Schach International
Schach Nachrichten
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Paarungen der Kandidatenturniere in Zypern ausgelost
Die Paarungen für das FIDE-Kandidatenturnier 2026 und das FIDE-Kandidatenturnier der Frauen 2026 wurden nach der offiziellen Auslosung in Paphos bestätigt. Die beiden Turniere, die vom 28. März bis 16. April 2026 stattfinden, ermitteln die Herausforderer für die Weltmeistertitel.
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Frauenbundesliga: 7. Spieltag live
Mit der dritten Doppelrunde beendet die Frauenbundesliga an diesem Wochenende ihre Winterpause. Gespielt wird in Baden-Baden, Rodewisch und Chemnitz. Die beiden verlustpunktfreien Topteams aus Baden-Baden und Schwäbisch-Hall treten gegen Gegner aus der Abstiegszone an. Am Sonntag steht das Abstiegsduell zwischen dem SV Hemer 1932 und dem SK Freiburg-Zähringen 1887 auf dem Spielplan.
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Die FIDE-Mannschaftsweltmeisterschaften im Rapid und Blitz finden in Hong Kong statt
Hongkong wird vom 17. bis 21. Juni 2026 die vierte Auflage der FIDE World Rapid and Blitz Team Championships ausrichten. Das von der FIDE organisierte Turnier umfasst Wettbewerbe im Schnell- und Blitzschach; die Teams sind verpflichtet, mindestens eine Spielerin sowie einen Amateurspieler einzusetzen. Die Veranstaltung folgt auf die bisherigen Austragungen in Düsseldorf, Astana und London.
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 4: Figurinen und Farben
Wer regelmäßig mit einem Programm arbeitet, der sollte sich diese Arbeit so angenehm wie möglich gestalten. ChessBase´26 bietet unendlich viele Möglichkeiten – das gilt auch für die Optik. Gestalten Sie sich Ihre Arbeitsoberfläche individuell und angenehm. In Teil 4 unserer neuen Tutorialreihe zeigen wir Ihnen, wie einfach Sie sich Ihre individuelle Notation so gestalten können, dass das Analysieren damit maximalen Spaß macht.
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Die FIDE verteilt 37.000 Euro an Schachveteranen
Nach Prüfung der Bewerbungen hat ein vom FIDE-Rat eingesetztes Gremium 17 Spieler, Trainer und Organisatoren für das Förderprogramm für Schachveteranen 2026 ausgewählt. Insgesamt werden 37.000 Euro an die Begünstigten ausgeschüttet. Seit seinem Start vor zwölf Jahren hat das Programm fast 500.000 Euro an Unterstützung geleistet und damit langjährige Verdienste um den Schachsport anhand von individuellen Profilen und Karriereübersichten gewürdigt.
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Ellis Schatztruhe - Was sind unerwartete Züge?
In dieser Folge von Ellis Schatztruhe geht es darum, wie man in kritischen Momenten unerwartete Kandidatenzüge findet. Elli führt Arne durch die Methode, zuerst die taktischen Schwächen der gegnerischen Stellung zu checken und daraus logische, aber untypische Lösungen abzuleiten. Elli beschreibt, warum spektakuläre Motive besser im Gedächtnis bleiben als Standardstellungen.
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Hussain Besou wird Zweiter hinter Sargis A. Manukyan beim WWRR in Belgien
Beim Wachtebeke Winter Round Robin kämpften starke Talente gegen erfahrene Großmeister um Normen und die vorderen Plätze. Für Hussain Besou reichte es am Ende zum 2. Platz hinter dem armenischen FM Sargis A. Manukyan. Dritter wurde der junge belgische IM Elias Ruzhansky. Christian Glöckler, der zweite Deutsche im Feld neben Besou, landete auf Rang 6. | Fotos: Veranstalter
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Die Freestyle-WM 2027 bleibt in Weissenhaus
Die FIDE und Freestyle Chess haben sich darauf verständigt, die FIDE Freestyle Chess World Championships im Jahr 2027 erneut in Weissenhaus auszurichten. Damit kehrt die Weltmeisterschaft nach ihrer erfolgreichen Premiere 2026 an die deutsche Ostseeküste zurück. | Foto: FIDE
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Timman, Poker, Politik und Ehrgeiz: Ein Interview mit Loek van Wely
Jan Timman starb am 18. Februar, einen Tag später, am 19. Februar, erschütterte die Nachricht von seinem Tod die Schachwelt. Wie der Zufall es wollte, war der holländische GM Loek van Wely, ein langjähriger Rivale Timmans, an diesem Tag zu Besuch in Hamburg. Arne Kähler nutzte die Gelegenheit und sprach mit van Wely über Timman, Poker, Politik, Schachtraining und Fitness als Mittel, um im Schach besser zu werden.
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Frauenbundesliga: 6. und 7. Spieltag
Mit der dritten Doppelrunde beendet die Frauenbundesliga am Wochenende ihre Winterpause. Gespielt wird in Baden-Baden, Rodewisch und Chemnitz. Die beiden verlustpunktfreien Topteams aus Baden-Baden und Schwäbisch-Hall treten gegen Gegner aus der Abstiegszone an. Spannender dürfte es beim Verfolgerduell zwischen Bad Königshofen und Hamburg werden.
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (5)
„Viele Spieler nutzen ChessBase, die mit Abstand beliebteste Schachsoftware“, schreibt GM Iniyan Pa. „Dennoch kennen nur wenige alle Funktionen und nutzen die meisten nicht. In diesem Leitfaden habe ich versucht, die meiner Meinung nach wichtigsten Funktionen aufzuzeigen, damit der Nutzer ChessBase´26 optimal nutzen kann. Ich hoffe, er hilft ihm bei seiner Weiterentwicklung.“ Wir danken Iniyan herzlich für seinen hervorragenden fünfteiligen Trainingsbericht.
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Jan Timman (1951–2026): Vielseitig, lebenslustig, schachbegeistert
Die holländische Schachlegende Jan Timman ist am 18. Februar 2026 im Alter von 74 Jahren gestorben. Timman hat das Schach als Spieler, Autor und Studienkomponist jahrzehntelang geprägt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war er die Nummer zwei der Welt, und seine gesamte Laufbahn hindurch hat er zahlreiche Schachspieler durch seine Partien, sein Leben und seine Bücher inspiriert. | Foto: Jan Timman 2019 | Foto: Lennart Ootes
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Polen gegen den Rest der Welt: Frauen-GM-Festival in Breslau
Zum 15. Großmeisterinnen-Schachfestival – dem Krystyna-Hołuj-Radzikowska-Gedenkturnier – sind führende Schachspielerinnen zu einem Mannschaftswettkampf zwischen Polen und dem Rest der Welt nach Polen eingeladen worden. Nach drei Runden führen die Gastgeberinnen knapp, während die Österreicherin Olga Badelka die Einzelwertung anführt. Das Turnier ehrt die neunfache polnische Meisterin Krystyna Hołuj-Radzikowska und verbindet hochkarätigen Wettkampf mit einem umfangreichen Festivalprogramm. | Bilder: Offizielle Website
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Qualifikationswege für die FIDE-Freestyle-WM der Frauen
Die FIDE hat die Qualifikationsmöglichkeiten für die FIDE-Freestyle-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 bekanntgegeben. Acht Spielerinnen können sich qualifizieren. Bibisara Assaubayeva (im Bild) hat sich bereits durch ihren Sieg in dem Showkampf in Weißenhaus qualifiziert. Die übrigen Startplätze werden über das Grenke Freestyle Open, Einladungen basierend auf der Elo-Zahl, eine Online-Qualifikation für Titelträgerinnen und spezielle Qualifikationsturniere am Brett vergeben. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Awonder Liang besiegt Saleh Salem im „Battle of Minds“
Der US-amerikanische Großmeister Awonder Liang reiste nach Sharjah, um gegen Saleh Salem im „Battle of the Minds“ anzutreten. Dahinter verbirgt sich ein Wettkampf über zwölf Partien, der vom 7. bis 12. Februar stattfand. Das Match, das Schnellschach, klassisches Schach und Blitzschach kombinierte, blieb bis zum Schluss spannend. Ein früher Vorsprung im Schnellschach ermöglichte Liang schließlich einen knappen 8,5:7,5-Sieg. | Fotos: Lennart Ootes / Saint Louis Chess Club
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Jorden van Foreest besiegt Ediz Gürel deutlich
Ein Wettkampf über zwölf Partien zwischen Ediz Gürel und Jorden van Foreest fand vom 11. bis 17. Februar in Ankara unter der Schirmherrschaft des türkischen Schachverbandes und des Ministeriums für Jugend und Sport statt. Die Begegnung kombinierte klassisches und Freestyleschach mit unterschiedlichen Zeitkontrollen – eine echte Probe für die Vielseitigkeit der Spieler. Van Foreest erwies sich als der Stärkere und dominierte den klassischen Teil. Er gewann das Match insgesamt souverän.
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„Schach wieder Mensch gegen Mensch spielen“
Peter Heine Nielsen ist mit neun Weltmeisterschaftssiegen als Sekundant der erfolgreichste Schachtrainer der Schachgeschichte. Außerdem ist er ein großer Anhänger des Freestyle-Schachs und der Meinung, der absolute Weltmeistertitel im Schach sollte früher oder später in dieser Disziplin ausgespielt werden. Thorsten Cmiel sprach mit dem agilen Aktivisten. | Foto: Lennart Ootes
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Hussain Besou und Christian Glöckler beim WWRR in Belgien am Brett
Ein kleines belgisches Dorf ist gerade zum Austragungsort eines aus deutscher Sicht interessanten Turniers: Beim Wachtebeke Winter Round Robin kämpfen junge Spitzenspieler gegen erfahrene Großmeister um Normen und sammeln internationale Erfahrung. | Fotos: Veranstalter
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Weissenhaus Chess: Königsmacher Büttner
Im letzten Jahr wechselten Freestyle Chess und die FIDE noch viele Nachrichten, die sich um den Titel "Weltmeisterschaft" drehten. Das ist Geschichte. Die dritte Ausgabe des Freestyle Chess Turniers in Henric Büttners Weissenhaus Resort wurde vom Weltschachbund offiziell als "FIDE Freestyle Weltmeisterschaft 2026" geadelt. Gregor Poniewasz hat die Atmosphäre vor Ort eingefangen. | Fotos: Gregor Poniewasz
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Vor 30 Jahren: Kasparov schlägt Deep Blue
Deep Blue war der erste Computer, der einen Wettkampf gegen den amtierenden Weltmeister gewinnen konnte. Im Mai 1997 schlug Deep Blue Garry Kasparov in einem Wettkampf über sechs Partien mit 3,5:2,5. Deep Blue war auch der erste Computer, der überhaupt eine Partie mit klassischer Bedenkzeit gegen einen amtierenden Weltmeister gewinnen konnte – die erste Partie des ersten Wettkampfs zwischen Deep Blue und Kasparov. Angesichts dieser Erfolge wird leicht vergessen, dass Kasparov den ersten Wettkampf mit 4:2 gewann und den Supercomputer, der im Schnitt 126 Millionen Stellungen pro Sekunde berechnete, dabei manchmal wie einen besseren Anfänger aussehen ließ. | Kasparov hat die Möglichkeiten des Computers früh erkannt | Foto: ChessBase
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Stefan Löffler im Schachtalk: Weissenhaus, DSB, Gipfel-Open etc.
In der neuen Folge des Chess-Tigers „Schachtalk am Sonntag“ war der renommierte Schachjournalist Stefan Löffler zu Gast und sprach über aktuelle Entwicklungen im Deutschen Schachbund, die Freestyle-Chess-Weltmeisterschaft, seine Eindrücke aus Weissenhaus und über den traditionsreichen Schachkalender, den er seit 2023 übernommen hat.
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Schachstadt Leipzig – Tradition und Gegenwart
Ein neues Open des SC Rote Rüben soll Schachspieler aller Spielstärken in die Schachstadt Leipzig holen. Das Rüben-Open-Leipzig 2026 will eine Brücke zwischen Geschichte und schachlicher Zukunft in der Stadt schlagen. | Bilder: Veranstalter
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2. IM-Normenturnier in Kiel: 16-Jähriger Vitus Bondo Medhus dominiert
Der 2009 geborene Vitus Bondo Medhus dominierte das vom 10. bis 15. Februar in Kiel ausgetragene Normenturnier. In dem neunrundigen Turnier spielten zehn Teilnehmer jeder gegen jeden. Der SK Doppelbauer Kiel gab damit Nachwuchstalenten die Chance, Erfahrungen zu sammeln und Normen zu erreichen. | Fotos: Veranstalter/Finn Petersen
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Vor 120 Jahren wurde Vera Menchik geboren
Am 16. Februar 1906 wurde Vera Menchik geboren. Ihre Familie verlor nach der Russischen Revolution ihren Besitz, die Eltern trennten sich, und Vera Menchik kam mit ihrer Mutter nach England. Da sie die englische Sprache nicht gut beherrschte, beschäftigte sie sich mit Schach. So wurde sie die erste Frau, die zu Topturnieren eingeladen wurde. Heute jährt sich ihr Geburtstag zum 120. Mal.
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GM Felix Blohberger verrät, wie er seine Eröffnungs-Datenbanken organisiert
Warum ein Perspektivwechsel Ihr Verständnis von Eröffnungen revolutionieren kann: Viele Spieler pflegen ihr Weiß- und Schwarzrepertoire getrennt – doch viele Profis gehen es anders an. Inspiriert von den Methoden von Viswanathan Anand zeigt Felix Blohberger in seinem Youtube-Kanal, wie Sie mit ChessBase ein professionelles, dynamisches und objektives Eröffnungssystem in einer Hauptdatenbank aufbauen. Mit konkreten Tools, praxisnahen Tricks und einer Struktur, die Ihr Training nachhaltig verändert.
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Carlsen gewinnt Freestyle-WM
Magnus Carlsen ist wieder einmal Weltmeister. Mit einem 2,5:1,5 Sieg gegen Fabiano Caruana sicherte er sich am Sonntag den Sieg bei der FIDE Freestyle Weltmeisterschaft in Weissenhaus und kommt so auf insgesamt 21 Weltmeistertitel. Aber das Finale hätte auch anders ausgehen können, denn in der dritten Partie des Wettkampfs stand Caruana klar auf Gewinn, aber verlor am Ende doch noch. Im Spiel um Platz drei setzte sich Nodirbek Abdusattorov gegen Vincent Keymer durch und qualifizierte sich damit wie die beiden Finalisten für die Freestyle Chess World Championship 2027. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Alexander von Gleich tritt als Vizepräsident Finanzen zurück
Der Deutsche Schachbund kommt nicht zur Ruhe. Am Samstag, nach einer Vorstandssitzung am Freitagabend, gab Alexander von Gleich seinen Rücktritt als Vizepräsident Finanzen des DSB bekannt. Der Finanzexperte erklärte seinen Schritt mit „unterschiedlichen Auffassungen über Sachfragen, Arbeitsweise und Kommunikation im Präsidium“. Für den Deutschen Schachbund ist dies ein ziemlicher Verlust, da der beliebte Hamburger Finanzexperte als Hoffnungsträger im Verband galt.
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FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft in Weissenhaus - Das Finale live!
Die erste FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft findet vom 13. bis 15. Februar im Schloss Weissenhaus statt. Am dritten Tag werden das Finale und die Platzierungskämpfe in jeweils vier Partien ausgetragen. Im Finale der Freestyle-WM gibt es den Klassiker Magnus Carlsen gegen Fabiano Caruana. Um Platz 3 spielen Vincent Keymer und Nodirbek Abdusattorov gegeneinander. Niemann und Erigaisi spielen um Platz 5 und Sindarov und Aronian werden um Platz 7 spielen. Im Showkampf zwischen Assaubayeva und Kosteniuk stehen Entscheidungen noch aus | Partien live mit Kommentar ab 15 Uhr
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Freestyle-WM: Der Klassiker Carlsen gegen Caruana steht bevor
Im Halbfinale der Freestyle Chess Weltmeisterschaft kam es zu der einen Kombination nach der es kein weiteres Match Carlsen gegen Keymer an diesem Wochenende mehr zu sehen geben wird. Magnus Carlsen gewann im Halbfinale gegen Abdusattorov und qualifizierte sich für das Finale, während sich Vincent Keymer gegen Fabiano Caruana geschlagen geben musste. Niemann und Erigaisi gingen als Sieger der Platzierungsspiele am Samstag hervor, so dass sie am Sonntag um Platz 5 spielen. Sindarov und Aronian werden um Platz 7 spielen. | Foto: Stev Bonhage / Freestyle Chess
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im Januar!
Es gibt einen neuen Autor bei ChessBase: Harshit Raja. Und der indische Großmeister ist ambitioniert – er liefert gleich ein Komplettrepertoire für 1.e4! Außerdem sind die neuen Folgen von Harald Schneider-Zinners Strategieschule sowie der Mittelspielstrategie-Reihe von Ivan Sokolov sind im Januar erschienen und die ChessBase Magazin-Fans können sich auf das 229er Extra mit prallgefüllter Wundertüte freuen. | Alle Fotos: ChessBase
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 3: Varianten einfügen von Referenzen und Engine
Alle, die ChessBase erst seit Kurzem nutzen und von möglichst vielen der einzigartigen Funktionen profitieren möchten, finden in unserer Serie wertvolle, kurze und leicht verdauliche Tipps für den erfolgreichen Einstieg in ChessBase´26. In Teil 3 unserer neuen Tutorialreihe zeigen wir Ihnen, wie leicht und komfortabel Sie mit ChessBase´26 in eine Notation (siehe die ersten beiden Tutorial-Folgen) Varianten aus der Engineanalyse und den Referenzen einfügen können.
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Freestyle-WM: Keymer ist Carlsen dicht auf den Fersen
Beim Rundenturnier der FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft 2026 konnte sich Magnus Carlsen mit 4,5 Punkten aus 7 Runden gegen seine Verfolger durchsetzen. Am Samstag werden das Halbfinale und die ersten Platzierungsspiele jeweils im K.O.-System ausgetragen. Für das Halbfinale qualifizierten sich neben Magnus Carlsen auch Vincent Keymer, Fabiano Caruana und Nodirbek Abdusattorov (mit je 4 Punkten). Damit hat Vincent Keymer bereits die Hälfte der Konkurrenz hinter sich gelassen. Die übrigen vier Spieler werden die Plätze 5 bis 8 gegeneinander ausspielen. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Ellis Schatztruhe - Guess the Elo!
Heute in Ellis Schatztruhe wird’s richtig lehrreich: Elli und Arne nehmen eine typische Maroczy-Struktur aus dem Beschleunigten Drachen auseinander - genau die Art Stellung, in der Schwarz aktiv sein muss, obwohl der Platz eng wird. Es geht um die großen Pläne und Hebel und darum, welche weißen Reaktionen wirklich gefährlich sind, und welche nur so aussehen. Am Ende wartet der „Aha-Moment“: Ein einziges Detail wie Läufer nach E3 statt B2 kann zwischen klarem Vorteil und kompletter Ausgeglichenheit entscheiden.
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Frisch rezensiert: ChessBase´26 – Der Beginn einer neuen Ära
Mit ChessBase ‘26 präsentiert die Firma ChessBase eine neue Version ihrer langjährigen Datenbanksoftware, die weniger auf kleinere Verbesserungen abzielt, als vielmehr eine strategische Weiterentwicklung des gesamten Systems erkennen lässt. Seit Jahrzehnten ist ChessBase der Maßstab für professionelle Schachdatenbanken, für Eröffnungsvorbereitung, Gegneranalyse und Partieverwaltung auf höchstem Niveau. In dieser Rezension widmet sich Lukas Köpl schwerpunktmäßig den neuen Features der aktuellen Version und prüft diese aus Sicht eines Spielers und Trainers.
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Zug um Zug durch die Zeit
Leise, entschleunigt und doch hochmodern: Fernschach wirkt auf den ersten Blick wie ein Relikt vergangener Tage – und entpuppt sich bei näherem Hinsehen als faszinierende Denkdisziplin im digitalen Zeitalter. Der Bund deutscher Fernschachspieler kann im Sommer 2026 auf 80 Jahre Verbandsgeschichte zurückblicken. Ein Jubiläum, das zeigt, warum Schach manchmal gerade dann am spannendsten ist, wenn es sich Zeit lässt. | Fotos: Archiv BDF
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Der Weg nach Weissenhaus: Von den Chess960-Weltmeisterschaften zur FIDE-Freestyle-WM
Von den Anfängen in Kanjiza und den Chess Classic in Mainz bis hin zu den offiziell anerkannten FIDE-Weltmeisterschaften 2019 und 2022 hat der Weltmeistertitel im Chess960 einen ungleichmäßigen und interessanten Weg beschritten. Dieser Überblick beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und skizziert Formate, Qualifikationssysteme und Schlüsselpartien, die die Entwicklung des Freestyle-Schachs auf Weltmeisterschaftsniveau geprägt haben. | Titelbild: Peter Svidler bei den Chess Classic in Mainz – mit einer Freestyle-Startstellung mit Läufern auf der a-Linie. | Foto: Frederic Friedel
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Faszination Schach im dez in Kassel
Nächste Woche starte Sebastian Siebrecht seine Faszination Schach- Deutschlandreise. Die erste Station ist das dez in Kassel (16. bis 21. Februar. Schach zum elften Mal präsentiert Sebastian Siebrecht hier seine Schach-Lern und Unterhaltungsshow. | Fotos: Sebastian Siebrecht
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Freestyle-Schachweltmeisterschaft: Der Spaß beginnt
Die FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft 2026 findet vom 13. bis 15. Februar im Schloss Weissenhaus statt. Es ist die erste Weltmeisterschaft in diesem Format, die in Zusammenarbeit zwischen der FIDE und einem privaten Veranstalter organisiert wird. Acht Spieler, darunter Magnus Carlsen, Vincent Keymer und Fabiano Caruana, haben sich über die Grand Slam Tour 2025 und Online-Wettbewerbe qualifiziert. Parallel zum Hauptturnier wird ein Showkampf der Frauen ausgetragen. | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (4)
Was muss man tun um im Schach richtig gut zu werden? Wie kann man sein Spielverständnis, seine Ergebnisse und seine Wertungszahl am effizientesten verbessern? Ganz einfach: Nutzen Sie die hochmoderne Lern- und Trainingssoftware. Nehmen Sie sich aber auch Zeit, alle Vorteile dieser Software zu entdecken! Großmeister Iniyan Pa hat alle Geheimnisse von ChessBase´26 gelüftet und präsentiert seine Erkenntnisse. In dieser Folge: Trainings- und Analyseberichte.
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Nachrichten über den Wettkampf Schiffers gegen Steinitz 1896
Wilhelm Steinitz hatte 1894 seinen Weltmeistertitel verloren, besaß aber noch das Recht auf einen Revanche-Wettkampf. Der sollte Ende 1896 in Moskau stattfinden. Vorher spielte Steinitz aber noch einen Vorbereitungswettkampf gegen Emanuel Schiffers - Einladung zu einer kleinen Zeitreise nach Rostow am Don ins Jahr 1896.
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Jonathan Hawkins (1983-2025): Vom Spätstarter zum zweifachen britischen Meister
Jonathan Hawkins nahm einen ungewöhnlichen Weg an die Spitze des englischen Schachs. Als Vereinsspieler mit einer Elo-Zahl von etwa 1800 in seinen späten Teenagerjahren, schaffte er den Sprung zum Großmeister und zweifachen britischen Meister. Er war auch Autor von „Amateur to IM“, einem Buch, das von vielen ambitionierten Spielern gelesen wurde. Später widmete er sich intensiv dem Coaching und arbeitete mit aufstrebenden Talenten wie Bodhana Sivanandan. Er erkrankte an einem neuroendokrinen Karzinom und starb am 22. Dezember 2025 im Alter von 42 Jahren, nur wenige Monate nach seiner Diagnose. | Foto: English Chess Federation / John Upham
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Brandon Jacobson gewinnt Antel Cup in Montevideo
Montevideo war Gastgeber des 9. Ciudad de Montevideo Open, des Antel Cups, der im Rahmen des jährlichen Schachfestivals ausgetragen wurde. 79 Spieler nahmen teil, darunter 27 Titelträger. Der an Nummer zwei gesetzte GM Brandon Jacobson aus den USA (im Bild rechts) sicherte sich mit 7,5 aus 9 den alleinigen Turniersieg. Er blieb in allen neun Runden ungeschlagen. Ausschlaggebend war sein Sieg in Runde sechs gegen den topgesetzten Johan-Sebastian Christiansen (im Bild links). Christiansen und der 22-malige uruguayische Landesmeister Bernardo Roselli landeten auf den Plätzen zwei und drei. | Foto: Antel Cup
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2. IM-Normenturnier in Kiel
Vom 10. bis 15. Februar findet in Kiel ein Rundenturnier für Spieler, die eine Norm erwerben möchten statt. In neun Runden spielen bis Sonntag zehn Teilnehmer jeder gegen jeden. Der SK Doppelbauer Kiel möchte Nachwuchstalenten die Chance geben, Erfahrungen zu sammeln und Normen zu erreichen. | Fotos: Veranstalter/Finn Petersen
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"Berührt-geführt": Wie Judit Polgar beinahe gegen Garry Kasparov gewann
"Queen of Chess", die Netflix-Doku über Judit Polgar, ist vor kurzem angelaufen. Der Film ist hervorragend gemacht und für Schachfans in jedem Fall sehenswert. Unter anderem erinnert der Film an einen berühmten Zwischenfall, der sich in Linares 1994 ereignet hat, in der ersten Partie, die Polgar und Kasparov je gegeneinander gespielt haben. | Foto: Judit Polgar Chess Foundation
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Internationales Brühler Open boomt
Mit 400 Spielern gehört das Internationale Open des Brühler SK zu den zehn größten Open in Deutschland. Das Turnier wird an drei Tagen über fünf Runden (20. bis 22.Februar) in der Halle der Clemens-August-Schule ausgetragen. Die Organisatoren freuen sich jetzt schon über viele jugendliche Teilnehmer.
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Abdusattorov führt im FIDE Circuit 2026-27
Der FIDE Circuit 2026–27 bietet eine Möglichkeit, sich für das Kandidatenturnier 2028 zu qualifizieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden Punkte für die besten zwölf Turnierergebnisse vergeben, der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl qualifiziert sich für das Kandidatenturnier. Mit seinem Sieg beim Tata Steel Masters in Wijk aan Zee übernahm Nodirbek Abdusattorov die frühe Führung in diesem langen Wettbewerb, Javokhir Sindarov, Hans Niemann, Jorden van Foreest und Vincent Keymer folgen dicht dahinter. Die FIDE dokumentiert den Stand der Dinge mit einer eigenen Seite. | Bild: FIDE
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Gukesh: „Jeder Wettkampf fühlt sich an wie eine Weltmeisterschaft“
Nach seinem historischen Triumph befindet sich Weltmeister Gukesh Dommaraju in einer Phase der Neuorientierung: Für den 19-jährigen Inder geht es längst nicht mehr nur um Titel, sondern um konstante Weiterentwicklung und mentale Stärke. In einem exklusiven Interview mit der Times of India spricht er offen über die Herausforderungen des Alltags als Champion, die Bedeutung von Niederlagen und seine Sicht auf die Zukunft des Schachs. | Fotos: FIDE/Eng Chin An
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Vor 30 Jahren: Computer Deep Blue gewinnt gegen Weltmeister
Heute vor 30 Jahren, am 10. Februar 1996, begann in Philadelphia das erste Match zwischen Deep Blue und Kasparov. Der Computer gewann die erste Partie und schrieb damit Geschichte. Es war das erste Mal, dass ein Computer unter Turnierbedingungen den menschlichen Weltmeister im Schach besiegen konnte. Eine neue Ära begann. Radio Bremen und Deutschlandfunk würdigten unabhängig voneinander das Ereignis in Radiobeiträgen. | Fotos: IBM
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Queens' Online Chess Festival: Neuauflage im März 2026
Das „Queens' Online Chess Festival“ kehrt im März 2026 zum sechsten Mal zurück und bietet ein kostenloses, einmonatiges Festival des Frauenschachs rund um den Internationalen Frauentag am 8. März. Organisiert von der FIDE-Kommission für Frauenschach, umfasst das Event ein globales Frauen-Open mit kontinentalen Qualifikationsrunden sowie ein separates Prinzessinnen-Turnier für Mädchen ohne Wertungszahl. Blitzturniere, Titel, Trainingspreise und Fairplay-Regeln gehören zu einem Programm, das Spielerinnen aller Altersgruppen und Spielstärken weltweit offensteht.
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Gute Vorbereitung auf die WM: Vincent Keymer gewinnt Freestyle Friday
In wenigen Tagen, am 13. Februar, beginnt in Weissenhaus die Freestyle-Weltmeisterschaft. Turnierfavorit ist Magnus Carlsen, mit dabei ist aber auch Deutschlands Nummer 1, Vincent Keymer. Die Generalprobe verlief für Keymer erfolgreich: Am 6. Februar, eine Woche vor Beginn der Weltmeisterschaft, gewann der Deutsche den Freestyle Friday auf chess.com und verwies Carlsen nach Wertung auf Platz zwei. | Foto: Vincent Keymer in Weissenhaus 2025 | Foto: Lennart Ootes
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Mark Taimanov zum 100sten Geburtstag
Am Samstag jährte sich Mark Taimanovs Geburtstag zum 100. Mal. Taimanov war nicht nur Schachgroßmeister, sondern auch ein gefeierter Pianist. Seine Karriere war glänzend, doch dann änderte seine Niederlage gegen Bobby Fischer in den Kandidatenkämpfen alles. | Fotoquelle: Emil Sutovsky
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Schach ist beim Esports Nations Cup dabei
Schach steht vor einem Auftritt auf der globalen Bühne beim Esports Nations Cup: 128 Spieler, die ihr jeweiliges Land vertreten, werden in einem der größten internationalen Schachwettbewerbe aller Zeiten gegeneinander antreten. Das Debütturnier wird mit 128 Spielern ausgetragen, die zum Auftakt 16 Rundenturniere mit jeweils acht Teilnehmern spielen. Der Esports Nation Cup findet vom 2. bis 29. November 2026 in Riad, Saudi-Arabien, statt.
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SCC-Finale: Magnus Carlsen gewinnt nur knapp!
Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura sind die einzigen beiden Spieler, die je die Speed Chess Championship gewonnen haben. Im Halbfinale sorgte Alireza Firouzja dafür, dass Nakamura beim Finale nur zugucken durfte. Das Finale Firouzja vs. Carlsen gab es auch schon im Vorjahr, aber nie war es so knapp für Magnus Carlsen wie in diesem Finale gegen Alireza Firouzja. Am Ende gewann Magnus Carlsen 15:12 gegen Firouzja. Im Spiel um Platz 3 schaffte Denis Lazavik die Überraschung: Er besiegte Hikaru Nakamura 13,5 zu 12,5 mit einem Punkt Vorsprung. | Foto: Luc Bouchon / chess.com
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ChessBase´26 – Einsteigertipps Teil 2: Varianten erstellen und Engine zuschalten
ChessBase´26 bietet eine einzigartige, professionelle Funktionsvielfalt. Wer mit ChessBase neu einsteigt, bekommt in dieser Serie Tipps für die ersten wichtigen Schritte. Wie man die eigenen Partien eingibt und speichert, haben wir im ersten Teil dieser Serie gezeigt. In Teil 2 unserer neuen Tutorialreihe zeigen wir Ihnen, wie Sie mit ChessBase´26 in einer Notation neue Varianten einfügen können. Das können eigene Züge sein oder auch die von der Engine, die Sie jederzeit hinzuschalten können. Schauen Sie, wie man’s richtig macht!
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Halbfinale SCC: Firouzja zieht ins Finale gegen Magnus Carlsen ein
Für ungefähr 8 Stunden wurde das Halbfinale der Speed Chess Championship in London ausgespielt. Es begann mit Magnus Carlsen vs. Denis Lazavik, danach folgte das Match zwischen Hikaru Nakamura und Alireza Firouzja. Carlsen gewann 17-9 gegen Lazavik. Zwischen Firouzja und Nakamura war es knapper. Nach den geplanten 5+1, 3+1 und 1+1 Partien, gab es Overtime-Partien bis es einen Gewinner gab. Firouzja gewann 15-13 gegen Nakamura. | Foto: Maria Emelianova / chess.com
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Bundesliga 5. Spieltag: Caruana und Erigaisi zum ersten Mal dabei
Feierlaune in Hamburg: Am Samstag gab es vier Bundesligasiege. Vier? Ja! Zwei in der Schach- und zwei in der Fußballbundesliga – so ein Tag... Außerdem spielten mit Fabiano Caruana und Arjun Erigaisi gleich zwei Weltklassespieler in dieser Saison zum ersten Mal. Für Erigaisi war es auch die Premiere für Deggendorf. Während es für Caruana um die Tabellenspitze geht, muss Erigaisis Club um den Klassenerhalt bangen. | Fotos: Hans-Joachim Vitz, Anna-Blume Giede, Sven Noppes (Titelfoto)
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Ellis Schatztruhe - Die Maróczy-Struktur
Heute in Ellis Schatztruhe wird’s richtig lehrreich: Elli und Arne nehmen eine typische Maroczy-Struktur aus dem Beschleunigten Drachen auseinander - genau die Art Stellung, in der Schwarz aktiv sein muss, obwohl der Platz eng wird. Es geht um die großen Pläne und Hebel und darum, welche weißen Reaktionen wirklich gefährlich sind, und welche nur so aussehen. Am Ende wartet der „Aha-Moment“: Ein einziges Detail wie Läufer nach E3 statt B2 kann zwischen klarem Vorteil und kompletter Ausgeglichenheit entscheiden.
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Wer bin ich? – Auflösung
Ein festes Element im Schachkalender von Wolf Bōese und Stefan Löffler ist das biografische Rätsel. Gestern fragten wir Sie, welcher Spieler heute einen runden Geburtstag gehabt hätte. Die Auflösung sehen Sie unten...
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Judit Polgar - Queen of Chess: Heute Premiere bei Netflix
Die Netflix-Miniserie "Queen's Gambit" war eine der meist gesehenen Serien auf Netflix und hat zahlreiche Preise abgeräumt. Jetzt legt der Online-Dienst mit einer Dokumentation über ein Schachthema nach. Judit Polgar war in der wirklichen Welt das, was die fiktive Beth Harmon in der Serie darstellte - eine Königin des Schachs. Heute ist bei Netflix Premiere der Dokumentation. | Fotos: Screenshots Netflix
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Zwei Mal fünf Titel: Jobava und Batsiashvili gewinnen georgische Meisterschaften
Baadur Jobava und Nino Batsiashvili haben in Tiflis die georgischen Meisterschaften 2026 gewonnen – für beide war es der fünfte Gewinn der Landesmeisterschaft. Jobava übernahm im offenen Wettbewerb früh die Führung und blieb während des gesamten Turniers ungeschlagen. Batsiashvili setzte sich im Frauenturnier mit einer entscheidenden Siegesserie zur Turniermitte durch. | Fotos: Georgischer Schachverband
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Geschichte der Kandidatenturniere: Von Budapest (1950) bis Zypern (2026)
Die FIDE blickt auf die Geschichte der Kandidatenturniere zurück: elektrisierende Turniere bei denen sich entscheidet, wer das Recht erhält, um den Weltmeistertitel zu kämpfen. 1950 ersetzte diese Turnierfor die früheren informellen Vereinbarungen. Die Kandidatenturniere haben sich im Laufe der Zeit durch verschiedene Formate und Epochen weiterentwickelt. Von Budapest bis zu den jüngsten Ausgaben in anderen Städten ist das Turnier die entscheidende Etappe auf dem Weg zum Weltmeisterschaftskampf. Zypern wird im Frühjahr das nächste Kapitel schreiben, indem es die Kandidatenturniere 2026 ausrichtet. | Bild: FIDE
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Wer bin ich?
Ein festes Element im Schachkalender von Wolf Bōese und Stefan Löffler ist das biografische Rätsel. Zu erraten ist ein Spieler mit einem runden Geburtstag in diesem Jahr.
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Gewinnen lernen 11: Was ein Schachprofi können muss
Wenn junge Spieler mich fragen, welchen Teil ihres Schachs sie verbessern sollten, um Schachprofi werden zu können, gebe ich in der Regel eine klare und einfache Antwort. Sie lautet: „Man muss lernen, wie man verteidigt. Vor allem sollte man die Kunst der positionellen Verteidigung beherrschen.“ | Foto: Pixabay
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Finale der Speed Chess Championship: Carlsen, Nakamura, Firouzja und Lazavik blitzen um den Turniersieg
Am Wochenende endet die Speed Chess Championship in London mit großem Finale: Bislang wurde online gespielt, der Turniersieger wird jedoch live vor Publikum ermittelt. Vier Spieler sind noch im Rennen: Magnus Carlsen, Denis Lazavik, Hikaru Nakamura und Alireza Firouzja. Das Speed Chess Format ändert sich jedoch nicht: Die vier Finalteilnehmer spielen im K.-o.-System drei Stunden dauernde Blitz-Wettkämpfe mit unterschiedlichen Bedenkzeiten: 90 Minuten 5+1, 30 Minuten 3+1, 30 Minuten 1+1. Der Spieler, der am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt den Wettkampf. | Foto: Maria Emelianova / chess.com
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Flexibel, unberechenbar: Nico Zwirs erforscht die „Funky Löwenthal Variation“
Die Löwenthal-Variante der Sizilianischen Verteidigung stößt in theoretischen Diskussionen oft auf Vorsicht. Die detaillierten Untersuchungen von Nico Zwirs legen aber nahe, dass diese Variante durchaus einen größeren praktischen Wert besitzt, als ihr Ruf vermuten lässt. Der Autor kombiniert offensive Angriffsvarianten mit überlegteren und positionell soliden Alternativen. Er bietet damit ein Schwarz-Repertoire mit flexiblen und spielbaren Stellungen. Wichtig ist ihm, das Spiel von den ausanalysierten Hauptvarianten der Sizilianischen Verteidigung wegzulenken.
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Helmut Pfleger in der ZEIT
In der Ausgabe 6/2026 seiner Schachkolumne im ZEITmagazin taucht Deutschlands dienstältester Schachkolumnist Helmut Pfleger mithilfe eines Beitrags von Michael Ehn im Schachmagazin Karl ins Wiener Kaffeehausschach ab. Der große Kenner der österreichischen Schachgeschichte löst in seinem Artikel unter anderem das Rätsel um die verschwundenen Semmeln.
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Paula Wolf-Kalmar - ein österreichisches Rätsel
Paula Wolf-Kalmar kam erst mit 30 Jahren zum Schach, nahm dann aber an drei Frauenweltmeisterschaften teil. Sie starb jedoch früh an Diabetes. In der Biographie der österreichischen Schachpionierin ist einiges unklar. Alan McGowan hat mit seinem detektivischem Spürsinn Ordnung in die vorliegenden Daten gebracht und neue Quellen entdeckt.
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Im Gespräch: Schach bei Arte
Die Netflix-Serie "The Queen's Gambit" hat dem Schach viele Fans beschert und das Bild des Schachs verändert. Die Serie war so erfolgreich, dass der Fernsehsender Arte im November 2025 eine über dreistündige Sendung gedreht hat, in der sich Lara Schulze, Georgios "The Big Greek" Souleidis und Moderator Cedric "Doktor Whatson" Engels über "The Queen's Gambit", Schach und die Welt des Schachs unterhalten. In der Arte-Mediathek erschien jetzt zusätzlich eine 36-minütige Zusammenfassung mit Höhepunkten dieses langen Gesprächs.
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Schachbundesliga am 7. und 8. Februar: St. Pauli-Heimspiel ohne Magnus Carlsen
Kurios: Auf den 11. und der 12. Spieltag folgen der 5. und der 6. Spieltag. Durch das Vorziehen der beiden Aprilrunden ist der Spielplan etwas durcheinander. Die Frage, ob Magnus Carlsen in Hamburg an den Start geht, muss leider mit nein beantwortet werden: Er spielt das Speed Chess Championship Finale und wird beim Heimspiel „seines“ FC St. Pauli leider fehlen. Letztes Jahr hatte seine Premiere beim Kiezclub sogar einen Platz in der Tagesschau bekommen.
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Yahli Sokolovsky wird Israelischer Meister
Die Offene Israelische Meisterschaft 2026 wurde vom 19. bis 27. Januar in Akko ausgetragen, und 103 Spieler aus dem ganzen Land traten in einem neunrundigen Turnier nach Schweizer System gegeneinander an. Den Titel gewann der 19-jährige Großmeister Yahli Sokolovsky, der mit 7,5 aus 9 das erste Mal Israelischer Meister wurde. IM Yeshaayahu Tzidkiya und GM Evgeny Alekseev (Bild, mitte und links) belegten mit einem halben Punkt Rückstand die Plätze zwei und drei. | Foto: Galina Pankratova
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Jon Speelman: Angriff und Verteidigung - Versteckte Ideen
Gewinnzüge nicht zu sehen, ist ärgerlich. Jon Speelman, zweifacher WM-Kandidat und im Juli 1988 die Nummer 5 der Welt, zeigt, wie ihm das kürzlich in der englischen Liga passiert ist. Anschließend wirft er mit der Analyse einer Partie zwischen Yagiz Kaan Erdogmus (Foto) und Matthias Blübaum noch einmal einen Blick auf das Tata Steel Masters in Wijk. | Foto: Lennart Ootes
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (3)
Sie spielen in einem Turnier und haben gerade erfahren, wer Ihr Gegner in der nächsten Runde ist. Wie bereiten Sie sich auf die anstehende Partie vor? Schauen Sie in Ihrer Datenbank nach seinen Stärken und Schwächen, um die passende Eröffnung zu wählen? Weniger Mühe macht es mit ChessBase´26: Hier erhalten Sie in weniger als einer Minute ein komplettes Dossier mit Empfehlungen. Und Sie können sofort mit der eigentlichen Vorbereitung beginnen. Großmeister Iniyan Pa erklärt Ihnen, wie das alles funktioniert.
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Neue Erkenntnisse in der Zahlentheorie
Nun zu etwas völlig anderem: Karsten Müller ist in der Schachwelt als Endspiel-Papst weltweit bekannt, pflegt aber als promovierter Mathematiker auch noch seine Leidenschaft für die Welt der Zahlen. Zusammen mit Michael Taktikos veröffentlichte er kürzlich einen Beitrag mit einem innovativen Ansatz zur ABC- Vermutung, der unter Mathematikern große Beachtung fand.
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Mendonca gewinnt Maskat Open in Oman
Das stark besetzte Muscat Nights International Open in Omans Hauptstadt endete nach neun Runden mit sechs punktgleichen Spielern an der Spitze - sie alle holten 6,5 Punkte aus 9 Partien. Der Turniersieg ging nach Wertung an den indischen Großmeister Leon Luke Mendonca, der ungeschlagen blieb. | Foto: Oman Chess Committee
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Die Weltrangliste der FIDE im Februar 2026
Die Ergebnisse des diesjährigen Tata Steel Turniers konnten in der FIDE-Eloliste vom 1. Februar noch nicht berücksichtigt werden. Einige Bewegung gab es aber in der Frauenweltrangliste. Yifan Hou ist mit ihren Ergebnissen in der chinesischen Liga erstmals seit 2013 unter 2600 gefallen, bleibt aber Erste vor vier weiteren Chinesinnen. Weltmeister Gukesh ist bester Junior, vor Erdogmus. In der Juniorinnenliste führt die 15-jährige Lu Miaoyi.
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Woodward gewinnt das Tata Challengers vor Ivanchuk
Andy Woodward ging als geteilter Spitzenreiter mit Aydin Suleymanli in die letzte Runde. Doch der 15-Jährige US-Amerikaner und der 20-jährige Aserbaidschaner spürten den Atem vom Routinier Vasyl Ivanchuk im Nacken. Woodward zeigte aber erstaunliche Ruhe und große spielerische Klasse: Er gewann seine letzte Partie. Da Suleymanli zeitgleich gegen Velimir Ivic verlor, sicherte sich Woodward mit famosen 10 von 13 Punkten den Titel und den Platz im Tata Masters 2027. Ivanchuk gewann auch und wurde Zweiter. | Fotos: Lennart Ootes
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Ein souveräner Abschluss: Christian Glöckler gewinnt Qualifiers mit 8,5 aus 9
Christian Glöckler zeigte im Qualifiers in Wijk eine beeindruckende Leistung und stand bereits eine Runde vor Schluss als Sieger fest. In der neunten und letzten Runde des Turniers gelang ihm noch ein weiterer Sieg. Er überspielte Tim Grutter mit bemerkenswerter Leichtigkeit und kam am Ende auf 8,5 Punkte aus 9 Partien und eine Elo-Performance von 2851. 2027 darf er im Challengers spielen. | Foto: Lennart Ootes
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Wijk: Abdusattorov wird Tata Steel Champion, Keymer remisiert gegen Gukesh
Nodirbek Abdusattorov konnte seine Konkurrenz aus eigener Kraft hinter sich lassen: In Runde 13 gewann er gegen Arjun Erigaisi. Mit diesem Sieg wird er Tata Steel Chess Champion 2026, mit 9 aus 13. Deutschlands Nummer 1 Vincent Keymer spielte mit Schwarz gegen Gukesh. Mit dem Remis erreicht Keymer den geteilten Platz 3 mit 7,5 Punkte. Kandidatenturnier-Teilnehmer Matthias Blübaum ging in eine Variante, die Sekundant Rasmus Svane 2025 bereits auf dem Brett hatte, und wickelte so in ein Remis gegen Erdogmus ab (beide Platz 6 mit 7 Punkten). | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
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Qualifiers: Vorzeitiger Turniersieg für Christian Glöckler
Nachdem Christian Glöckler in Runde 7 des Qualifiers in Wijk aan Zee einen halben Punkt gegen Machteld Van Foreest abgeben musste, kam es in Runde 8 wieder zum Sieg für den deutschen Nachwuchsspieler. Sein direkter Verfolger Henry Edward Tudor teilte sich die Punkte mit seinem Gegner Sohum Lohia, wodurch Tudor (6 Punkte) Glöckler (7,5 Punkte) nicht mehr einholen kann. Glöckler steht vor Runde 9 bei einer Turnierleistung von 2852. | Foto: Lennart Ootes
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Wijk, Runde 13 - live!
Die letzte Runde des Tata Steel Chess Tournaments in Wijk aan Zee steht an! Im Masters können noch Abdusattorov (8 Punkte), Sindarov (7,5 Punkte) , Keymer, Niemann und Van Foreest (jeweils 7 Punkte) um den Turniersieg kämpfen. Für Vincent Keymer steht die Partie gegen Gukesh an. Blübaum teilt sich zurzeit die Platzierung mit Erdogmus (6,5 Punkte), gegen den er in der letzten Runde auch antreten muss. Im Challengers spielen Suleymanli, Woodward (beide 9 Punkte) und Ivanchuk (8,5 Punkte) um die Tabellenführung. Faustino Oro tritt in der letzten Runde gegen MarcAndria Maurizzi an. Die letzte Runde beginnt zwei Stunden vor der üblichen Spielzeit | Live mit Kommentaren ab 12 Uhr | Foto: Lennart Ootes
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Ellis Schatztruhe - Es geht noch extremer mit Robert Ris
Elli stellt den ChessBase-Trainingskurs „Extreme Calculation“ von Robert Ris vor, und diesmal geht es im Vergleich zur letzten Folge auf noch höherem Niveau weiter. Arne versucht, eine einzige, extrem anspruchsvolle Position komplett im Kopf zu berechnen – ein Prozess, der gut und gerne über 20 Minuten dauern kann. Die Lektion zeigt eindrucksvoll: Reine Variantenberechnung entsteht nicht über Nacht, sondern nur durch konsequentes, langfristiges Training.
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Frisch rezensiert: Ein starkes 1.e4-Repertoire
Der junge FIDE-Meister Bahne Fuhrmann vom Hamburger SK hat den neuen Videokurs von Harshit Raja unter die Lupe genommen. In seiner Rezension geht er auf die Analysen des indischen GM zu seinem umfassenden e4-Repertoire ein und erklärt, was der Zuschauer alles an die Hand bekommt, um künftig ohne zu zögern mit 1.e4 zu eröffnen.
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Challengers: Suleymanli und Woodward punktgleich vor der letzten Runde
Nach Runde 12 befinden sich Aydin Suleymanli und Andy Woodward mit jeweils 9 Punkten an der Tabellenspitze des Challengers. Auch Vasyl Ivanchuk hat mit 8,5 Punkten noch Chancen auf den Turniersieg. Maurizzi ist durch seinen Verlust gegen Suleymanli raus aus dem Rennen um Platz 1. Carissa Yip verpasst die Chance auf die dritte GM-Norm durch den Verlust gegen Daniil Yuffa und Eline Roebers erzielte ihren zweiten Punkt durch Sieg gegen Miaoyi Lu. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
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Wijk, Runde 12: Keymer siegt mit 4 isolierten Bauern
Die Bauernstruktur wird zweitrangig, wenn die Stellung auch so gewonnen ist. Hierfür lieferte Vincent Keymer einen schönen Beweis im Endspiel gegen Thai Dai Van Nguyen, welches Keymer gewann. Durch diesen Sieg behält er noch Chancen auf die Tabellenführung. Matthias Blübaum hingegen begegnete einem aktiven Springerpaar von Abdusattorov und musste mit dem Material und der Partie auch die Chancen auf einen Turniersieg abgeben. Sindarov ging ein schnelles Remis gegen Praggnanandhaa ein, wodurch Abdusattorov nun alleine führt. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
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Challengers: Ivanchuk besiegt Suleymanli, Woodward nun an der Spitze
Im Challengers sind die Punkte nach Runde 11 ganz knapp verteilt. Durch seinen Sieg gegen den vorherigen Tabellenführer Suleymanli konnte Ivanchuk aufholen. Beide Spieler stehen nun mit 8 Punkten punktgleich auf Platz 2. Woodward gewann gegen Maurizzi (7,5 Punkte, Platz 4) und konnte so an Suleymanli in der Tabelle vorbeischleichen. Woodward führt nun die Tabelle mit 8,5 Punkten an. Für das finale Wochenende steht Spannung an: Ivanchuk und Maurizzi müssen noch gegen Oro spielen; Maurizzi steht auch noch die Partie gegen Suleymanli bevor. | Foto: Lennart Ootes / Tata Steel Chess Tournament
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Das neue Schach-Magazin 64 ist da – Keymer in der Weltspitze
„Ich wollte immer ein reines Gewissen haben! Dadurch habe ich vielleicht das ein oder andere Spiel verloren – aber letztlich hat sich die Fairness schon gelohnt“, zitiert Hartmut Metz in seinem Editorial des gerade erschienenen Schach-Magazin 64 die Tischtennislegende Timo Boll. Selbst auch ein Tischtennis-Fan fordert Metz auch mehr Fairness im Schach und meint, dass sich beispielsweise Carlsen und Kramnik eine dicke Scheibe von Boll abschneiden können. Für Vincent Keymer gilt dies nicht, er hat sich auf faire Weise in der Weltspitze etabliert. | Foto: Lennart Ootes / FIDE
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Wijk, Runde 11: Keymer gewinnt wieder
Zwei Runden vor Schluss ist beim Masters in Wijk aan Zee noch alles offen. Mit 7 aus 11 teilen sich Nodirbek Abdusattorov und Javokhir Sindarov die Tabellenführung, dahinter folgen drei Spieler mit je 6,5 Punkten: Matthias Blübaum, Jorden van Foreest und Hans Niemann. Einen halben Punkt weniger hat Vincent Keymer, der in Runde 11 mit Schwarz überzeugend gegen Praggnanandhaa gewann und seinen zweiten Sieg in Folge erzielte – es war sein fünfter Sieg insgesamt, kein anderer Spieler im Masters hat mehr. | Foto: Lennart Ootes
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (2)
Viele Nutzer erwerben unsere neueste Software, nehmen sich aber nicht die Zeit, die erweiterten und neuen Funktionen kennenzulernen. Sie verwenden ChessBase´26 so, wie sie schon die Vorgängerversionen genutzt haben. Doch die neue Programmversion birgt enorme Schätze, die Ihre Schachvorbereitung und Ihr Schachverständnis verbessern werden – und damit auch Ihre Wertungszahl steigern. Großmeister Iniyan Panneerselvam hat sich die Zeit genommen, die neuen Funktionen zu erkunden und Ihnen einen Überblick über die neuen Möglichkeiten zu geben.
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Daniel Naroditskys Tod als Unfall eingestuft
Im vom North Carolina Department of Health and Human Serices veröffentlichten „Report of Investigation by Medical Examiner“ wird der tragische Tod Daniel Naroditskys im vergangenen Herbst nicht als mögliche Vergiftung beschrieben, sondern „die Todesart wird als Unfall eingestuft“. Der festgestellte Konsum von Metamphetamin und Kratom wird als möglicherweise beitragender Faktor gewertet. | Fotos: Lennart Ootes
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Matthias Blübaum: Supergroßmeister!
Matthias Blübaum verblüfft derzeit die Schachwelt mit seinem Auftritt beim Tata Steel Masters in Wijk aan Zee. Nach zehn Runden kämpft er um den Turniersieg mit, und seine Erfolge finden auch ihren Niederschlag in der Live-Elo-Liste. Blübaum ist jetzt der dritte Deutsche, der die 2700-Marke übersprungen hat. | Foto: Lennart Ootes
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Robert Ris präsentiert zeitlose Klassiker aus Wijk aan Zee
Heute ist Ruhetag in Wijk aan Zee. Eine gute Gelegenheit, einige der schönsten Partien, die in der langen Geschichte des Turniers gespielt wurden, noch einmal anzuschauen. Robert Ris hilft dabei. Der populäre holländische IM, Autor und Trainer, hat sieben Glanzpartien aus Wijk herausgesucht und kommentiert. Als Geschenk, kostenlos!
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Schulschach in Kiel
„Im Schach will ich sehr stark werden. Vielleicht ein Grandmaster“, sagt der Fünftklässler Florian in einem am 28. Januar ausgestrahlten SAT1-regional-Beitrag. Er hat an seiner Schule Schachspielen gelernt und ist jetzt spürbar begeistert dabei. Macher hinter dem Projekt ist Holger Hansen. Der Mathematik- und Physiklehrer an der Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule mit Grundschule in Kiel. Er unterrichtet dort seit vielen Jahren und hat über den Unterricht hinaus Schach an seiner Schule populär gemacht. | Bilder: Screenshots SAT1
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Elo-Performance 3228, 6 aus 6 - Christian Glöckler dominiert im Qualifiers
Christian Glöckler bleibt im Qualifiers in Wijk aan Zee bei 100 Prozent. Sechs Runden sind gespielt, sechs Mal hat er gewonnen. Damit kommt der 14-jährige IM auf eine Elo-Performance von 3228 und liegt drei Runden vor Schluss 1,5 Punkte vor Henry Edward Tudor, der mit 4,5 aus 6 auf Platz zwei folgt. | Foto: Lennart Ootes
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Ivan Sokolov - Understanding Middlegame Strategy Vol 13: Reversed Colour Systems – Grünfeld & Dutch
In diesem Kurs widmet sich Ivan Sokolov einem der spannendsten und zugleich am wenigsten erforschten Bereiche des modernen Schachs: Eröffnungssystemen mit vertauschten Farben, mit besonderem Fokus auf Grünfeld- und Holländisch-Strukturen. Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Systeme wenig miteinander zu tun zu haben. Tatsächlich verbindet sie jedoch eine gemeinsame strategische Fragestellung: der Wert von Tempi, Bauernstrukturen und psychologischen Faktoren, wenn vertraute Eröffnungen mit vertauschten Farben gespielt werden. Aus seiner langjährigen Turnierpraxis heraus erklärt Sokolov, warum diese Stellungen deutlich subtiler sind, als sie zunächst wirken, und weshalb klassische Engine-Bewertungen ihre wahre Komplexität oft nicht erfassen.
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Spannung pur im Tata Challengers: Suleymanli wieder vorne, Ivanchuk auf Rang 4
Am Donnerstag ist Ruhetag, doch die Spannung könnte größer kaum sein: Schon wieder wechselte die Führung im Challengers beim Tata Steel Chess in Wijk aan Zee. Aydin Suleymanli nutzte Andy Woodwards Niederlage gegen Vasyl Ivanchuk (Titelfoto) und kletterte durch seinen Sieg gegen Daniil Yuffa wieder auf Platz 1. Noch drei Runden sind zu spielen und am Freitag spielen die Top 4 unter sich. Ob da schon eine Vorentscheidung fällt? | Fotos: Lennart Ootes / Nils Rohde
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Wijk, Runde 10: Blübaum gewinnt gegen Giri und springt über Elo 2700
Nach durchwachsenem Start läuft es beim Tata-Steel-Turnier in Wijk aan Zee gut für Matthias Blübaum. Nach seinem Sieg gegen Weltmeister Gukesh in Runde 9 gewann er in Runde 10 auch gegen Anish Giri. Mit diesem Zwischenspurt schob sich Blübaum in der Tabelle auf Platz 2 und übersprang im Live-Rating zum ersten Mal in seiner Karriere die Marke von 2700 Punkten. Auch Vincent Keymer konnte gewinnen. Er überspielte Arjun Erigaisi und liegt so vor dem morgigen Ruhetag mit 5 aus 10 bei 50 Prozent. | Fotos: Lennart Ootes
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Großmeister Patrick Wolff kandidiert für Amt in Kalifornien
Vielleicht gehört der US-Großmeister Patrick Wolff demnächst auch zu den Schachgroßmeistern, die ein politisches Amt ausüben. Der zweifache US-Meister bewirbt sich in Kalifornien um das Amt des Insurance Commissioner, Leiter des Versicherungsamtes. Seine Wahlkampagne sieht etwas anders aus als die seiner Mitbewerber. | Foto: Screenshot Saint Louis Chess Center
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ChessBase´26: Leitfaden für ambitionierte Spieler (1)
Kürzlich schickten wir einem Freund unseres Unternehmens eine Kopie unserer neuesten Datenbanksoftware und baten ihn um seine Meinung. Anstatt sie wie üblich zu nutzen, verbrachte Iniyan P., ein starker und sehr aktiver Großmeister, Wochen damit, jedes Detail des Programms zu erkunden und alle neuen Funktionen und Verbesserungen aufzuspüren. Er verfasste daraufhin einen ausführlichen Trainingsbericht, den wir unseren Lesern präsentieren.
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Tata Challengers: Woodward jetzt alleine vorn
Was machen die Teilnehmer eigentlich an den spielfreien Tagen? Andy Woodward (Titelfoto) atmete Schachgeschichte und eroberte, vielleicht beflügelt vom Geiste Euwes, die alleinige Spitze im Challengers-Turnier. Seine Reise nach Amsterdam am Montag beflügelte ihn zu einem weiteren Sieg. Da Marc'Andria Maurizzi gegen Max Warmerdam verlor, fiel dieser auf Rang 3 zurück – Aydin Suleymanli nutzte ebenfalls die Gunst der Stunde, schlug Faustino Oro und kletterte auf Rang 2. Lu Miaoyi konnte hingegen ihre schwarze Serie stoppen und gewan nach sechs Niederlagen gegen Velimir Ivic. | Fotos: Lennart Ootes
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Wijk, Runde 9: Blübaum schlägt Weltmeister Gukesh, Keymer verliert
Der indische Großmeister Gukesh ist zwar nicht die Nummer 1, sondern die Nummer 9 der Weltrangliste, aber er ist amtierender Weltmeister und einer der besten Spieler der Welt. Und wenn er mit Weiß gegen Matthias Blübaum spielt, dann ist Gukesh nominell Favorit. Doch in Runde 9 des Tata Steel Turniers in Wijk aan Zee überspielte Blübaum den Weltmeister souverän. Dafür erwischte Vincent Keymer einen rabenschwarzen Tag und geriet gegen Jorden Van Foreest schon in der Eröffnung unter die Räder. Tabellenführer bleibt Nodirbek Abdusattorov, der gegen seinen Landsmann Javokhir Sindarov ein ausgekämpftes Remis spielte. | Fotos: Lennart Ootes
