Euwe gewann sie in einem entscheidenden Moment seines Weltmeisterschaftskampfs 1935 gegen Alexander Aljechin, und sie machte ihn zum fünften Weltmeister der Schachgeschichte und zum ersten und einzigen wirklichen Amateur, der Weltmeister wurde.
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Freestyle Finale in Südafrika
Morgen (4. Dezember) ist der offizielle Beginn des Freestyle Finales in Südafrika. Auf die Eröffnungspressekonferenz in The Silo Hotel In Kapstadt folgt ein Tauchschach-Wettbewerb. Ab 8. Dezember beginnt in "Grootbos Private Nature Reserve" das Grand Slam Finale, unter anderem mit Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Vincent Keymer und Javokhir Sindarov. | Fotos: Freestyle Chess
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Jerusalem: Svidler, Anand, Nepomniachtchi, und Erigaisi im Semifinale
Beim zweiten Jerusalem Schachfestival qualifizierten sich Arseniy Nesterov und Evgeny Alekseev als beste Spieler des Opens für das Masters und trafen dort auf zehn eingeladene Teilnehmer. Aus dem Rundenturnier des Masters erreichten Svidler, Anand, Nepomniachtchi und Erigaisi die K.o.-Phase. Halbfinale und Finale werden heute ausgetragen. | Fotos: Turnierseite/ Alon Shulman
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Kampf der Generationen: Vachier-Lagrave gegen Erdogmus
Der Schachklub Monte Carlo richtet vom 3. bis 8. Dezember die zweite Ausgabe des „Clash des Générations“ aus, in dem Maxime Vachier-Lagrave gegen Yagiz Kaan Erdogmus antritt. Die beiden spielen sechs Partien mit klassischer Bedenkzeit. Organisiert wird der Wettkampf von der Schachföderation Monacos, dem Cercle d’Échecs de Monte-Carlo und mit Unterstützung von Evren Ucok. Der Wettkampf beginnt am 3. Dezember um 14 Uhr. | Fotos: Offizielle Seite
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London: Abdusattorov dominiert
Nodirbek Abdusattorov spielt seine Konkurrenz bei den London Chess Classic weiter in Grund und Boden. Er begann das Turnier mit einem Remis gegen Gawain Maroroa Jones, dann folgten sechs Siege in Folge. In Runde 7 gewann er gegen Luke McShane und glänzte dabei einmal mehr mit guter Vorbereitung, strategischem Verständnis und überzeugender Technik. Die vier anderen Partien der Runde endeten mit Remis, und damit liegt Abdusattorov zwei Runden vor Schluss mit 6,5 aus 7 mit zwei Punkten Vorsprung in Führung und hat den Turniersieg fast schon sicher. | Foto: Amruta Mokal (Freestyle Chess Grand Slam)
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100. Argentinische Meisterschaft: Faustino Oro auf GM-Rekordjagd
Im 100. Finale der Campeonato Argentino Superior in Buenos Aires liefern sich der siebenfache Landesmeister Diego Flores und das zwölfjährige Wunderkind Faustino Oro ein Kopf-an-Kopf-Duell. Oro führt nicht nur die Tabelle an — er ist auch mitten im Rennen um den Titel des jüngsten Großmeisters aller Zeiten. Gelingt ihm in Buenos Aires die zweite GM-Norm? | Faustino Oro beim Pressetermin mit dem Jorge Marcri, dem Regierungschef von Buenos Aires / Foto: Veranstalter, David Llada
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London Chess Classic: Sechs Spitzenreiter im Open
Zu den London Chess Classic gehört neben dem Eliteturnier auch ein gut besetztes Open. Dort führt der weltbeste Junior Praggnanandhaa die Setzliste an und liegt auch nach sieben Runden vorne, allerdings nicht alleine. Auch der deutsche Großmeister Martin Krämer spielt mit einem halben Punkt weniger gut mit. | Fotos: London Chess Classic
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Kasparov über die Weltlage
Der ehemalige Schachweltmeister Garry Kasparov hat sich auf internationalen Sicherheitsforen zur Lage in der Ukraine und Russland geäußert. Er hielt eine eindrucksvolle Rede auf der Sicherheitskonferenz in Kanada und sprach anschließend in einer Reihe von Interviews mit großer Deutlichkeit über Russland, die Ukraine, die NATO und die Verantwortung der Demokratien in der Welt. Als Oppositionspolitiker und als Autor hat der Ex-Weltmeister schon früh vor der Entwicklung gewarnt.
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Sieben Jahre in Wünsdorf
Die Sowjetarmee unterhielt an ihrem DDR-Hauptquartier eine Schachgruppe, aus der lauter Großmeister hervorgingen. Rustem Dautov, der seit 1996 für die deutsche Nationalmannschaft spielte und am 28. November seinen 60. Geburtstag feierte, erinnert sich in diesem Beitrag aus dem Schachkalender 2025, den uns Stefan Löffler zur Veröffentlichung überlassen hat. | Fotos: Archiv Dautov / ChessBase, Pascal Simon
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London Chess Classic - Runde 6: Abdusattorov gewinnt fünfte Partie in Folge!
Nodirbek Abdusattorov bleibt bei den London Chess Classic in bestechender Form. In Runde 6 holte er gegen Sam Shankland seinen fünften Sieg in Folge und führt drei Runden vor Schluss mit 5,5 aus 6 bereits 1,5 Punkte vor Alireza Firouzja, der gegen Abhimanyu Mishra remisierte. Für den zweiten Sieg des Tages sorgte Pavel Eljanov, der gegen Gawain Maroroa Jones gewann. | Foto: Turnierseite
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Zum 145. Geburtstag von Akiba Rubinstein
Am 1. Dezember 1880, heute vor 145 Jahren, wurde Akiba Rubinstein geboren, der vielleicht beste Spieler seiner Zeit, der nie um die Weltmeisterschaft spielen konnte. Über 20 Jahre lang gehörte Rubinstein zur absoluten Weltspitze, doch sein Leben verlief tragisch.
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KazChess Masters: Sarana gewinnt – Murzin stürzt auf Rang 5 ab
Kurios: Obwohl Alexey Sarana gegen den Zweit- und gegen den Drittplatzierten verlor, sicherte er sich mit einem Punkt Vorsprung den Sieg im KazChess Masters in Almaty. In dem stark besetzten Feld ging der amtierende Schnellschachweltmeister Volodar Murzin mit besten Aussichten auf den Turniersieg in die beiden Schlussrunden: Nach 7 von 9 Runden stand er mit 5 Punkten und einem halben Zähler Vorsprung an der Spitze der Tabelle. Doch er verlor das direkte Duell gegen Sarana in Runde 8. Murzin gewann auch das letzte Spiel nicht und Sarana zog davon. | Alexey Sarana beim Tata Steel im Januar 2025 (Foto: Lennart Ootes)
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Frauenbundesliga: Baden-Baden und Schwäbisch-Hall mit weißer Weste
Die Bundesliga der Frauen absolvierte ihr zweites Saisonwochenende. Nach den Runden 3 und 4 sind mit OSG Baden-Baden und dem SK Schwäbisch Hall (besiegte in Runde 4 Bad Königshofen) noch zwei Teams verlustpunktfrei. Eine faustdicke Überraschung gab es dennoch beim Spitzenteam im Kampf gegen Aufsteiger Chemnitzer SC Aufbau 95: GM Elisabeth Pähtz verlor in Runde 3 gegen WIM Anne Czäczine. | Foto: DSB/CSC Aufbau 95
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Die FIDE-Eloliste vom Dezember 2025
Mit Vincent Keymer hat sich der beste deutsche Spieler auf Platz vier der Elo-Liste in der Weltspitze etabliert. Alexander Donchenko und Frederik Svane gewannen im World Cup viele Punkte hinzu. Auch Magnus Carlsen konnte sich als weltbester Spieler noch einmal minimal verbessern. Die besten Frauen kommen aus China, und die besten Nachwuchsspieler aus Indien. Die neuen Weltranglisten der FIDE:
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Pultinevicius und Van Foreest gewinnen Rapid- und Blitz-EM
Die Europameisterschaften im Schnell- und Blitzschach in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, brachten über 350 Spieler aus 38 Verbänden zusammen. Der litauische Großmeister Paulius Pultinevicius (Titelbild links) gewann den Schnellschachtitel mit 10 von 11 möglichen Punkten nach einem Sieg in der letzten Runde gegen Vasyl Ivanchuk (der in einem Endspiel mit einem Mehrbauern auf Zeit verlor). Jorden van Foreest (Titelbild rechts) sicherte sich die Blitzschachkrone mit 11 von 13 möglichen Punkten. Die besten deutschen Teilnehmer waren Rasmus Svane und Ilja Schneider. | Fotos: European Chess Union
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London: Abdusattorov setzt Siegesserie fort
Die erste Hälfte der London Chess Classic stand ganz im Zeichen des usbekischen Großmeisters Nodirbek Abdusattorov (Bild). In Runde 5 gewann er mit Weiß gegen Nikolas Theodourou und liegt so zur Halbzeit mit 4,5 aus 5 einen ganzen Punkt vor Alireza Firouzja. Firouzja spielte in Runde 5 mit Schwarz Remis gegen Gawain Maroroa Jones und kommt jetzt auf 3,5 aus 5. Auch Abhimanyu Mishra und Luke McShane trennten sich Remis, genau wie Pavel Eljanov und Michael Adams. Der zweite Sieg der Runde gelang Nikita Vitiugov - er gewann eine theoretisch interessante Partie gegen Sam Shankland. | Foto: Turnierseite
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Hat die FIDE das richtige WM-Format?
Beim nächsten Kandidatenturnier, im Frühling 2026 in Zypern, treten acht Spieler an, um den Herausforderer von Weltmeister Gukesh zu ermitteln. Fünf Spieler gehören zu den Top Ten der aktuellen Weltrangliste, drei Spieler sind weit davon entfernt. Einige Topspieler, die man im Kandidatenturnier erwartet hätte, haben es auf keinem der Qualifikationswege geschafft. Hat die FIDE tatsächlich das richtige WM-Format? | Foto: Larneg auf Pixabay
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Schachbuch 2.0: Mattsetzen lernen mit neuem Online-Schachkurs und Buch
Eine besondere Geschenkidee für Schachbegeisterte oder die gezielte Ergänzung für die eigene ChessBase-Videothek und -Bibliothek ist das neuartige Trainingspaket aus Buch und Onlinekurs: „Der Matt-Angriff“ von IM Harald Schneider-Zinner vermittelt die wichtigsten klassischen Mattangriffmotive in sieben klar strukturierten Abschnitten und zeigt anhand gezielt gewählter Beispiele und interaktiver Übungen, wie sich typische Angriffsmuster sicher erkennen und in der Praxis anwenden lassen. Besonders ist dabei die neuentwickelte Kombination aus hochwertig gestaltetem Hardcoverbuch mit thematischen Einführungen und QR-Codes, die zum Online-Schachkurs mit ausführlichen Musterbeschreibungen und vertiefenden Übungsaufgaben führen.
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London Chess Classics, Runde 4: Vorsprung für Abdusattorov, Praggnanandhaa remisiert im Open
Am Samstag, den 29.11., wurde die vierte Runde der London Chess Classics gespielt. Der usbekische Super-GM Nodirbek Abdusattorov konnte im Eliteturnier seinen Vorsprung mit einem Sieg gegen Michael Adams weiter ausbauen. Alireza Firouzja gewann durch ein vorteilhaftes Turmendspiel gegen Pavel Eljanov und Luke McShane gewann durch einen starken Angriff auf den König von Gawain C.B. Maroroa Jones. Währenddessen sammelt Paggnanandhaa seine Punkte im Fide-Open der LCC. In Runde 4 gegen Pranav Anand teilte er sich zum ersten Mal einen Punkt. | Foto: Tao Bhokanandh
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Vor 30 Jahren: Schach-Mannschaft gewinnt letzte DDR-Medaille
1995, vor 30 Jahren, gewann das Fernschachteam der DDR bei der Fernschacholympiade die Bronzemedaille und war damit der letzte Medaillengewinner für die Deutsche Demokratische Republik – fünf Jahre nach der Auflösung des Staates. Die ARD-Sportschau erinnert in einem längeren Videobeitrag an dieses kuriose Ereignis und erzählt auch eine spannende Spionagegeschichte mit einem der Spieler als Hauptfigur. | Foto: Schachbund, privat
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London Chess Classics, Runde 3: Abdusattorov zeigt wie man punktet
Der usbekische Großmeister Nodirbek Abdusattorov führt die Elite-Gruppe des London Chess Classics mit 2,5 Punkten aus 3 Partien nach Runde 3 an. 1,5 Punkte davon folgten aus Schwarzpartien. So gewann er in Runde 3 mit einem damenindischen Aufbau mit den schwarzen Figuren. Es wurde früh viel Material abgetauscht, so dass Weiß den Raumvorteil, den er in dieser Eröffnung oft hat, nicht nutzen konnte. | Foto: Veranstalter London Chess Classics
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Ellis Schatztruhe - Die eine Partie, die alles lehrt (IV)
In der vierten Folge zur Partie, die alles lehrt, widmen sich Elli und Arne dem taktischen Höhepunkt der Partie und zeigen an der kritischen Stellung, wie man systematisch Kandidatenzüge findet, indem man Mattfelder, ungedeckte und „semistabile“ Figuren sowie Gegenüberstellungen wie ein Detektiv nach einem festen Schema abarbeitet. Anhand der schwer zu findenden Varianten machen sie deutlich, wie anspruchsvoll präzises Rechnen unter Zeitdruck ist und wie dieses strukturierte Vorgehen dabei hilft, auch in komplizierten Stellungen die entscheidenden taktischen Ideen zu entdecken.
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Das neue Schach-Magazin 64 ist da – Weltcup in Goa
Der World Cup 2025 in Indien ist ein Schachfest für Spieler wie Zuschauer. Unter den 206 Teilnehmern befanden sich zu Turnierbeginn gleich 24 indische Spieler und die Resonanz in allen Medien – analog wie digital – war überwältigend. Von fast überall auf der Welt konnte man über die Social-Media-Kanäle das Treiben vor und im Spielsaal verfolgen und die Begeisterung der Menschen spüren. Gukesh Dommaraju erfüllte freundlich und geduldig die Autogrammwünsche der Fans. | Foto: Michal Walusza / FIDE
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KazChess Masters: Murzin in Führung – zwei Topduelle in Runde 8
Das KazChess Masters in Almaty geht auf die Zielgerade. In einem stark besetzten Feld hat der amtierende Schnellschachweltmeister Volodar Murzin beste Aussichten auf den Turniersieg: Nach 7 von 9 Runden steht er mit 5 Punkten an der Spitze der Tabelle. Doch es erwartet ihn ein schweres Restprogramm. Heute muss er mit Schwarz gegen einen direkten Verfolger antreten. | Foto: Murzin bei seinem WM-Triumph 2024 (Michal Walusza)
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Mattangriffe in London
In Runde 1 der London Chess Classics gab es fünf Remis, in Runde 2 zeigten die Spieler, dass sie wissen, wie man mattsetzt und gewinnt. Alireza Firouzja profitierte in einer scharfen Najdorf-Variante von einem Blackout Luke McShanes, Nodirbek Abdusattorov gewann gegen Abhimanyu Mishra durch außergewöhnlich gute Vorbereitung und Nikolas Theodorou konnte Gawain Maroroa Jones mattsetzen. | Foto: XTX Markets
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Ingrid Lauterbach macht Weg für Neuwahlen frei
Ingrid Lauterbach macht den Weg für die Wahl eines neuen Präsidenten bzw. Präsidentin frei. In einer Sondersitzung einigte man sich auf die Einberufung eines Außerordentlichen Bundeskongresses spätestens im August 2026, auf dem ein neues Präsidium gewählt werden soll. Ingrid Lauterbach steht dann nicht mehr zur Verfügung. Zur Presseerklärung des Deutschen Schachbundes. | Foto: Matthias Wolf (Deutscher Schachbund)
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Charlotte Masters: Favoritenstürze zum Auftakt – aber Donchenko siegt
Davon träumt jeder Amateur: Einmal gegen einen Großmeister gewinnen. Das gelingt immer wieder einigen Glücklichen. So auch zum Auftakt der US Masters in Charlotte. Mitch Fishbein besiegte GM Gleb Dudin, Martyna Starosta schlug GM Viktor Gazik, hinzu kamen in der überraschungsreichen Auftaktrunde einige weitere Underdogsiege gegen IM und Remisen zwischen titellosen und Titelträgern. Der zuletzt beim Worldcup so erfolgreiche Alexander Donchenko konnte sich allerdings in der Auftaktrunde durchsetzen. | Fotos: Charlotte Chess Club/Michal Walusza
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London Chess Classic: Theorieduelle und fünf Remis in Runde 1
Vom 26. November bis zum 7. Dezember machen die XTX Markets London Chess Classic mit zahlreichen Turnieren und Veranstaltungen Werbung für das Schach. Hauptattraktion des Festivals ist das Elite-Turnier, in dem zehn Spitzenspieler antreten. In der ersten Runde gab es zwar nur fünf Remis und keinen Sieg, aber dafür interessante theoretische Duelle. | Foto: Elo-Favorit Alireza Firouzja | Foto: Lennart Ootes, Archiv
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The Thinking Game - Die Geschichte von Deep Mind
Die Firma DeepMind Technologies hat die KI-Forschung revolutioniert und im Laufe ihrer noch recht kurzen Geschichte viele wertvolle Ergebnisse und Durchbrüche erzielt. Mit ihren Go- und Schachprogrammen AlphaGo und AlphaZero erregte DeepMind in der Spieleszene großes Aufsehen, aber natürlich geht es um weit mehr, als Spiele zu gewinnen. Auf dem Tribeca Festival wurde ein spannender Film gezeigt.
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Javokhir Sindarov gewinnt den World Cup!
Javokhir Sindarov ist erst 19 Jahre alt, hat aber bereits eine Reihe bemerkenswerter Erfolge vorzuweisen. Seinen bislang größten Triumph feierte der usbekische Großmeister nun beim World Cup 2025 in Goa. In einem wechselhaften Tiebreak, in dem beide Spieler gute Chancen vergaben, setzte er sich gegen Wei Yi, die Nummer 11 der Welt, durch. Die erste Partie endete remis, nachdem Sindarov im Endspiel einen Gewinn ausließ. In der zweiten Begegnung nutzte er seine Möglichkeiten besser und gewann den World Cup 2025. | Foto: Michal Walusza
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World Cup: Finale, Tiebreak: Wer gewinnt den World Cup?
Heute endet der World Cup in Goa, der am 31. Oktober begonnen hat. Wer im März und April 2026 im Kandidatenturnier spielt, steht allerdings schon fest: Wei Yi, Javokhir Sindarov und Andrey Esipenko. Jetzt muss "nur" noch geklärt werden, wer das Turnier gewinnt. Das entscheiden Wei Yi und Sindarov heute im Tiebreak. Der Sieger geht mit dem Titel und 120.000 USD nach Hause, der Verlierer erhält 85.000 USD. | Live und mit Kommentar ab 10.30!
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DHM Schach: Gelbe Karten und Videobeweise
Bei der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft in Berlin mischten sich rund 300 Studierende, Titelträger und Amateure in der Mensa Nord zu einem lebendigen Schachfestival. Zwischen regelwidrigen Zügen, gelben Karten und leidenschaftlichen Partien entstand ein ganz eigener Geist des Wettbewerbs – und neben den Gewinnern gab es vor allem eines: Lust auf mehr. | Fotos: DSB, Matthias Wolf / Humboldt-Universität Berlin
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Capablanca, der ewige Meister: Dialoge und Reflexionen, die nie stattfanden
Anlässlich des Geburtstags von José Raúl Capablanca erwacht die Figur des dritten Schachweltmeisters in einem ausführlichen, fiktiven Interview zu neuem Leben. Es beleuchtet seine persönliche Geschichte, seine Vision vom Schach und sein intellektuelles Erbe. Von seinen Kindheitserinnerungen in Havanna bis hin zu seinen Reflexionen über das moderne Spiel zeichnet der Dialog ein menschliches und ruhiges Porträt des sogenannten „Mozart des Schachs“, dessen Klarheit auch heute noch neue Generationen inspiriert. | Bilder (Künstliche Intelligenz): Uvencio Blanco Hernández
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Jerusalem Masters ohne Gelfand: Streit mit dem Verband
Ab 26. November wird in Jerusalem ein großes Schnellschachfestival durchgeführt. Auf ein zweitägiges Open mit über 400 Teilnehmern folgt ein Topturnier mit erstklassiger Besetzung. Leider fehlt wie im letzten Jahr Boris Gelfand. Der beste israelische Spieler und die Verbandsführung befinden sich seit langem im Streit, der inzwischen auch öffentlich ausgetragen wird. | Foto: ChessBase India
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Andrey Esipenko: Mit Glanzpartie zum Kandidatenturnier
Andrey Esipenko brauchte im Spiel um Platz 3 des World Cups gegen Nodirbek Yakubboev in der zweiten Partie nur ein Remis, um ins Kandidatenturnier zu kommen, aber er sicherte sich die Qualifikation mit einem schwungvollen Angriffssieg. Er überraschte Yakubboev bereits in der Eröffnung und kam nach einem Bauernopfer in Vorteil. Yakubboev fand kein Mittel und gab nach 26 Zügen auf, weil er den schwarzen Angriff nicht parieren konnte. Sehr viel weniger Drama bot die zweite Finalpartie zwischen Wei Yi und Javokhir Sindarov, die nach wenigen Minuten und 30 Zügen remis endete. | Foto: Michal Walusza
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Jana Schneider im Schachtalk am Sonntag
Nationalsspielerin und ChessBase-Autorin Jana Schneider spricht im Rahmen der aktuellen Folge des „Schachtalk am Sonntag“ mit den Gastgebern Michael Busse und IM Jonathan Carlstedt über ihre Karriere, aktuelle Themen im Spitzenschach und die Rahmenbedingungen für weibliche Spitzenspielerinnen im deutschsprachigen Raum.
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Auf der Suche nach dem Scheinriesen
In Larnaca trafen sich Europas kleine Schachstaaten zum 9. ESNA Team Chess Championship – und lieferten eine Woche lang Spannung, hitzige Partien und echten Gemeinschaftsgeist. Ein Turnier, das zeigt: Größe zeigt sich nicht auf der Landkarte, sondern am Brett. | Fotos: European Small Nations Chess Association (ESNA)
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125 Jahre "Scharf-Richter"
Besonders unter den Schachfreunden, die in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg groß geworden sind, ist der Name von Kurt Richter Legende. Mit seinen unzähligen Kombinationen und Mattangriffen, die er einer Vielzahl von Büchern veröffentlichte, begeisterte er die jungen Schachspieler. Heute jährt sich sein Geburtstag zum 125sten Mal. | Foto: Karel Mokry und Rob Bijpost via Alan McGowan
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World Cup: Esipenko geht in Führung
Im Halbfinale des World Cups unterlief Andrey Esipenko (Bild) in einer der wichtigsten Partien seines Lebens ein schwerer Fehler: Er stellte gegen Wei Yi in besserer Stellung einzügig einen Turm ein und verlor dadurch Partie und Wettkampf. Statt Esipenko qualifizierte sich Wei Yi für das Kandidatenturnier und das Finale des World Cups. Dort spielte er zum Auftakt gegen Javokhir Sindarov und kam mühelos zu einem Remis. Doch Esipenko zeigte im Spiel um Platz drei Nehmerqualitäten und gewann eine souverän gespielte Partie gegen Nodirbek Yakubboev. Damit braucht Esipenko in der zweiten Partie nur noch ein Remis, um doch noch im Kandidatenturnier dabei zu sein und den bitteren Fehler gegen Wei Yi hinter sich zu lassen. | Foto: Michal Walusza
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Teilnehmer der Rapid- und Blitz-WM: Carlsen, Nepomniachtchi und Gukesh sind dabei
Mehr als 360 Spieler, darunter Weltmeister Gukesh Dommaraju und der ehemalige Weltmeister Magnus Carlsen, haben ihre Teilnahme an den FIDE-Weltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach vom 25. bis 30. Dezember in Doha bestätigt. Das Teilnehmerfeld umfasst führende Großmeister, aufstrebende Talente und zurückkehrende Legenden sowohl im offenen als auch im Frauenwettbewerb. Mit Preisgeldern von über 1.000.000 € und starken Teilnehmern in jeder Kategorie verspricht die diesjährige Ausgabe einen hochkarätigen Abschluss des Schachjahrs. | Fotos: FIDE
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Team-Weltmeisterschaft der Frauen: Überzeugender Sieg fürs FIDE Team
Als FIDE-Team gewann Russland die Goldmedaille bei der Mannschaftsweltmeisterschaft der Frauen in Linares und krönte damit eine Siegesserie, in der es sowohl die Gruppenphase als auch die K.o.-Runden ohne einen einzigen Tiebreak überstand. Aserbaidschan belegte nach einer beeindruckenden Leistung den zweiten Platz, während China sich durch einen Sieg über Kasachstan die Bronzemedaille sicherte. Polina Shuvalova lieferte eine herausragende Einzelleistung für die Weltmeisterinnen und erzielte am dritten Brett außergewöhnliche 9½/10 Punkte. | Foto: Pavel Dvorkovich
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Ivan Sokolov: Understanding Middlegame Strategy Vol 12: Reversed Colour Systems – King’s Indian/Pirc Defence
Ivan Sokolovs neuer Kurs untersucht farbverkehrte Strukturen im Königsinder und in der Pirc-Verteidigung und zeigt, wie sich Extratempi auf typische Pläne auswirken und warum diese Stellungen für Menschen unangenehm wirken, für Engines jedoch nicht. Er analysiert Schlüsselpartien von Kramnik, Botwinnik und Fischer und demonstriert, dass Weiß meist komfortable Stellungen bekommt, ohne einen garantierten Vorteil, sodass scharfe, dynamische Partien entstehen, die eher durch Verständnis als durch Theorie entschieden werden. Der Kurs vermittelt praktischen Spielern – sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz – klare Ideen, typische Muster und konkrete Pläne für den Umgang mit diesen komplexen farbverkehrten Systemen.
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Team-Weltmeisterschaft der Frauen: Finale Live!
Wer wird Teamweltmeister der Frauen? Heute findet das Halbfinale zwischen dem russischen Team unter FIDE Flagge gegen China und Aserbaidschan gegen Kasachstan statt, eventuell also schon die Vorentscheidung? Seid gespannt, ob Hou Yifan China ins Finale führen kann! Zunächst traten je sechs Team, in zwei Vorrundengruppen gegeneinander an. Die besten vier Teams jeder Gruppe erreichten die K.o.-Phase, die am 21. November startete. Gespielt wird mit verkürzten Bedenkzeiten (45 Minuten plus 30 Sekunden, Tiebreaks werden mit 3+2 ausgeblitzt). Zumeist finden zwei Partien pro Tag statt. | Fotos: FIDE
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im Oktober!
Was braucht man mehr? Die Oktober-Neuheiten von ChessBase decken die Bereiche Schachgeschichte, Eröffnungsrepertoire und Rechentraining ab: Das bewährte Master Class-Expertenteam um Dorian Rogozenco, Karsten Müller, Mihail Marian und Oliver Reeh stellt in Folge 19 den ersten Weltmeister Wilhelm Steinitz vor. Auf diese lange zurückliegende Zeit geht letztlich auch der Eröffnungskurs von Robert Ris zurück. Denn der Name der von ihm intensiv analysierten Eröffnung geht ebenfalls auf zwei Altmeister des Schachs zurück: das Colle & Zukertort System. Und wer blickt nicht gerne in die Denkprozesse von Großmeistern und Weltklassetrainern? Lernen Sie Rechenprozesse auf Topniveau kennen – Surya Gangulys „Calculation Step by Step“ wird sicher schnell in die ChessBase-Bestsellerliste vorstoßen. | Alle Fotos: ChessBase
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World Cup, Wieder zwei Remis
Das Halbfinale des World Cups in Goa endete genauso ruhig, wie es begann. Esipenko gelang es zwar, Wei Yi im Petroff mit einer Überraschung aus bekannten Fahrwassern zu bringen, doch der Chinese reagierte souverän und hielt mit einem bekannten Konzept problemlos remis. Sindarov wählte das Vierspringer-Spanisch, vermutlich mit der Absicht, schnell ins Remis abzuwickeln. Überraschenderweise ergab sich für ihn eine vielversprechende Chance, Yakubboev unter Druck zu setzen, die er jedoch ungenutzt ließ. | Foto: Michal Walusza
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Daniel Naroditsky Memorial Fund in Charlotte gegründet
Das Charlotte Chess Center und die Familie Naroditsky haben den „Naroditsky Memorial and Fellowship Fund” ins Leben gerufen, um das Leben und Werk von Großmeister Daniel Naroditsky zu würdigen, dessen Tod im Oktober die Schachgemeinschaft tief erschüttert hat. Die Initiative zielt darauf ab, eine dauerhafte Stiftung in Höhe von 4 Millionen Dollar zu gründen, die zwei ihm am Herzen liegende Projekte unterstützt: ein jährliches Elite-Blitz- und Schnellschach-Turnier in Charlotte und ein Stipendium für vielversprechende junge Spieler. | Bild: Charlotte Chess Center
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Frisch rezensiert: 60 Minuten gegen Französisch
Das Konzept der Chessbase „60 Minuten“-Kurse ist einfach: 1 Stunde Video-Kurs für knappe 10 Euro. Es gibt auch Kurse zu Mittel- oder Endspiel-Themen, die meisten Kurse stellen allerdings teilweise recht „spezielle“ Eröffnungsvarianten vor. In seinem zweiten Beitrag einer kleinen Serie stellt Jochen Schwarz hier die wichtigsten 60 Minuten-Kurse für 1.e4-Spieler gegen Französisch vor.
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Harald Schneider-Zinner: Der Mattangriff - Online-Schachkurs + Buch
Schachtraining mit Buch plus Onlinekurs! Der Kurs vermittelt die wichtigsten klassischen Mattangriffsmotive in sieben klar strukturierten Gruppen und zeigt anhand präziser Beispiele und interaktiver Übungen, wie man typische Angriffsmuster sicher erkennt und anwendet. Unter Anleitung des erfahrenen Trainers IM Harald Schneider-Zinner lernen Sie zentrale Konzepte wie das Läuferopfer auf h7, das doppelte Läuferopfer sowie Angriffe auf g7 und f7 und verbessern so wirksam Ihre Angriffstechnik.
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World Cup, Halbfinale: Zum Auftakt zwei Remis
Das Halbfinale des World Cups in Goa begann ruhig. Wei Yi, der mit Weiß gegen Andrey Esipenko spielte, fand kein überzeugendes Konzept gegen die kluge Eröffnungswahl seines Gegners und musste am Ende über ein Remis froh sein. Auch Nodirbek Yakubboev konnte seinen Anzugsvorteil gegen Javokhir Sindarov nicht nutzen. | Foto: Michal Walusza
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Vincent Keymer im Sportschau-Interview: „Ich bin in der Weltspitze angekommen“
„Ich habe gelernt, mich nicht mehr zu verstecken“, sagt Vincent Keymer im Gespräch – ein Satz, der zeigt, wie sehr sich der deutsche Schachstar in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Der 21-Jährige tritt heute mit einer neuen Selbstverständlichkeit auf, spielt mutiger, reifer und strategisch klarer als je zuvor. Keymer spricht im Interview mit Niklas Schenk von der ARD Sportschau offen darüber, wie er sich mental stabilisiert hat, warum er große Turniere inzwischen anders angeht und weshalb er sich selbstbewusst in der absoluten Weltelite verortet. Sein Fazit: Wer an der Spitze bestehen will, muss nicht nur stark spielen, sondern auch fest an sich glauben. | Fotos: ChessBase India (Titelfoto bei Keymers Sieg in Chennai im Sommer 2025), Michal Walusza
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Team-Weltmeisterschaft der Frauen: Viertelfinalisten stehen fest
Die letzte Runde der Gruppenphase brachte zwei Schlüsselentscheidungen: Kasachstan überraschte mit einem klaren 3,5:0,5-Sieg gegen die USA und sicherte sich damit Rang zwei in Pool A, während Indien dank Srija Seshadris Punkt an Brett vier ein wichtiges 2,5:1,5 gegen Usbekistan holte und in Pool B auf Platz drei vorrückte. Damit stehen die Viertelfinals fest: Team FIDE trifft auf Usbekistan, Aserbaidschan auf Indien, Georgia auf die USA und China auf Kasachstan – vier packende Duelle stehen bevor. | Fotos: FIDE/Raul Martinez, Pavel Dvorkovich
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Wer gewinnt den World Cup, wer kommt ins Kandidatenturnier?
Am 30. Oktober begann der World Cup in Goa, Indien. 206 Spieler gingen an den Start, drei Wochen später sind noch vier davon übrig, die im Halbfinale gegeneinander antreten. Der Chinese Wei Yi spielt gegen den russischen Großmeister Andrey Esipenko, und Javokhir Sindarov aus Usbekistan trifft auf seinen Landsmann Nodirbek Yakubboev. Die ersten drei des World Cups qualifizieren sich für das Kandidatenturnier, der Turniersieger gewinnt 120.000 USD, der Vierte 50.000. Doch wer hat die besten Chancen auf den Turniersieg und den Einzug ins Kandidatenturnier? | Fotos: Michal Walusza
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Großbritanniens renommiertestes Schachereignis
Das prestigeträchtigste Schachturnier Großbritanniens, die XTX Markets London Chess Classic, kehrt diesen Monat mit einem Weltklasse-Feld und noch höheren Einsätzen im Emirates Stadium des FC Arsenal zurück. Bei der 15. Ausgabe im Jahr 2025 kämpfen vom 26. November bis zum 5. Dezember zahlreiche Super-Großmeister um ein Preisgeld von insgesamt 50.000 £. Was dieses Turnier jedoch so wichtig macht, ist, dass das Ergebnis darüber entscheiden könnte, wer der nächste Weltmeister wird.
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Simultan mit Elisabeth Pähtz im Stavenhagenhaus
Am vergangenen Samstag war das prächtige Groß Borsteler Stavenhagenhaus, ein Herrenhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert, Schauplatz einer Schachveranstaltung. Der Kommunalverein hatte zu einer Simultanvorstellung mit der besten deutschen Schachspielerin und einzigen Großmeisterin eingeladen. Elisabeth Pähtz gab eine Schachlektion und gewann auch den Vergleich mit 20 Gegenspielern. | Fotos: Uwe Schröder
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Viktor 2025 zeichnet Arbeit der Bundeswehr aus
Die Schachauswahl der Bundeswehr und die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung mit sind mit dem renommierten Schachpreis „Viktor“ ausgezeichnet worden. Die Emanuel Lasker Gesellschaft verlieh den Viktor 2025 für besondere Leistungen und Verdienste zur Förderung des Schachs als Sport und Kulturgut. | Fotos: KAS e.V., Daniel Dodt / Titelbild: Kapitän zur See Stephan Küttler, ELG-Vorstandsmitglied Rebekka Schuster, ELG-Vorstandsmitglied und Laudatorin Anna Endreß, dem aktuellen Teamkapitän Ulrich Bohn vom Zentrum für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr, KAS-Projektleiter Jörg Hilgert und dem ELG-Vorsitzenden Thomas Weischede (v.l.n.r.)
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DHM Schach: Uni-Highlight auf Rekordkurs
In Berlin steht am 22. und 23. November 2025 ein besonderes Schachereignis auf dem Programm: Die Deutsche Hochschul-Meisterschaft (Schnellschach & Blitz) vereint Studierende, Hochschulmitarbeitende und Professoren aus ganz Deutschland – und wird mit 323 Teilnehmenden von 80 Universitäten zum größten Hochschul-Schachturnier Europas. | Fotos: DSB / Daria Mensharaeva
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Team-Weltmeisterschaft der Frauen: Hou Yifan setzt Glanzpunkt am zweiten Turniertag
Der zweite Tag der FIDE Women’s World Team Championship 2025 in Linares bot hochklassiges Schach und dramatische Entscheidungen: Während Team FIDE seine Dominanz in Pool A weiter ausbaute, sorgte Hou Yifan mit einem präzisen Debütsieg für ein besonderes Highlight in Pool B. Spannung herrscht vor allem im Kampf um die letzten K.-o.-Plätze – in beiden Gruppen stehen nervenaufreibende Endspiele bevor. | Fotos: FIDE/Raul Martinez, Pavel Dvorkovich
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Zum 120. Geburtstag von Isaac Kashdan
Der US-amerikanische Spitzenspieler Isaac Kashdan hätte heute seinen 120. Geburtstag. In den 1930er Jahren war Kashdan einer der besten Spieler der Welt, fast auf Augenhöhe mit Aljechin und Capablanca. Später tat er sich als Autor, Schiedsrichter und Organisator hervor. | Foto: Alexander Aljechin (links) und Isaac Kashdan beim Blitzen. José Araiza, Arthur Dake, Reuben Fine und Sammy Reshevsky, Pasadena 1932
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Greco krönt sich in Goa zum Weltmeister im Firmenschach
Greco sicherte sich am letzten Tag in Goa den Titel der FIDE-Weltmeisterschaft im Firmenschach 2025 durch einen Sieg gegen Morgan Stanley im Finale. Das Turnier ging von einer anspruchsvollen Gruppenphase in hochkarätige K.o.-Spiele über, in denen sich Greco und Morgan Stanley als die stärksten Teilnehmer erwiesen. Nach einer ausgeglichenen ersten Runde im Finale dominierte Greco die zweite Runde und sicherte sich damit den Titel und den Abschluss des diesjährigen Firmenschachwettbewerbs. | Fotos: Michal Walusza und Eteri Kublashvili / FIDE
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World Cup: Wei Yi, Sindarov und Esipenko schaffen es ins Halbfinale
Die vier Halbfinalisten des World Cups in Goa stehen fest: Nodirbek Yakubboev hatte sich durch seinen 1,5–0,5-Sieg in den klassischen Partien gegen Alexander Donchenko bereits qualifiziert, Wei Yi (Bild), Javokhir Sindarov und Andrey Esipenko schafften den Sprung ins Halbfinale im Tiebreak. Wie umkämpft der Tiebreak war, verrät die Remisquote: Von zehn gespielten Partien endeten nur zwei mit einem Remis. | Foto: Michal Walusza
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Team-Weltmeisterschaft der Frauen: Alte Bräuche – neuer Modus
Mit dem feierlichen Gongschlag, einer Hommage an die legendäre Super-Turniertradition von Linares, eröffneten FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich und FIDE-Vizepräsident sowie Ex-Weltmeister Viswanathan Anand die ersten beiden Runden der FIDE Women’s World Team Championship 2025. Das Turnier, das in zwei Pools mit jeweils sechs Teams im Round-Robin-Modus gestartet wurde, begann direkt mit Spannung: Neben deutlichen Favoritensiegen prägten bemerkenswerte taktische Glanzleistungen und ein überraschender Underdog-Erfolg den Auftakt der Veranstaltung – erstmals ausgetragen im neuen „fast classical“-Format 45’ + 30”. | Fotos: FIDE/Raul Martinez, Pavel Dvorkovich
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Ellis Schatztruhe - Die eine Partie, die alles lehrt (III)
Elli startet etwas Spektakuläres, in dem eine einzige, extrem komplexe WM-Cup-Partie zwischen Divya Deshmukh und Tan Zhongyi in mehreren Folgen aus Theorie, Strategie, Taktik und Endspiel zerlegt wird. Im dritten Teil geht es mittlerweile um das Mittelspiel und Zug 26. Und auch hier wechseln wir die Perspektive von Deschmukh zu Tan. Es müssen Entscheidungen getroffen werden und eine Strategie muss her, um den Vorteil zu wahren.
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Dreikampf im Olympiastadion: Chess960, Blitz und Rapid
Der 16-jährige Bennet Hagner ist Deutscher Meister im Chess960. Der IM sicherte sich den Titel in den Spielräumen des Berliner Olympiastadions und zeigte sich beeindruckt von diesem Spielort: „Ich finde diesen Spielort einfach nur sehr beeindruckend, gigantisch!“ Die Titel in der U25-Blitzmeisterschaft und im U25-Schnellschach sicherten sich Mahdi Gholami Orimi und M. Amin Tabatabaei, der sich auch den ersten Platz in der Chess960-Meisterschaft sicherte, aber als Iraner nicht den Titel des Deutschen Meisters erhielt. | Fotos: DSB/Finn Engesser, Matthias Wolf, Paul Meyer-Dunker
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Nach Ausschluss: Russisches Team wieder bei FIDE-Weltmeisterschaft dabei
Bei der Teamweltmeisterschaft in Linares ist erstmals seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine wieder ein russisches Team bei einem internationalen Mannschaftswettbewerb am Start, wenn auch unter FIDE-Flagge. Das FIDE Council hat dies zugelassen, steht damit aber im Widerspruch zur IOC-Empfehlung. Kritiker sehen auch den Status der FIDE als anerkannten Sportverband im IOC gefährdet. | Fotos: Patricia Claros (FEDA), wenn nicht anders angegeben.
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World Cup: Donchenko kämpft, aber scheidet aus!
Acht Spieler schafften es ins Viertelfinale des World Cups, doch nur Nodirbek Yakubboev konnte sich in den beiden klassischen Partien für das Halbfinale qualifizieren. In der ersten klassischen Partie hatte Yakubboev gegen Alexander Donchenko gewonnen, und so reichte ihm ein Remis in der zweiten klassischen Partie, um Alexander Donchenkos fantastische World-Cup-Serie zu beenden. Die drei anderen Begegnungen des Viertelfinales werden erst morgen im Tiebreak entschieden. | Foto: Michal Walusza
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Bildstrecke: Anand-Kasparov-Showdown
Ashwin Subramanian, Softwareentwicklungsleiter bei Intel und lebenslanger Schachfan, wurde durch den Kasparov-Karpov-Kampf von 1990 zum Turnierschach inspiriert. Anand war von Anfang an sein großes Vorbild! Nach Kasparovs Rücktritt 2005 hätte er nie gedacht, ihn und Anand jemals wieder im Wettkampf spielen zu sehen – bis St. Louis kam! Bewaffnet mit seiner Kamera und jahrzehntelanger Bewunderung hielt Ashwin das Duell Anand gegen Kasparov aus nächster Nähe fest und schickte uns diese großartigen Bilder vom Clutch Chess-Event. | Fotos: Ashwin Subramanian
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World Cup, Viertelfinale: Fehlstart für Donchenko
Alexander Donchenko erwischte zum Auftakt des World Cup Viertelfinales in Goa einen schlechten Tag. Er spielte mit Schwarz gegen Nodirbek Yakubboev, geriet in einer ungewöhnlichen Eröffnung früh auf Abwege und stand nach nur elf Zügen bereits mit dem Rücken zur Wand. Yakubboev vergrößerte seinen Vorteil mit präzisem und energischem Spiel und gewann die Partie. Aber das war der einzige Sieg der Runde – die drei anderen Partien endeten ohne große Aufregung mit Remis. | Foto: Alexander Donchenko zu Beginn der Partie | Foto: Michal Walusza
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Team-Weltmeisterschaft der Frauen: Auslosung der Vorgruppen
Heute beginnt in Linares die Teamweltmeisterschaft der Frauen. Je sechs Teams, darunter auch ein FIDE-Team mit russischen Spielerinnen, treten in zwei Gruppen an. Die besten vier Teams erreichen die K.o.-Stufe. Gespielt wird mit verkürzten Bedenkzeiten (45+30), zumeist zwei Partien pro Tag.
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World Cup Tiebreak: Donchenko kämpft sich ins Viertelfinale!
Den längsten Tag beim Tiebreak von Runde 5 hatten Alexander Donchenko und sein Gegner Le Quang Liem. Nachdem Donchenko am Vortag den direkten Einzug in das Viertelfinale im Turmendspiel gegen Le Quang Liem nur knapp verpasst hatte, musste es das Tiebreak richten. In der ersten Schnellschach-Partie gewann er direkt, am Ende wurden es trotzdem noch 6 Partien, bis ein Gewinner im Match zuwischen den beiden feststand: Alexander Donchenko. | Foto: Eteri Kublashvili
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Frisch rezensiert: Outsmarting the London System – 60 minutes von IM Andrew Martin
Online polarisiert kaum eine Eröffnung so sehr wie das Londoner System. Schwarz hat zahlreiche Wege zu einer angenehmen Stellung. Trotzdem gibt es viele Anhänger, die der Eröffnung über Jahre hinweg treu bleiben. Was, wenn es eine Überraschungswaffe geben würde, mit der Weiß aus der Komfort-Zone gelockt und in Stellungsbilder gezogen wird, die genaues Spiel verlangt anstelle von schablonenhaftem Denken? Andrew Martin hat hierfür eine Geheimwaffe auf Lager, die er mit uns teilen will – Lukas Koepl stellt den Kurs vor.
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World Cup: Donchenko verpasst direkten Einzug ins Viertelfinale
Alexander Donchenko hatte den Einzug ins Viertelfinale in Spiel 2 bereits auf dem Brett. Durch einen Fehler durch ihn im Turmendspiel konnte sein Gegner doch noch remisieren, wodurch Donchenko nochmal im Tiebreak um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen muss. Frederik Svane verlor an Tag 1, so dass sein Remis an Tag 2 der fünften Runde leider nicht ausreicht, um im World Cup weiterzuspielen. | Foto: Michal Walusza
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Thorsten Cmiel interviewt André Schulz
André Schulz, eine feste Größe im deutschen Schachjournalismus, feiert seinen Eintritt ins Rentenalter – doch damit ist für ihn noch lange nicht Schluss. In einem tiefgründigen und ausführlichen Gespräch mit Thorsten Cmiel auf chessecoSystem.com blickt er auf über 30 Jahre seiner Tätigkeit bei ChessBase zurück: vom ehrgeizigen Teenager im Godesberger Schachklub bis hin zum unaufgeregten, stets kompetenten Begleiter der Schachszene. Er beschreibt seine Rolle selbst so: „Die Aufgabe meiner Berichterstattung verstehe ich als positiv, unaufgeregt begleitend und nicht investigativ.“
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World Cup, Runde 5: Svane verliert, Donchenko spielt Remis
Sieben der acht Partien im Achtelfinale des World Cups in Goa endeten mit Remis, doch Frederik Svane (Bild) verlor nach langem Kampf im Endspiel gegen Javokhir Sindarov. Nach der Eröffnung war er in Nachteil geraten, kämpfte sich jedoch noch einmal in die Partie zurück. Mit wenig Zeit auf der Uhr unterliefen ihm im Endspiel jedoch Ungenauigkeiten, die ihn die Partie kosteten. Damit muss Frederik Svane morgen in der zweiten Partie unbedingt gewinnen. | Foto: Eteri Kublashvili
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Favoritensterben beim World Cup
Die Tiebreaks am Donnerstag beim World Cup in Goa brachten Überraschungen: Unter anderem schieden Praggnanandhaa Rameshbabu, Vincent Keymer und Maxime Vachier-Lagrave aus – sie unterlagen Daniil Dubov (Foto), Andrey Esipenko und Aleksey Grebnev. Insgesamt setzten sich sechs nominell schwächere Spieler durch, während fünf Favoriten das Achtelfinale erreichten. Damit sind nur noch fünf Spieler aus den Top 20 der Setzliste im Rennen. | Foto: Michal Walusza
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Matthias Wüllenweber - Der vollständige Leitfaden zur ChessBase 26 Monte-Carlo-Analyse
Die neue Monte-Carlo-Analyse in ChessBase simuliert tausende leicht variierte Engine-Partien aus einer Stellung und liefert damit praktische Wahrscheinlichkeiten für Sieg, Remis und typische Manöver, die eine klassische Bewertung nicht zeigt. Matthias Wüllenweber demonstriert, wie man Kerne zuweist, Remote-Engines nutzt und aus den farbigen Zugpfaden und großen Partienmengen ein statistisches, realitätsnahes Bild des Stellungscharakters erhält.
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Robert Hungaski gewinnt ProAm Open in Buenos Aires
Das 32. ProAm Chess Open in Buenos Aires lockte 110 Spieler zu einem neunrundigen Turnier nach Schweizer System im Schachclub Villa Martelli. Das Turnier fand vom 3. bis 11. November statt und bot ein starkes Teilnehmerfeld, angeführt vom klaren Favoriten Alexei Shirov und einer Reihe bekannter Spieler aus Lateinamerika. Der spannende Turnierverlauf führte an der Spitze zu einem Vierer-Gleichstand mit 7 Punkten, den Robert Hungaski schließlich in der Feinwertung für sich entschied. | Foto: Ajedrez Martelli
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FIDE eröffnet Verfahren gegen ehemaligen Weltmeister Vladimir Kramnik.
Die FIDE hat bei ihrer Ethik- und Disziplinarkommission eine formelle Beschwerde gegen den ehemaligen Weltmeister Vladimir Kramnik (Bild) eingereicht. Gegenstand der Beschwerde sind seine wiederholten, unbegründeten öffentlichen Anschuldigungen des computergestützten Betrugs gegen Daniel Naroditsky und David Navara. Die Ethik- und Disziplinarkommission wird den Fall nun gemäß ihren Standardverfahren prüfen. | Foto: Lennart Ootes
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Tiebreak-Drama: Svane kommt weiter, Keymer scheidet aus!
Vincent Keymer ist beim World Cup in Goa ausgeschieden! Er verpasste in Runde 4 gegen Andrey Esipenko gute Chancen und verlor den Tiebreak am Ende mit 1-3. Mehr Glück hatte Frederik Svane (Bild): Er setzte sich in zwei Partien souverän gegen Shant Sargsyan durch und steht jetzt im Achtelfinale. | Foto: Michal Walusza
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Der Preis des Spiels: „The World Chess Show“ untersucht die Schachrevolution
Die World Chess Show kehrt mit Folge 8, „The Price of the Game“, zurück. Die Premiere fand am 11. November in 156 Ländern und auf 53 Sendern weltweit statt. Die von World Chess produzierte Sendung beleuchtet die Entwicklung des Schachs vom Nischensport zur globalen Industrie. Mit Einblicken von wichtigen Sponsoren und Innovatoren untersucht sie den kommerziellen Wandel des modernen Schachs und die Faktoren, die sein Wachstum und seine Popularität weiterhin antreiben. | Foto: World Chess
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Nakamura teilt ersten Platz und erfüllt Bedingungen fürs Kandidatenturnier
Hikaru Nakamura hat seine Mission abgeschlossen und erfüllt nun die Bedingungen für eine Teilnahme am FIDE-Kandidatenturnier 2026. Ihm fehlten noch die erforderlichen 40 klassischen Partien in diesem Kalenderjahr. Die Nummer 2 der Welt spielte am vergangenen Wochenende beim Washington Dulles Open, teilte sich den ersten Platz und erfüllte damit die FIDE-Vorgabe. Seine Strategie, an kleineren nordamerikanischen Turnieren teilzunehmen, hat sich als effektiv erwiesen und ihn in eine gute Ausgangsposition gebracht, um sich den Qualifikationsplatz für das Kandidatenturnier zu sichern. | Foto: Rick Massimo / US Chess
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World Cup, Runde 4: Tiebreak, Tiebreak, Achtelfinale!
Alexander Donchenko (Bild) hat geschafft, was noch kein deutscher Spieler geschafft hat: Mit einem überzeugenden Sieg gegen Matthias Blübaum in der zweiten Partie der vierten Runde kam er beim World Cup ins Achtelfinale - das ist keinem anderen deutschen Spieler vor ihm gelungen. Aber Vincent Keymer und Frederik Svane haben noch Chancen, diesen Rekord ebenfalls zu brechen. Sie spielten in der zweiten Partie der vierten Runde beide Remis und müssen am Donnerstag in den Tiebreak. | Foto: Eteri Kublashvili
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17. Deutscher Schulschachkongress in Knechtsteden ein voller Erfolg
Im malerischen Knechtsteden trafen sich am vergangenen Wochenende Lehrkräfte, Schachtrainer und Bildungsexperten zum Deutschen Schulschachkongress – einem inspirierenden Treffpunkt rund um Schach und Lernen. In Workshops, Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, wie vielfältig Schach heute im Unterricht eingesetzt werden kann: als Motor für Konzentration, Fairness und kreatives Denken. Der Kongress zeigte eindrucksvoll, dass Schulschach längst mehr ist als ein Spiel – es ist gelebte Bildungskultur. | Fotos: Laura Schalkhäuser (Titelbild v.l.n.r.: Jörg Schulz, Marco Bode, Rainer Woisin, Artur Jussupov), Herbert Eppninga, Walter Rädler, eigene
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World Cup-Sensation: Frederik Svane eliminiert Weltmeister Gukesh!
Sensation beim FIDE World Cup in Goa! Frederik Svane gelingt das Unmögliche! Die dritte Runde des FIDE World Cups 2025 brachte eine der größten Überraschungen der letzten Jahre: Frederik Svane eliminierte Weltmeister Gukesh Dommaraju mit 1,5:0,5. Nach einem Remis in der ersten Partie gelang dem Deutschen im zweiten Spiel mit Schwarz der entscheidende Sieg. In einem Springerendspiel zwang Svane den amtierenden Weltmeister zur Aufgabe. Doch damit nicht genug: Deutschland glänzt in Goa mit vier verbliebenen Spielern: Vincent Keymer, Matthias Blübaum, Alexander Donchenko und Frederik Svane – die deutschen Nummern eins bis vier. Besonders bemerkenswert: Alexander Donchenko eliminierte den hochdekorierten Anish Giri. | Foto: Eteri Kublashvili
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Frisch rezensiert: The Art of Sacrificing von Krishnan Sasikiran
„Das perfekte Opfer ist der Traum eines jeden Schachspielers“, heißt es in der Beschreibung des Fritz-Trainers von Großmeister Krishnan Sasikiran! Doch wann genau ist ein Opfer perfekt? Wie kann man Opferideen richtig einschätzen, bewerten und auch bei Komplikationen handhaben? Die Antwort auf diese Frage will der Großmeister aus Indien nun dem ambitionierten Schachspieler mit seinem Fritz-Trainer aufzeigen. Lukas Köpl hat die Quintessenz des Fritz-Trainers im Rahmen seiner Rezension zusammengefasst.
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World Cup, Runde 3: Blübaum gewinnt Auftaktpartie
Vier Remis und ein Sieg, das ist die Bilanz der deutschen Spieler in der Auftaktpartie der dritten Runde. Matthias Blübaum (Bild) konnte mit Schwarz überzeugend gegen den jungen russischen Großmeister Ivan Zemlyanskii gewinnen, die anderen Partien der deutschen Spielern endeten ohne größere Aufregung mit Remis. | Foto: Eteri Kublashvili, FIDE
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Caruanas Prognose für den World Cup
In seinem C-Squared-Podcast auf YouTube sprach Fabiano Caruana vor kurzem über die Ergebnisse aktueller Schachevents und teilte dann seine Beobachtungen und Analysen zum World Cup. Schließlich ließ er sich zu einer Prognose für den möglichen Sieger hinreißen. Seine Wahl fiel nach einigen Überlegungen auf...
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World Cup – Vincent in Runde 3
Auftaktrunden bei Turnieren sind für Schachspieler aller Spielstärken schwierig. Man weiß nicht wie man mit den Spielbedingungen zurecht kommt und wie das Denken in dem neuen Umfeld funktioniert an dem Tag. Vincent begann stark. Auch wenn er selbst nicht zufrieden ist wie es zum Schluss lief. Zuschauer sahen eine grandiose Partie. | Foto: Michal Walusza. FIDE World Cup in Goa
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World Cup: Rasmus Svane gewinnt im Sudden Death und kommt in Runde 3!
Neun Tiebreak-Partien waren nötig, dann erst konnte sich Rasmus Svane im "Sudden Death" gegen Rauf Mamedov durchsetzen und für die dritte Runde des World Cups in Goa qualifizieren. Die ersten beiden Tiebreak-Partien endeten Remis, dann gewann Weiß sechs Mal in Folge und der Wettkampf musste im "Sudden Death" entschieden werden. Es wird nur eine Partie gespielt, Schwarz hat weniger Zeit, aber Weiß muss gewinnen. Svane hatte Weiß und er gewann Partie und Wettkampf. | Foto: Michal Walusza, FIDE
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28. OIBM am Tegernsee: Topspiel Gumularz gegen Engel in Runde 6
Blitzstart am Tegernsee! Der polnische Großmeister Szymon Gumularz stürmt bei den OIBM 2025 an die Spitze – und das mit einer makellosen Bilanz von fünf Siegen in fünf Runden. In Runde 6 trifft er auf Luis Engel, der in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe einen halben Punkt hinter dem Spitzenreiter liegt. | Fotos: Veranstalter / Sandra Schmidt
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Mein ChessBase 18 Desktop - Frederik Svane
Wir werfen einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen und sehen, wie einige der besten Schachmeister ihren digitalen Arbeitsplatz organisieren. Großmeister und Trainer wie Svitlana Demchenko, Robert Ris, Michael Prusikin, Harald Schneider-Zinner, Frederik Svane, Felix Blohberger und Dorian Rogozenco teilen ihren Bildschirm und zeigen uns ihre ganz persönlichen ChessBase 18-Setups – von akribisch aufgeräumten Desktops bis hin zu chaotischen Datenbanken voller Ideen. Sie präsentieren ihre Brettdesigns, zeigen, woran sie aktuell arbeiten, und sprechen über ihre liebsten oder am häufigsten genutzten ChessBase-Funktionen – ein faszinierender Einblick darin, wie große Schachköpfe täglich trainieren, analysieren und arbeiten.
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World Cup: Vier Deutsche in Runde 3
Vincent Keymer, Matthias Blübaum, Alexander Donchenko (Bild) und Frederik Svane haben sich beim World Cup in Goa mit starkem Schach überzeugend für Runde 3 qualifiziert. Dmitrij Kollars und Rasmus Svane müssen in den Tiebreak, Niclas Huschenbeth ist ausgeschieden. | Foto: Michal Walusza, FIDE
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Christian Maier wieder fast Weltmeister
Nach dem Doppelsieg bei der letzten Senioren-Weltmeisterschaft kam diesmal nur ein Deutscher aufs Treppchen. Christian Maier holte durch seinen dritten Platz sogar eine GM-Norm. Typisch Christian, zerknüllte er doch sein Zertifikat nach wenigen Sekunden, unabsichtlich. Eine Spielerin aus Schottland, ein Spieler aus Israel und einer aus der Ukraine konnten sich über Weltmeistertitel freuen. Eine FIDE-Russin gewann bei den älteren Frauen. | Foto: Natalia Jędrzejowska
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World Cup, Runde 2: Wei Yi und Esipenko gewinnen schnell
In der zweiten Runde des World Cups in Goa stiegen die 50 gesetzten Spieler ins Turnier ein. Damit besteht das Feld jetzt aus 128 Spielern, die im K.o.-System gegeneinander antreten, und 21 dieser 128 konnten ihre erste Partie der zweiten Runde gewinnen. Viele Favoriten starteten mit einem ruhigen Remis, aber manche gingen auch energischer zu Werke: So brauchten Wei Yi (Bild) und Andrey Esipenko nur 26 Züge, um ihre Auftaktpartien zu gewinnen. | Foto: Michal Walusza
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Endspielvorbereitung mit ChessBase - Exzellente Schachvorbereitung
In dieser Folge führt Veronika Exler ins Endspiel-Training ein: von Buchempfehlungen über Video-Kurse bis zu praktischen ChessBase-Funktionen. An konkreten Stellungen erklärt sie Schlüsselkonzepte wie Opposition, Schlüsselfelder, Reservetempi, Zugzwang und Patt-Rettung – unterstützt durch Engine-Analyse, Endspiel-Datenbanken (bis 7 Steine) und die Remote/Cloud-Engine-Einbindung direkt in ChessBase. Sie zeigt, wie man mit „Nachspieltraining“, Tipps/Rettungsring und Live-Bewertungen effizient übt. Zum Schluss baut Veronika ein Selbstlern-Setup: In der Mega-Datenbank gezielt Endspiele per Material- und Bauernstruktur-Filter suchen, gegen die Engine nachspielen und so dauerhaft Endspielroutine aufbauen.
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World Cup 2025, Runde 2: Keymer und Blübaum starten mit Siegen
Runde 2 des World Cups in Goa lief gut für die deutschen Spieler. Vincent Keymer und Matthias Blübaum gewannen ihre Partien, Alexander Donchenko, Dmitrij Kollars, Frederik Svane, Rasmus Svane und Niclas Huschenbeth spielten alle Remis ohne je in Verlustgefahr zu geraten. | Foto: Michal Walusza, FIDE
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Jugend-EM in Montenegro: Korchysnkyi teilt U16-Tabellenführung
Bei der Jugend-Europameisterschaft 2025 in Budva sind bereits fünf der neun Runden absolviert. In der montenegrinischen Küstenstadt treffen die besten Nachwuchsspielerinnen und -spieler des Kontinents aufeinander und die deutschen Teilnehmer verkaufen sich gut. Besonders der FIDE-Meister Mykola Korchynskiy, der in der U16 punktgleich vorne liegt. | Fotos: Mark Livshitz, DSB/Philipp Müller
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Einblicke ins Spitzenschach: Felix Blohberger bloggt über den World Cup
Der World Cup ist eines der wichtigsten Turniere des Jahres. 206 Teilnehmer kämpfen um einen Preisfonds von 2 Millionen US-Dollar und um die Qualifikation für das Kandidatenturnier. Mit dabei ist auch Felix Blohberger, mit einer Elo-Zahl von 2513 die Nummer 145 der Setzliste. Aber Blohberger spielt nicht nur, er berichtet auch: Auf seinem YouTube-Kanal analysiert er seine Partien und wirft zugleich einen Blick hinter die Kulissen des Großmeisteralltags bei einem Spitzenturnier.
