Schach International
Schach Nachrichten
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Marshall-Angriff mit 11...Lb7
Der Marshall-Angriff ist seit geraumer Zeit eines der wichtigsten Systeme gegen Spanisch, und es ist eines der schärfsten. Mit dem Vorstoß 8…d5 opfert Schwarz seinen e-Bauern und versucht anschließend, unter Nutzung der geöffneten Diagonalen und Linien einen Angriff gegen den weißen König zu initiieren. Bislang galt nach 9.exd5 Sxd5 10.Sxe5 Sxe5 11.Txe5 der Deckungszug 11…c6 als absolute Hauptfortsetzung. Varianten mitunter bis zum 40. Zug wurden hier ausanalysiert. Robert Ris stellt in seinem Artikel für das aktuelle CBM #229 mit 11…Lb7 eine Alternative vor, die keineswegs schlechter, natürlicher und für die Praxis sehr vielversprechend ist. Schauen Sie rein in die CBM-Leseprobe der Woche!
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Vor 50 Jahren: Zeitreise nach Wijk aan Zee
Das einstige Fischerdörfchen Wijk aan Zee ist zumindest in der Schachszene weltberühmt. So gut wie alle Weltklassespieler, inklusive fast aller Weltmeister, gaben sich hier die Klinke in die Hand. Sponsor ist von jeher die Stahlfabrik in IJmuiden. Die Schachtradition ist schon sehr alt. Vor fünfzig Jahren war manches anders als heute, vieles aber auch so wie jetzt. | Foto: Rob Mieremet, Anefo
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Faustino Oro und Magnus Carlsen spielen Blitz
Am 6. Januar spielten Magnus Carlsen, die Nummer 1 der Welt, und der 12-jährige Argentinier Faustino Oro, der Chancen hat, der jüngste Großmeister aller Zeiten zu werden, im Take Take Take Studio in Oslo den Titled Tuesday. Anschließend plauderten sie im Studio und spielten eine Blitzpartie (3+2). Natürlich ging es um "nichts", aber natürlich sind Partien zwischen jungen Talenten und etablierten Spielern immer spannend und ein Kampf ums Prestige. Und dieses vielleicht einmal geschichtsträchtige Duell wurde in einem Video festgehalten.
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Bundesliga 12. Spieltag: Runde mit Überraschungen
Nach den Favoritensiegen des 11. Spieltages folgten in der zweiten vorgezogenen Runde einige unerwartete Ergebnisse. Zwar konnten sich die Top 3 Viernheim, Baden-Baden und Wolfhagen durchsetzen, doch die Niederlage von Bremen gegen Heimbach-Weis-Neuwied sowie den Sieg von Berlin gegen Düsseldorf musste man nicht unbedingt erwarten, ebenso wenig wie das klare 6:2 von Bayern München gegen Deizisau. | Fotos: Hans-Joachim Vitz, Reinhard Ahrens
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Batsiashvili besiegt Kosteniuk und gewinnt Rapid-EM
143 Spielerinnen aus 30 Ländern kämpften am Wochenende in Monte Carlo um die Schnellschach-Europameisterschaft der Frauen. Das elfrundige Turnier nach Schweizer System führte Alexandra Kosteniuk lange Zeit an, wurde aber in der letzten Runde von Nino Batsiashvili überholt. Sie sicherte sich den Titel dank Feinwertung. Das Turnier bot außerdem einen beeindruckenden ungeschlagenen Lauf der zehnjährigen Bodhana Sivanandan und einen hart umkämpften Kampf um die übrigen Podiumsplätze. | Im Bild: Kosteniuk, Batsiashvili und die Drittplatzierte Sofio Gvetadze, Foto: Europäische Schachunion
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Eline Roebers gewinnt Blitz-EM der Frauen
An der Blitz-Europameisterschaft der Frauen 2025 am Freitag in Monte-Carlo nahmen 127 Spielerinnen teil. Sie ermittelten die neue Titelträgerin in einem 13-rundigen Turnier nach Schweizer System mit 3+2 Minuten Bedenkzeit. Die Titelentscheidung fiel dramatisch in der letzten Runde, als die topgesetzte Eline Roebers die lange führende Bella Khotenashvili besiegte und sich damit den EM-Pokal sicherte. | Im Bild: Der Beginn der entscheidenden Partie Roebers gegen Khotenashvili, Foto: Europäische Schachunion
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Tata Steel Chess India: So und Yip können Tabellenführung im Blitz verteidigen
Die Sieger*innen des Blitzturniers im Rahmen des Tata Steel Chess India 2026 stehen fest: Carissa Yip und Wesley So gewinnen in ihrer jeweiligen Sektion. Bereits nach den ersten 9 Runden am Vortag führten die beiden Spieler*innen die Tabellen an. Wesley So hatte seinen Turniersieg bereits nach Runde 17 von 18 sicher, während Carissa Yip nach der 18. Runde noch ein Tiebreak gegen die Inderin Vantika Agrawal spielen musste. Damit geht der erste Platz beider Sektionen im Blitz an Spieler*innen der USA. | Foto: Lennart Ootes
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Emanuel Schiffers: Ein deutscher Schachspieler in St. Petersburg (Teil I)
Heute kennt kaum noch jemand den Namen von Emanuel Schiffers, vor allem nicht in Deutschland, aber das ist ungerecht. Seine Eltern stammten aus Aachen, und er war in den frühen 1870er Jahren der beste Spieler Russlands – bevor sein Schüler Michail Tschigorin noch besser wurde. Den nachfolgenden Generationen hinterließ Schiffers ein wunderbares Lehrwerk.
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Tata Steel Chess India - Live!
Am Samstag, den 10.1.26, wurden bereits die ersten 9 Runden des Tata Steel Chess India Blitzturniers ausgespielt. Am Sonntag, den 11.1.26, werden die letzten Runden (Runde 10-18 + Tiebreak) ausgespielt. Nach den ersten 9 Runden am Samstag führen Wesley So und Carissa Yip ihre Sektion an. Nihal Sarin, der Sieger des Schnellschachturniers im offenen Turnier befindet sich in den Top 3, während Kateryna Lagno als Siegerin des Schnellschachturniers in der Frauensektion mit Platz 8 von 10 Anlaufschwierigkeiten zeigt. Foto: Vivek Sohani | Live mit Kommentar: ab 10:30 Uhr
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Schachbundesliga live: Vorgezogene 12. Runde
Die Schachbundesliga geht in das dritte Wochenende mit den Runden 11 und 12. Spielorte sind Düsseldorf, Deggendorf, Bremen und Viernheim. Am Sonntag stehen spannende Begegnungen an, wie zum Beispiel das Abstiegsduell zwischen dem MSA Zugzwang und Deggendorf oder auch das Verfolgerduell Baden-Baden gegen Kirchweyhe. | Live Sonntag ab 10 Uhr
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Bundesliga 11. Spieltag: Viernheim marschiert voran
Trotz des heftigen Winterwetters konnten alle Partien des vorgezogenen 11. Spieltages ausgetragen werden. Lediglich am Spielort Bremen fing man 1,5 Stunden später an. Insgesamt behielten die Favoriten durchgehend kühlen Kopf und gewannen ihre Kämpfe. Entsprechend verändert sich in der Tabelle relativ wenig. | Fotos: Alexandra Leib (Titelfoto v.l.n.r.: Jonas Bjerre, Shakhriyar Mamedyarov, Nikolaos Theodorou, Jan-Krzysztof Duda), Reinhard Ahrens, Jan Werner, Hans-Joachim Vitz
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Live: Schnellschach und Blitz-EM der Frauen in Monaco
Die EM-Titel der Frauen in den schnellen Disziplinen werden vom 9. bis 11. Januar ausgespielt: Am 9. Januar fand die Blitzschach-Europameisterschaft der Frauen in Monte-Carlo statt, die von Eline Roebers gewonnen wurde. Am 10. Januar begann daraufhin die Schnellschach-EM. Nach den 5 Runden am Samstag folgen am Sonntag ab 10 Uhr die letzten sechs Runden. Von den deutschen Topspielerinnen geht nur FM Lara Schulze an den Start. | Live und mit Kommentar ab ca. 10 Uhr | Foto: ECU
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Frisch rezensiert: 60 Minuten gegen Caro-Kann
Das Konzept der Chessbase „60 Minuten“-Kurse ist einfach: 1 Stunde Video-Kurs für knappe 10 Euro. Es gibt auch Kurse zu Mittel- oder Endspiel-Themen, die meisten Kurse stellen allerdings teilweise recht „spezielle“ Eröffnungsvarianten vor. In seinem zweiten Beitrag einer kleinen Serie stellt Jochen Schwarz hier die wichtigsten 60-Minuten-Kurse für 1.e4-Spieler gegen die Caro-Kann-Verteidigung vor.
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Tata Steel Chess India: Carissa Yip und Wesley So führen im Blitz
Die letzten beiden Tage des Tata Steel Chess India 2026 sind für Blitzschach reserviert. In der offenen Sektion führt Wesley So vor dem letzten Spieltag, in der Frauensektion führt Carissa Yip. Wesley So führt aktuell mit 7 Punkten aus 9 Partien, hat damit einen halben Punkt Vorsprung auf Arjun Erigaisi (6,5 Punkte) und 1,5 Punkte Vorsprung auf Nihal Sarin (5,5 Punkte). Carissa Yip (6 Punkte aus 9 Partien) ist dicht gefolgt von drei Spielerinnen mit 5,5 Punkten: Stavroula Tsolakidou, Aleksandra Goryachkina und Vaishali Rameshbabu. | Foto: Lennart Ootes
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Ellis Schatztruhe - Kreativ ins Jahr 2026 starten!
Elli und Arne starten locker ins Schachjahr 2026, mit einer kreativen Partie aus Wijk aan Zee 2020 ein, in der es darum geht, eine konkrete Drohung nicht nur zu stoppen, sondern dabei gleichzeitig die eigene Stellung aktiv zu verbessern. Der Kern der Lektion ist: nicht „Normalzüge“ nach Gefühl machen, sondern konsequent fragen „Was will der Gegner?“, „Welche Figur kann ich verbessern?“ und „Welche Abtäusche lohnen sich?“
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Interview mit Paralympic-Sieger Martin Braxenthaler
Mit ihrem Inklusionsprojekt "Offenes Fenster" bieten Tatiana Flores und Laura Schalkhäuser ein Forum für Kommunikation und Austausch von Erfahrungen im Umgang mit Behinderungen an. Eines der Themen ist Sport, auch Schach, trotz Behinderung. Im Interview sprach der Paralympics-Sieger Martin Braxenthaler über seine persönlichen Erfahrungen.
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2025: Ein Jahr des Durchbruchs für Zhu Jiner
Die Saison 2025 von Zhu Jiner markierte einen entscheidenden Wendepunkt in ihrer Position im Frauenschach. Die folgende Analyse, die sich ausschließlich auf klassisches Schach konzentriert, zeichnet ihren Aufstieg zur Nummer zwei in der Weltrangliste nach und untersucht ihre herausragenden Leistungen beim Women’s Grand Prix, einen kurzen Formtief Mitte des Jahres und einen starken Saisonabschluss – einschließlich einer bemerkenswerten Leistung beim Fujairah Superstars-Turnier. | Foto: Abhilash Shinde
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Überraschende Wiedervereinigung
Das Tischtuch schien endgültig zerrissen – und dann, am Mittwochabend, überraschte eine Pressemitteilung von Freestyle Chess und FIDE die Fangemeinde der Schachvariante: In diesem Jahr soll es nun doch zur ersten gemeinsamen Weltmeisterschaft im Freestyle-Schach kommen. Sagar Shah von ChessBase India führte ein ausführliches Interview zu den Hintergründen dieser erstaunlichen Wende.
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Sechzehn Spieler qualifizieren sich für die Teilnahme am Total Chess Pilotevent 2026
FIDE und Norway Chess freuen sich, die ersten 16 Spieler bekanntzugeben, die sich das Recht erworben haben, eine Einladung zum Pilotturnier der Total Chess World Championship Tour 2026 („Total Chess 2026 Pilot“) zu erhalten, dem neuen kombinierten Wettbewerb der Varianten Fast Classic, Rapid und Blitz. | Fotos: FIDE
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Tata Steel Chess India, Tag 2: Nihal Sarin glänzt mit 3 aus 3
Der zweite Tag des Tata Steel Chess India Turniers stand im Zeichen von Nihal Sarin (Bild), der alle drei Partien gewann und nun mit 4,5 aus 6 gemeinsam mit Vishy Anand an der Spitze liegt. Im Frauenturnier holte Kateryna Lagno 2,5 Punkte aus drei Partien und führt drei Runden vor Schluss allein, einen halben Punkt vor Carissa Yip. | Foto: Vivek Sohani
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Vorgezogene Spieltage der Schachbundesliga am 10. und 11. Januar
Am Wochenende stehen der 11. und der 12. Spieltag der Saison 2025/26 in der Schachbundesliga an. Sie stutzen? Zu Recht! Denn schließlich sind bislang erst vier Spieltage absolviert worden. Der Grund dafür: Die Runden 11 und 12 wurden vorverlegt auf das kommende Wochenende, weil sie sich nicht mit der Europameisterschaft in Polen überschneiden sollen. Spannung dürfte vor allem in Düsseldorf herrschen, wo wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Spiel stehen.
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ChessBase Mobile – Jetzt mit automatischer Aktualisierung und vielen Verbesserungen
Mehr Komfort, mehr Übersicht, mehr Leistung: ChessBase Mobile präsentiert sich mit zahlreichen Verbesserungen für noch effizienteres Arbeiten am Schachbrett – egal ob zuhause oder unterwegs. Und das Beste daran: Die App aktualisiert sich automatisch – ganz ohne Update aus dem App Store. Einfach starten und sofort profitieren.
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Tata Steel Chess India: Anand und Niemann führen nach drei Runden
Der erste Tag des Tata Steel Chess India Rapid-Turniers in Kolkata verlief ereignisreich. Im Open teilen sich Viswanathan Anand und Hans Niemann (Bild) nach drei Runden mit jeweils 2,5 Punkten die Führung – ein bemerkenswerter Auftakt für den 56-jährigen Anand, der nur noch selten Turniere spielt. Im Frauenturnier liegt Carissa Yip mit 2,5 Punkten allein an der Spitze. | Foto: Lennart Ootes
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Erste offizielle FIDE-Freestyle-Schachweltmeisterschaft in Weissenhaus
Der Weltschachbund und Freestyle Chess haben sich geeinigt, gemeinsam die offizielle Freestyle Weltmeisterschaft durchzuführen. Der Wettbewerb findet vom 13. bis 15. Februar 2026 mit acht Spielern, darunter Magnus Carlsen und Vincent Keymer in Weissenhaus statt.
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Paul Keres (7. Januar 1916 – 5. Juni 1975): Eine Erinnerung
Vor 110 Jahren, am 7. Januar 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, wurde Paul Keres in Narva, in Estland, geboren. Keres gilt als einer der besten Spieler, die nie Weltmeister wurden, und war und ist durch sein attraktives Spiel und sein Auftreten für viele Spieler ein Vorbild. In ihrer zweiten Ausgabe des Jahres 2004 widmete sich die Schachzeitschrift Karl im Schwerpunkt dem Phänomen Keres. Über 20 Jahre später ist dieses Heft immer noch erstaunlich lesenswert und informativ. Aus Anlass des 110-jährigen Geburtstags von Keres veröffentlicht ChessBase einen Artikel aus diesem Heft. | Foto: Valter Heuer
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40 Jahre Kasparov vs. den Hamburger SK
Zu Weihnachten 2025 erfreute Stefan Löffler die Leser seiner Schachkolumne in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit einer schönen Weihnachtsgeschichte. Vierzig Jahre zuvor hatte Garry Kasparov, noch nicht Weltmeister, gegen die Bundesligamannschaft des Hamburger SK ein Uhrensimultan bestritten – und verloren. Zwei Jahre später kam Kasparov als Weltmeister nach Hamburg zurück, gewann die Revanche und machte Bekanntschaft mit einer sensationellen Neuentwicklung: einer Schachdatenbank.
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Vitaly Sivuk dominiert Staufer-Open
Die 36. Auflage des Staufer Opens ist beendet: Das Hauptturnier dominierte Vitaly Sivuk. Mit 7,5 Punkten aus 9 Runden ließ er der Konkurrenz keine Chance. Mit 5 aus 5 war er furios gestartet und sicherte sich mit einem weiteren Sieg und drei Remisen den Turniersieg mit einem halben Zähler Vorsprung. Ein sehr starkes Turnier spielte auch die junge deutsche Spielerin Svenja Butenandt. Hätte sie ihre Gewinnstellung in der letzten Runde verwertet, wäre sie geteilte Zweite gewesen. | Fotos: Lars OA Hedlund (Titelfoto: Vitaly Sivuk gewann 2024 die schwedische Meisterschaft) / Krzysztof Szeląg, Pressemitteilung Staufer Open / Bernd Vökler (DSB)
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Tata Steel Chess India: Blitz- und Schnellschach in Kolkata
Die siebte Auflage des Tata Steel Chess India wird vom 7. bis 11. Januar in Kolkata ausgetragen. Auf dem Programm stehen getrennte Schnell- und Blitzturniere im Open sowie bei den Frauen. Im Mittelpunkt steht die Rückkehr des fünffachen Weltmeisters und indischen Schachidols Viswanathan Anand, der auf ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit nationalen und internationalen Spielern trifft. | Bild: Turnierseite
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Dit jibt et nuur in Berlin...
Der einstige Berliner Flughafen Tempelhof erlangte legendäre Berühmheit, als hier 1948/49 im 90-Sekundentakt "Rosinenbomber" landeten, um die Bevölkerung zu versorgen. Heute wird das Tempelhofer Feld ganz anders genutzt, zum Beispiel zum Schach. Bei starkem Wind kann jedoch nicht gespielt werden. Roger Lorenz erzählt, warum. | Foto: USAF photo 070119-F-0000R-101, Public Domain
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FIDE von fünf Verbänden verklagt
Fünf Landesverbände, darunter auch der Deutsche Schachbund, haben beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Klage gegen die FIDE eingereicht. Die Verbände fechten mit der Klage die Beschlüsse der Generalversammlung der Fédération Internationale des Échecs (FIDE) vom 14. Dezember 2025 über die Teilnahme russischer und belarussischer Nationalmannschaften an internationalen Schachwettbewerben an.
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Karácsonyi Simul: Einzigartiger Weltrekord in Ungarn
Am 28. Dezember fand in Budapest ein einzigartiges Familienschachspektakel statt: Die Familie Karácsonyi spielte gemeinsam ein Simultanturnier an 150 Brettern. Alle vier Geschwister haben eine Elo-Zahl über 2000. Sie gingen durch die Tischreihen und zogen abwechselnd an den Brettern. Dabei verließen sie sich während des sechsstündigen Turniers auf ihr gemeinsames Stellungsverständnis. Angesichts starker Konkurrenz erzielte das Quartett eine beeindruckende Gesamtpunktzahl und schuf damit einen einzigartigen Moment in der Schachgeschichte sowie ein inspirierendes Beispiel für hochklassiges Teamwork.
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Xu Xiangyu gewinnt den Rilton Cup
Mit einem Punkt Vorsprung gewann der an Nummer drei gesetzte Chinese Xu Xiangyu den über den Jahreswechsel in Stockholm ausgetragenen Rilton Cup. Insgesamt 19 Großmeister kämpften um den Titel des Traditionsturniers. Doch an Xu führte kein Weg vorbei: Lediglich gegen den Topgesetzten Anton Demchenko in Runde 5 und gegen Mahadevan Siva in der letzten Runde gab er einen halben Punkt ab. Und genau diese beiden Spieler verwies er auch auf die Plätze 2 und 3. Der österreichische U16-Spieler Lukas Dotzer wurde Sechster. | Foto: Turnierseite Rilton Cup, Abdel Rahman Sadeh
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Peter Balint auf Erfolgskurs mit Felix Blohbergers Reti
Der zweiteilige Reti-Kurs des österreichischen Großmeisters Felix Blohberger ist ein Eröffnungskurs, der vor allem praktisch anwendbares Wissen vermitteln möchte. Der Spieler, Trainer und YouTuber gewährt in diesem Kurs tiefe Einblicke in sein eigenes Repertoire und in die Gedanken, die ihn zu den dort empfohlenen Varianten führten. Einer seiner Schüler, Peter Balint, konnte vor wenigen Tagen eine tolle, natürlich mit Reti eröffnete, Partie gewinnen. Blohberger präsentiert die Partie im Video.
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Vincent Keymer gewinnt den letzten Titled Tuesday des Jahres 2025
Vincent Keymer hat ein sehr erfolgreiches 2025 hinter sich. Er eilte von Erfolg zu Erfolg und kommt von Januar 2025 bis Januar 2026 auf einen Gewinn von 43 Elo-Punkten und startet 2026 so als Nummer vier der Welt. Bei der Blitz-Schachweltmeisterschaft in Doha, die am 30. Dezember 2025 zu Ende ging, landete er mit 12 aus 19 allerdings nur auf Platz 38. Aber am gleichen Tag gewann er den letzten Chess.com Titled Tuesday des Jahres 2025 und beendete sein Schachjahr mit einem weiteren Erfolg. | Foto: Vincent Keymer bei der Rapid- und Blitz-WM 2025 | Foto: Lennart Ootes
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Staufer Open: Vitaly Sivuk mit einem Punkt in Front
Das Staufer Open ist ein fester Bestandteil des deutschen Turnierkalenders: Seit 1989 richtet die SG Schwäbisch Gmünd das beliebte Turnier in A- und B-Gruppe aus. Am 2. Januar begann die 36. Auflage. 317 Spieler gingen in der A-Gruppe an den Start, 289 in der B-Gruppe. Im Hauptturnier liegt nach 7 Runden Vitaly Sivuk mit 6,5 Punkten alleine an der Spitze. Vorjahressieger Christopher Noe ist Bester unter den Verfolgern. Zwei Runden sind noch zu spielen. | Fotos: Lars OA Hedlund (Titelfoto: Vitaly Sivuk gewann 2024 den Rilton Cup), Krzysztof Szeląg, Pressemitteilung Staufer Open
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Zwei Deutsche im Tata Steel Masters in Wijk aan Zee
Aus deutscher Sicht ist das diesjährige Tata Steel Turnier (16. Januar bis 1. Februar) in Wijk aan Zee besonders interessant, denn gleich zwei deutsche Spitzenspieler sind im Masters vertreten. Vincent Keymer und Matthias Blübaum müssen sich allerdings mit starker Konkurrenz auseinandersetzen, darunter Weltmeister Gukesh.
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20.000 Euro Preisgeld bei den 53. Internationalen Dortmunder Schachtagen
Der zweifache Europameister und WM-Kandidat Matthias Blübaum ist einer der Headliner bei den kommenden Dortmunder Schachtagen (1. bis 9. August) in der Alten Schmiede. Er will seinen Titel im Open verteidigen. Im parallel durchgeführten Frauenturnier tritt Dinara Wagner als Titelverteidigerin erneut an.
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Zyon Kollen gewinnt Weltmeisterschaften im Tauch-Schach in Groningen
Der niederländische FM Zyon Kollen gewann in Groningen seinen ersten Weltmeistertitel im Unterwasser-Schach. Mit einer perfekten Punktzahl ging er in die letzte Runde und sicherte sich mit einem schnellen Remis den Titel. Das gut besetzte Turnier brachte ein vielfältiges Teilnehmerfeld unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlicher Erfahrung zusammen und unterstrich damit die wachsende Attraktivität dieser Hybriddisziplin, die klassisches Schach mit Unterwasserausdauer und Atemkontrolle verbindet. | Foto: Oscar Bos / Etan Ilfeld
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Daniel King analysiert Erdogmus' "Türkische Unsterbliche"
Einer der Aufsteiger des Jahres 2025 war der 14-jährige türkische GM Yagiz Kaan Erdogmus. Und eine der spektakulärsten Partien des Jahres spielte er beim Grand Swiss 2025 in Samarkand gegen Aditya Mittal. Am Ende hatte Mittal zwei Damen auf dem Brett, aber sein König war auf h5 gestrandet und wurde dort Matt gesetzt. GM Daniel King taufte die Partie auf den Namen "Die türkische Unsterbliche" und hat sie analysiert. | Foto: FIDE/ Michal Walusza
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Frauen an der Spitze von nationalen Schachverbänden
Nur bei 13 von 201 nationalen Schachverbänden, die Mitglied der FIDE sind, befindet sich eine Frau an der Spitze. Milan Dinic sprach mit vier Präsidentinnen von nationalen Schachverbänden: Xie Jun (China), ehemalige Weltmeisterin, Bouchra Kadiri (Marokko), erste Marokkanische Meisterin, TrisAnn Richards (St. Lucia) und Johanna Bjorg Johannsdottir (Island), Nationalspielerin. Sie erzählen, wie sie zu ihren Positionen gekommen sind und geben Ratschläge für diejenigen, die in ihre Fußstapfen folgen wollen. Die Geschichten zeigen, wie unterschiedlich die Wege für engagierte Frauen im Schach sein können. | Foto: FIDE
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Rilton Cup Zwischenstand: Horvath liegt einen Punkt hinter Tabellenspitze
Über den Jahreswechsel hinaus wird vom 27.12.25 bis zum 5.1.26 in Stockholm der traditionelle Rilton Cup ausgespielt. Das Feld der Teilnehmenden ist nicht nur gefüllt mit Titelträger*innen (darunter 19 Großmeister), es sind auch drei Spieler mit einer Elo über 2600 dabei: Anton Demchenko (2631), Jon Ludvig Hammer (2606) und Xu Xiangyu (2601). Nach sieben von neun Runden führt Xu Xiangyu die Tabelle mit 6,5 Punkten an, gefolgt von Anton Demchenko mit 6 Punkten. Mit nur einem Punkt Abstand ist ihnen der Österreicher Dominik Horvath (2557, aktuell Platz 7) dicht auf den Fersen. Im Rahmen des Rilton Cups fand auch der erste Pia Cramling Cup statt. | Foto: Turnierseite Rilton Cup, Lars OA Hedlund
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Marius Deuer und Bennet Hagner in Top 5 beim Hastings Masters
Marius Deuer und Bennet Hagner sind zwei der drei deutschen Jugendspieler, die in der Top 100 der Fide-Weltrangliste der Junioren auftauchen. Vom 28.12.25 bis zum 2.1.26 spielten die beiden deutschen Talente beim traditionsreichen Hastings Masters mit und erreichten Platz 3 (Marius Deuer) und Platz 4 (Bennet Hagner) mit jeweils 6,5 Punkten aus 9 Runden. Turniersieger wurde der ukrainische Großmeister Alexander Kovchan, gefolgt vom englischen Internationalen Meister Alex Golding. Beide Spieler erreichten 7 Punkte aus 9 Partien. | Foto: Turnierseite Hastings International Chess Congress
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Schach als Teil der englischen philosophischen und literarischen Tradition
Schach hat im englischen Geistesleben eine unauffällige, aber wichtige Rolle gespielt, weniger als Zeitvertreib, sondern vor allem als Brille, durch die Schriftsteller und Denker Vernunft, Sprache, Macht und Ungewissheit betrachtet haben. Von viktorianischen Debatten über Kultur bis hin zum Modernismus in der Literatur und zur Philosophie des 20. Jahrhunderts zeichnet dieser Artikel nach, wie Schach in England als symbolische Struktur, narratives Mittel und reflektierendes Modell des Denkens unter Regeln fungiert hat. | Bild (KI-generiert): Uvencio Blanco
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Der neue Schachkalender 2026
Jedes neue Schachjahr fängt gut an. Denn am Anfang des neuen Jahres kann man im neuesten Schachkalender blättern, erfährt viele interessante Details und Geschichten und blickt auch schon in die Zukunft - so auch im neuen Schachkalender 2026.
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Steinitz: Der Vater des modernen Schachs
ChessBase hat vor kurzem eine Master Class über Wilhelm Steinitz herausgebracht. IM Zoran Petronijević hat sich den Kurs angesehen und wirft in seiner Besprechung grundlegende Fragen auf: Wie relevant sind Steinitz' Entdeckungen heute? Sind sie für das moderne Schach noch relevant oder überholt? Hat die Analyse seines kreativen Werks einen echten praktischen Wert oder studieren wir es lediglich wegen seiner historischen Bedeutung? Ebenso wichtig ist die Frage: Was hat Steinitz konkret zum Schach beigetragen?
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Der Schachturnierkalender 2026
Auch das neue Jahr 2026 wird wieder ein großes Schachjahr werden, mit einer Vielzahl von hochklassigen Turnieren. Hier ist eine Liste mit den Terminen der großen Turniere, soweit die Termine schon feststehen. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert, wenn sich neue Termine ergeben.
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Die FIDE-Weltrangliste vom Januar 2026
Die Weltspitze war besonders bei den Weltmeisterschaften im Blitz- und im Schnellschach aktiv. Viele Veränderungen in der Spitze der Top 100 und Top 100 der Frauen im Standardschach gab es da nicht. Magnus Carlsen führt weiter die Top 100 an und Hou Yifan führt weiterhin die Frauen-Weltrangliste an. Bei der Spitze der Weltranglisten der Junioren und Juniorinnen gab es zusätzlich zu Rangänderungen durch Turnierteilnahmen auch jeweils Veränderungen durch das Ausscheiden von Spieler*innen aufgrund der Altersobergrenze (U20). Die Junioren werden aktuell von Gukesh angeführt und die Juniorinnen von der Chinesin Lu Miaoyi.
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Frohes neues Jahr!
ChessBase wünscht allen Lesern und Leserinnen ein gutes neues Jahr, viel Glück...
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Ellis Schatztruhe - Strategisch fit wie Short und Dubov
In dieser Folge mit Elisabeth Pähtz geht es um reine Strategieverständnis-Aufgaben: Nicht Taktik rechnen, sondern mit festen Leitfragen den richtigen Plan finden (z.B. Was will der Gegner? Welche Figur verbessern? Welcher Stellungstyp?). An einer Sizilianisch-Struktur zeigt Elli, wie Weiß gegen das Läuferpaar vorgeht und warum Läufer a7 + Dame e3 strategisch so stark ist, weil es Figurenharmonie hält und Schwarz praktisch kaum Gegenspiel bekommt. In einer zweiten, dynamischeren Stellung erklärt sie das Räumungsopfer h4 als aktive Verteidigung: Bauernopfer, um Diagonalen/Felder zu öffnen, dann mit d5 die unharmonische weiße Stellung aufzureißen—am Ende bleibt die Botschaft, mit rationalem Fragenkatalog systematisch bessere Kandidatenzüge zu finden.
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Bibisara Assaubayeva ist Blitz-Weltmeisterin 2025!
Die 21-jährige Bibisara Assaubayeva aus Kasachstan ist neue Blitz-Weltmeisterin der Frauen. In Doha setzte sie sich nach einer umkämpften Vorrunde in der K.-o.-Phase gegen Zhu Jiner und im Finale gegen Anna Muzychuk durch und gewann damit ihren dritten Blitz-WM-Titel. Mit ihrer Leistung qualifizierte sich Assaubayeva zudem für das Kandidatenturnier der Frauen, das von Ende März bis Mitte April 2026 in Zypern ausgetragen wird. | Foto: FIDE / Anna Shtourman
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Magnus Carlsen wird Blitz-Weltmeister 2025!
Magnus Carlsen hat es wieder geschafft – obwohl er nach dem ersten Tag der Blitz-Weltmeisterschaft in Doha nur auf dem elften Platz lag, wurde er nach einer konzentrierten Aufholjagd und starkem Finish am Ende Dritter und schaffte es ins K.-o.-Turnier. Dort gewann er im Halbfinale gegen Fabiano Caruana und traf dann im Finale auf Nodirbek Abdusattorov. Trotz einer Auftaktniederlage gewann er den Wettkampf am Ende mit 2,5:1,5 und sicherte sich damit den Weltmeistertitel. Es war sein neunter Titelgewinn bei einer Blitz-Weltmeisterschaft und sein 20. WM-Titel insgesamt. | Foto: Lennart Ootes
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Kramnik verklagt FIDE
Vladimir Kramnik hat den Weltschachbund FIDE vor einem Schweizer Zivilgericht verklagt. Der Weltmeister meldete auf seinem X-Account, dass er die Eröffnung der Klage selbst in den Briefkasten der FIDE-Geschäftsstelle in Lausanne eingeworfen hat. Es wird vermutet, dass Kramnik gegen die FIDE in die Offensive geht, nachdem der Weltschachbund ein Verfahren gegen den Ex-Weltmeister eröffnet hatte. | Foto: Lennart Ootes
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Eline Roebers führt bei der Blitz-WM
Im offenen Turnier der Blitz-Weltmeisterschaften in Doha teilen sich nach dem ersten Turniertag drei Spieler die Spitze, im Frauenturnier liegt die 19-jährige Eline Roebers mit 8,5 aus 10 alleine in Führung. Im Open werden 19 Runden gespielt, im Frauenturnier nur 15, aber in beiden Turnieren spielen die vier Besten im Finale im K.o.-System um den Titel. Eline Roebers hat gute Chancen, dabei zu sein. | Foto: FIDE / Lennart Ootes
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Blitz-WM Open: Drei Spitzenreiter nach 13 Runden
19 Runden stehen bei der Blitz-WM im Open auf dem Programm, die besten vier spielen anschließend im K.o.-System um den Titel. Nach 13 Runden liegen Arjun Erigaisi, Maxime Vachier-Lagrave (Bild) und Fabiano Caruana mit jeweils 10 aus 13 punktgleich an der Spitze. Magnus Carlsen kommt auf 9 aus 13 und benötigt einen guten zweiten Tag, um seine Chancen auf den Titel zu wahren. Vincent Keymer liegt mit 8,5 aus 13 einen halben Punkt hinter Carlsen und braucht ein noch besseres Finish, um unter die ersten vier zu kommen. | Foto: Lennart Ootes
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Schachforschung – eine niemals endende Geschichte
Alan McGowan hat vor einigen Jahren eine bemerkenswert umfangreiche Biografie über Kurt Richter veröffentlicht. Doch dann traf ihn das Los eines jeden Biografen. Er fand neue Informationen. Diese ändern zwar das Gesamtbild nicht, liefern aber Korrekturen im Detail. Eine Detektivgeschichte zum heutigen Todestag von Kurt Richter...
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Carlsen wird zum sechsten Mal Schnellschach-Weltmeister
Der Schlusstag der Schnellschach-Weltmeisterschaften in Doha brachte nach 13 Runden im offenen Turnier und 11 Runden bei den Frauen die Entscheidungen. Magnus Carlsen gewann seinen sechsten Schnellschach-Weltmeistertitel und setzte sich mit einem Punkt Vorsprung durch. Vladislav Artemiev und Arjun Erigaisi komplettierten das Podium nach Feinwertung. Bei den Frauen lagen Aleksandra Goryachkina, Zhu Jiner und Koneru Humpy punktgleich an der Spitze. Der Titel wurde in einem Blitz-Stichkampf entschieden, den Goryachkina mit 1,5:0,5 gegen Zhu gewann. | Foto: FIDE / Lennart Ootes
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Schnellschach WM: Niemann und Artemiev teilen sich die Führung
Der zweite Tag der Schnellschach-Weltmeisterschaft in Doha hat beide Titelrennen neu gestaltet, da sich die Ranglisten an der Spitze verdichtet haben. In der offenen Klasse haben Vladislav Artemiev (im Bild) und Hans Niemann nach neun Runden die gemeinsame Führung übernommen, dicht gefolgt von einer starken Verfolgergruppe. Bei den Frauen liegt Humpy Koneru nun gleichauf mit Zhu Jiner an der Spitze, wobei mehrere Spielerinnen vor dem letzten Tag noch in Schlagdistanz liegen. | Foto: FIDE / Anna Shtourman
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Schachtradition im Simpson's wird wiederbelebt
Eines der berühmtesten Schachcafés ist das Simpson’s-in-the-Strand in London, zugleich eines der bekanntesten Restaurants. Hier wurde „die Unsterbliche“ gespielt. Nachdem das Haus einige Jahre geschlossen war, wurde es nun wiedereröffnet. Und Schach wird es dort auch wieder regelmäßig geben.
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Kasparov in Russland zur Verhaftung ausgeschrieben
Garry Kasparov wurde von einem russischen Gericht in Abwesenheit zur Verhaftung ausgeschrieben. Das Gericht folgte einer Anklage gegen den Exweltmeister wegen Rechtfertigung von Terrorismus und der Planung eines Umsturzes. Der in den USA lebende 13. Weltmeister wurde zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. | Foto: Kasparov.com
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Schnellschach-Weltmeisterschaft in Doha, Tag 1 - Live!
Am 26. Dezember um 12.00 Uhr beginnen die Schnellschach-Weltmeisterschaften. An drei Tagen und in 13 Runden kämpfen die besten Spielerinnen und Spieler der Welt in Doha um Titel und Preisgelder. Favorit im Open ist Magnus Carlsen, im Frauenturnier führt Weltmeisterin Ju Wenjun die Setzliste an. Aus deutscher Sicht sind Vincent Keymer, Rasmus Svane, Alexander Donchenko und Dr. Florian Grafl am Start. | Live und mit Kommentar ab 12 Uhr.
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Schach-Highlight zum Jahresende: Die Schnellschach- und Blitzweltmeisterschaften in Doha
Die FIDE-Weltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach finden vom 26. bis 30. Dezember 2025 in Doha, Katar, statt. Der Gesamtpreisfonds liegt bei über einer Million Euro, und zahlreiche Spitzenspieler gehen an den Start, darunter Magnus Carlsen und Gukesh. Auch vier Deutsche sind dabei: Vincent Keymer, Rasmus Svane, Alexander Donchenko und Dr. Florian Grafl. | Foto: Weltmeister Gukesh | Foto: FIDE / Anna Shtourman
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Frohe Weihnachten!
Wir wünschen allen Schachfreunden und Lesern dieser Seite frohe und besinnliche Weihnachtstage! Für musikalische Begleitung sorgt Großmeister Jonathan Levitt mit einem besonderen Weihnachtslied. | Foto: Buffy
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Ellis Schatztruhe - Regel Nummer 5
In der Episode arbeiten Arne und Elisabeth Pähtz an Stellungen, in denen Strategie erst den Boden bereitet und dann eine konkrete Taktik möglich macht. Elisabeth führt Arne systematisch durch ihre „Regeln“: Stellungsbeurteilung, Gegenüberstellungen/Abhängigkeiten, welche Figur verbessert werden muss – und die neue Zusatzregel Nummer 5!
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Alpine Pipers gewinnen Global Chess League
Die Tech Mahindra Global Chess League 2025 endete mit einer Überraschung: Im Finale setzten sich die Alpine SG Pipers mit 2:0 gegen die Triveni Continental Kings durch und holten den Titel. In der Vorrunde hatten die Continental Kings das Feld noch klar dominiert und das Rundenturnier mit neun Mannschaftspunkten Vorsprung abgeschlossen. Platz drei ging an die PBG Alaskan Knights, die nach langem Tiebreak gegen die Ganges Grandmasters gewinnen konnten. | Foto: Vivek Sohani
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Vincent Keymers Aufstieg in die absolute Weltspitze
Das Turnierjahr 2025 ist von vielen Erfolgen deutscher Schachspieler geprägt: Matthias Blübaum wurde Europameister, Frederik Svane Vizeeuropameister. Diese Erfolge werden jedoch noch von den Resultaten von Vincent Keymer überboten, der inzwischen in der Weltrangliste ganz oben steht. Auch in Indien interessiert man sich für den deutschen Schach-Superstar. | Foto: Gerd Densing
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Global Chess League, Finale - Live!
Vom 14. bis 23. Dezember spielt die Tech Mahindra Global Chess League ihre dritte Saison. Sechs Mannschaften mit Topstars wie Keymer, Anand, Gukesh, Nakamura, Caruana, Firouzja und Vachier-Lagrave haben in der Vorrunde um den Einzug ins Finale gekämpft. Dort trifft Titelverteidiger Triveni Continental Kings mit Alireza Firouzja am Spitzenbrett auf die Alpine Pipers, bei denen Fabiano Caruana am ersten Brett spielt. | Live mit Kommentar ab 11.00 Uhr!
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Global Chess League: Die Continental Kings spielen im Finale gegen die Pipers
Nach der neunten und letzten Runde der Vorrunde stehen die beiden Finalisten der Global Chess League fest: Titelverteidiger Triveni Continental Kings trifft im Endspiel auf die Alpine SG Pipers. Die Continental Kings standen bereits eine Runde vor Schluss als Sieger der Vorrunde und erster Finalist fest, die Alpine SG Pipers schafften es trotz einer 6–11-Niederlage gegen die Alaskan Knights ins Finale, da sie am Ende mehr Brettpunkte hatten als die Ganges Grandmasters und die Alpine Pipers. | Foto: ChessBase India
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Alexander Beliavsky und Adrian Mikhalchishin über den ukrainischen Triumpf bei den Europameisterschaften
Bei der Mannschafts-Europameisterschaft 2025 gewannen die ukrainischen Männer Gold und die Frauen Silber – eine außergewöhnliche Leistung unter schwierigen Umständen. In einem ausführlichen Interview reflektieren Mannschaftskapitän Alexander Beliavsky und Trainer Adrian Mikhalchishin über die Rolle von Teamgeist, aufstrebenden Talenten und Widerstandsfähigkeit bei einem der bemerkenswertesten Erfolge in der ukrainischen Schachgeschichte. | Die Fotos im Text stammen von der ukrainischen Mannschaft.
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Global Chess League: Continental Kings gewinnen die Vorrunde
Die Triveni Continental Kings, die mit Alireza Firouzja und Wei Yi an den Spitzenbrettern spielen, sind als Titelverteidiger in die diesjährige Global Chess League gestartet, und sie haben gute Chancen, ihren Titel zu verteidigen. Sie gewannen in Runde 8 des Vorrundenturnier mit 14-5 gegen die Ganges Grandmasters und stehen damit vorzeitig als Vorrundensieger fest. Gegen welches Team sie im Finale um den Gesamtsieg spielen, ist allerdings noch offen. | Foto: Zhu Jiner | Foto: Turnierseite
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Augen auf! Die neue Generation in Doha. Ausblick auf die Jugend bei der Blitz und Schnellschach WM
Neben der etablierten Elite wird bei den FIDE-Weltmeisterschaften im Schnellschach und Blitzschach in Doha eine bemerkenswerte Gruppe aufstrebender Talente aus aller Welt vertreten sein. Teenager und sogar noch deutlich jüngere Spieler werden sich gegen die Weltelite messen. Dieser Artikel stellt die vielversprechendsten jungen Teilnehmer sowohl im Open, als auch im Frauenwettbewerb vor und bietet einen Überblick über die nächste Generation, die sich in Katar auf der Weltbühne beweisen wird.
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Global Chess League: Keymer gewinnt nach 6 sieglosen Runden in Runde 7 gegen Giri
Mit vier Remis und zwei Niederlagen liefen die ersten sechs Runden der Global Chess League in Mumbai nicht gut für Vincent Keymer. Doch in Runde 7 gelang ihm der erste Sieg: In einer positionell stark gespielten Partie gewann er in Zeitnot mithilfe eines taktischen Tricks. In der Gesamtwertung führt weiterhin Titelverteidiger Continental Kings. | Foto: ChessBase India (Archiv)
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GCL: Continental Kings führt, Mumba Masters halten mit
Die Global Chess League ist in die zweite Hälfte der Vorrunde gestartet, mit einem deutlich dichteren Programm und unmittelbaren Auswirkungen auf die Tabelle. Die Teams müssen nun zweimal am Tag antreten, was sich sehr unterschiedlich auf ihre Ergebnisse auswirkt. Zwar liegen die Triveni Continental Kings weiter vorne, doch die Erfolgsserie von Alireza Firouzja ist gerissen. Drei Tage vor Ende der Vorrunde rückt der Kampf um das zweite Finalticket immer stärker in den Fokus. Abgebildet: Vidit Gujrathi (Triveni Continental Kings) | Fotos: Offizielle Webseite
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Tschechische Extraliga mit A- und B- Teams und Botschafterinnen
In der tschechischen Extraliga dürfen neuerdings mehrere Mannschaften eines Klubs spielen. Das ändert aber nichts an der Dominanz von Rekordmeister Nový Bor. Michal Vávra von Moravská Slavia Brno sorgt jedoch weiterhin für die ansehnlichste Unterstützung neben den Brettern. | Michal Vávra und Schachbotschafterin Karolína Sirotňuková mit neuer Moravská-Slavia-Mütze (Fotos: Vladimír Jágr)
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Making of: Felix Blohberger und sein neuer Königsindisch-Kurs
Wie entstehen eigentlich ChessBase-Kurse? Großmeister Felix Blohberger gewährt Einblicke hinter die Kulissen des ChessBase-Studios und zeigt, wie er seinen neuen Königsindisch-Kurs erstellt hat. Ein spannendes Making of mit dem beliebten österreichischen Autor.
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Global Chess League: Firouzja gewinnt und gewinnt und gewinnt
Zehn Mannschaften starten in der Global Chess League. Sie spielen doppelrundig gegeneinander, die beiden besten Teams kämpfen anschließend im Finale um den Turniersieg. Nach fünf Runden liegt Titelverteidiger Triveni Continental Kings an der Spitze. Überragender Spieler des Turniers ist Alireza Firouzja, der mit 5 aus 5 eine makellose Bilanz aufweist. | Fotos: Turnierseite
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Zhu Jiner und Divya Deshmukh spielen in Prag
Das Prager Schachfestival findet dieses Jahr vom 24. Februar bis zum 6. März 2026 statt. Wie die Veranstalter in einer Pressemitteilung bekanntgaben, werden Divya Deshmukh und Jiner Zhu, zwei der weltweit führenden Spielerinnen, im Challengers-Turnier antreten. Das Festival bietet Spitzenschach und zugleich die Möglichkeit, Prag zu besuchen, eine der attraktivsten Kulturstädte Europas.
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„Fritz&Fertig“-Kinderschachturnier im Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum
Wie lange könne sich Grundschulkinder heutzutage konzentrieren und stillsitzen - und freiwillig? Seeeehr lange, wenn sie Schach spielen dürfen! Im Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum wird der Beweis geliefert: am verkaufsoffenen Sonntag am 4. Januar 2026, beim Fritz&Fertig-Kinderschachturnier! Moderiert wird die Veranstaltung von Björn Lengwenus, Autor der beliebten Schachlern-Reihe für Kinder Fritz&Fertig. Und Preise gibt es auch zu gewinnen!
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Russland erkennt Fedoseev seine Titel ab
Vladimir Fedoseev war einer der Ersten, die sich sehr kritisch über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geäußert haben. Er wechselte in den slowenischen Verband und will Russland nie wieder repräsentieren. Der russische Sportminister hat ihm nun seine russischen Ehrentitel aberkannt. | Foto: Lennart Ootes
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"Des einen Freud..."
"Gute" Verlierer sind selten erfolgreiche Schachspieler. Ist einem Schach wichtig, dann ärgert man sich, wenn man verliert, und Selbstkritik fördert die Bereitschaft, konzentrierter zu trainieren. Spaß sollte Schach natürlich trotzdem machen. In einer Partie zwischen Magnus Carlsen und Matthias Blübaum aus dem chess.com "Titled Tuesday" vom 16. Dezember 2025 war beides zu sehen: Spaß am Schach und seinen Möglicheiten und Ärger über "leichte" Fehler. | Bild: Screenshot aus dem Take Take Take Video mit den Live-Kommentaren Carlsens
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Global Chess League: Firouzja startet mit 4 aus 4
Zum vierten Mal in Folge endeten bei der Global Chess League in Mumbai alle drei Wettkämpfe mit einer Entscheidung. An der Spitze stehen wieder die Triveni Continental Kings und die upGrad Mumba Masters. Titelverteidiger Continental Kings profitierten dabei einmal mehr von Alireza Firouzja, der mit einem Sieg gegen Viswanathan Anand am Spitzenbrett auf eine Bilanz von 4 aus 4 kommt. | Foto: Turnierseite
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Master Class Band 19: Wilhelm Steinitz – Rezension im neuen KARL
Der erste Schachweltmeister war seiner Zeit weit voraus. Eine neue ChessBase Master Class beleuchtet Wilhelm Steinitz als Theoretiker, Praktiker und Impulsgeber – und zeigt, warum seine Ideen bis heute nachwirken. Harry Schaack hat sich den Kurs angesehen und erklärt in der aktuellen Karl-Ausgabe, warum Steinitz immer noch provoziert, inspiriert und überrascht.
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Wroclaw Open: Donchenko in Lauerstellung
Kürzlich sorgte Alexander Donchenko für positive Schlagzeilen: Er kämpfte sich beim World Cup bis ins Viertelfinale und schied nach seinem sensationellen Gewinn in der Runde zuvor gegen Le Quang Liem schließlich gegen Nodirbek Yakubboev aus. Aktuell spielt der Deutsche in Polen beim A-Open in Wroclaw und ist dort topgesetzt, musste aber schon eine Niederlage einstecken. | Foto: Michal Walusza (beim World Cup)
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Global Chess League: Anand gewinnt gegen Gukesh
Der dritte Spieltag der Global Chess League in Mumbai brachte Bewegung in die Tabelle. Die beiden bisherigen Spitzenreiter verloren ihre Matches, während Alireza Firouzja mit seinem dritten Sieg in Folge glänzte. Vier Teams liegen nun gleichauf an der Spitze. Auch Vishy Anand meldete sich mit einem Sieg gegen Weltmeister Gukesh eindrucksvoll zurück. | Foto: Aditya Sur Roy
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Magistral Szmetan-Giardelli 2025: Oro holt zweite GM-Norm – Tari ist Wertungssieger
Faustino Oro hat sein Ziel erreicht: Mit einem Remis in der Schlussrunde erfüllte der zwölfjährige Argentinier die Anforderungen für die Großmeisternorm. Damit fehlt ihm nur noch eine Norm für den Titel. Der Norweger Aryan Tari gewann das Magistral Szmetan-Giardelli in Buenos Aires – seine starke Leistung trat in Anbetracht der Rekordjagd von Oro etwas in den Hintergrund. | Fotos: FADA
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Reaktion auf den FIDE-Beschluss zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland und Weißrussland
Bei der digital durchgeführten General Assembly der FIDE am vergangenen Sonntag wurden gleich zwei Abstimmungen über den Umgang mit den Sanktionen gegen Russland und Weißrussland durchgeführt. Sie widersprechen sich allerdings in ihrem Ergebnis. Zudem soll die Durchführung nicht satzungskonform gewesen sein. Die Sitzung sei chaotisch verlaufen, meinen viele Delegierte und Beobachter.
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Magistral Szmetan-Giardelli 2025: Doppelte Spannung bei GM-Rekord und Turniersieg
Spannung pur in Buenos Aires: Mit seinem Remis gegen Julio Granda Zuniga blieb Faustino Oro im Rennen sowohl um den Turniersieg als auch um die für ihn so wichtige zweite Großmeisternorm. Für den Turniersieg müsste einiges für ihn laufen, die Norm hat er selbst im Griff: Ein Remis in der Schlussrunde würde reichen. Platz 1 ist nach wie vor geteilt, doch durch Alexei Shirovs kämpferischen Sieg gegen den bisher Co-Führenden Ivan Cheparinov teilt sich Shirov nun mit Aryan Tari den Favoritenplatz auf den Turniersieg. | Fotos: FADA
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Global Chess League: Perfekter Start für die Continental Kings und die Mumba Masters
Mit zwei Siegen aus zwei Wettkämpfen sind die Triveni Continental Kings und die upGrad Mumba Masters perfekt in die Global Chess League in Mumbai gestartet. Einen guten Start hatte auch Alireza Firouzja. In seiner ersten Partie gewann er gegen Fabiano Caruana, in seiner zweiten gegen Weltmeister Gukesh. | Foto: Aditya Sur Roy
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Ellis Schatztruhe - Die eine Partie, die alles lehrt (V)
In diesem letzten Teil der Staffel fassen Elli und Arne die kritischen Momente der Partie Deshmukh gegen Tan zusammen und zeigen, wie ein verpasster Gewinnzug die Chinesin ins Endspiel mit Minusbauern zwingt. Divya wählt zwar den „menschlichsten“ Plan, und gibt gleichzeitig studienartige Motive mit Mattnetz-Ideen und Ablenkungen, die praktisch kaum zu finden sind. Am Ende wird deutlich: Es gab mehrere Gewinn- und Remischancen, doch durch Ungenauigkeiten und einen scheinbar „normalen“ Königszug im letzten Moment kippt die Stellung endgültig und die Partie geht verloren.
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"Au revoir, Vlastimil!"
Letzte Woche fand Vlastimil Hort auf dem Prager Nationalfriedhof von Vyšehrad seine letzte Ruhestätte. Es war "Vlastis" Wunsch, in seiner Heimatstadt begraben zu werden. Seine Familie, Freunde und Weggefährten gaben ihm das letzte Geleit – mit einem Glas Champagner, aus einem besonderen Grund.
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Magistral Szmetan-Giardelli 2025: Tari und Cheparinov vorne, aber alles schaut auf Oro
Es gibt einfach Sportereignisse, bei denen der erste Platz nicht unbedingt das Wichtigste ist. So eines ist auch das Magistral Szmetan-Giardelli, bei dem zwar der Topgesetzte Norweger Aryan Tari punktgleich mit Ivan Cheparinov führt, bei dem aber Faustino Oro die Hauptrolle hat: Er möchte seine zweite GM-Norm erzielen und ihn trennen noch ein Sieg oder zwei Remisen aus den letzten beiden Runden von diesem Ziel. | Foto: Mar Melero
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Schachfestival in Mumbai: Die Global Chess League hat begonnen
Die Global Chess League ist ein Schachfestival: Sechs Mannschaften spielen doppelrundig, 14 der 15 besten Spieler der Welt sind am Start, dazu kommen zwei Frauenbretter und ein Nachwuchsbrett pro Team, Bedenkzeit und Wertungssystem sorgen für spannende Kämpfe. Titelverteidiger sind die Triveni Continental Knights, die mit Alireza Firouzja am Spitzenbrett starten. Er gewann zum Auftakt mit einem hübschen Mattangriff gegen Fabiano Caruana. | Foto: Turnierseite
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FIDE General Assembly stimmt für Aufhebung der Sanktionen gegen Russland und Weißrussland
Auf der digital durchgeführten General Assembly der FIDE stimmte die Mehrheit der Delegierten für die Aufhebung der Sanktionen gegen Weißrussland und Russland. Bei Jugendwettbewerben dürfen Hymnen gespielt und Flaggen der beiden Verbände wieder gezeigt werden. Ihre Mannschaften sind bei offiziellen Wettbewerben der FIDE wieder zugelassen.
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Zu Weihnachten im Angebot: ChessBase’26 plus Fritz 20 – das Siegerbundle!
Ab sofort, aber nur bis zum 24. Dezember 2025! Das Bundle für Siegertypen: ChessBase’26 & Fritz 20 im Weihnachtspaket. Statt 268 € nur 229,90 €. Mit ChessBase’26 den Schach-Horizont erweitern und mit Fritz 20 intelligent trainieren! Schnell zugreifen!
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Rückblick: Alle Neuerscheinungen im November!
ChessBase´26 ist sicher das Highlight der November-Neuheiten, doch auch die anderen Datenbanken bieten allerhand Studienmaterial. Viele neue Optionen gilt es da zu entdecken, wie auch bei dem Matt-Kurs von Harald Schneider-Zinner, der Buch und Online-Kurs miteinander verbindet. Und schließlich sind da auch noch die neuen Folgen von Karsten Müllers Endspiel-Akademie sowie der Mittelspielstrategie-Reihe von Ivan Sokolov. | Alle Fotos: ChessBase
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Fritz - Dein Schachtrainer 2
Fritz – Dein Schachtrainer 2 ermöglicht es Ihnen, Schach auf sieben Spielstärken zu spielen – vom Anfänger bis zum Weltklasse-Niveau – einschließlich Partien gegen legendäre Spieler wie Morphy, Fischer oder Karpov mit authentischem, an Ihr Niveau angepasstem Spielstil. Während der Partie unterstützt Sie Fritz aktiv mit KI-gestützten Zugempfehlungen, Text- und Audioerklärungen, intelligenten Kommentaren sowie gezieltem Taktiktraining für Mattangriffe und Materialgewinne. Zusätzlich können Sie online auf Playchess spielen, Eröffnungen trainieren, zwischen 2D- und 3D-Brettern wählen und Ihren Fortschritt über gespeicherte Partien und Erfolge verfolgen.
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Magistral Szmetan-Giardelli 2025: Tari stößt in Spitzengruppe vor
Der Topgesetzte Norweger Aryan Tari ist mit seinem Sieg am vierten Spieltag in die Spitzengruppe des Magistral Szmetan-Giardelli vorgestoßen, das vom 8. bis 16. Dezember in Buenos Aires ausgetragen wird. Er zog gleich mit Diego Flores, dem frischgebackenen achtfachen argentinischen Meister, sowie Faustino Oro und Alexey Shirov, die gegeneinander remisierten. | Fotos: FADA, Mar Melero
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Mannschaftsspieler: Hans-Günter Kestler
In den 1960er und 1970er Jahren gehörte der Bamberger Hans-Günter Kestler, der am 12. Dezember 1939 geboren wurde, zu den besten Spielern Deutschlands und 1972 gewann er die Deutsche Meisterschaft in Oberursel. Kestlers erste Liebe gehörte allerdings dem Fußball, doch Helmut Pfleger schaffte es, ihn vom Fußballfeld in den Schachclub Bamberg zu locken. Vielleicht war es die Fußballleidenschaft, die Kestler zu einem ausgesprochenen Mannschaftsspieler machte. | Foto: Lothar Schmid, Hans-Günter Kestler und Helmut Pfleger | Foto: Schachclub Bamberg
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ChessBase Magazin - Exzellente Schachvorbereitung
Veronika zeigt, wie vielseitig das ChessBase Magazin ist: Man kann es als PDF lesen, direkt in ChessBase mit kommentierten Partien, Videos und Trainingsaufgaben nutzen oder bequem im Browser als ChessBook-Version auf Tablet und Handy öffnen, ohne etwas herunterladen zu müssen. Sie demonstriert verschiedene Inhalte wie Eröffnungsvideos, Spitzenpartien mit Großmeisterkommentaren, Endspieltraining sowie interaktive Taktik- und „Übung macht den Meister“-Aufgaben, bei denen man mit Zeitdruck, Punkten, Tipps und Lösungen wie im echten Training arbeitet.
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Aronian gewinnt Freestyle Grand Slam Finale in Südafrika
Mit einem verdienten 1,5:0,5-Sieg über Magnus Carlsen hat Levon Aronian das Freestyle Chess Grand Slam Finale in Südafrika gewonnen und sich das Preisgeld von 200.000 Dollar gesichert. Das Endspiel bildete den Abschluss des viertägigen Turniers, in dem Vincent Keymer durch einen Sieg gegen Javokhir Sindarov Rang drei belegte. Auf den weiteren Plätzen setzten sich Fabiano Caruana gegen Arjun Erigaisi sowie Hans Niemann gegen Parham Maghsoodloo durch. | Bild: Levon Aronian mit seiner Frau Anita Ayvazyan und ihrer gemeinsamen Tochter | Foto: Freestyle Chess / Lennart Ootes
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Felix Blohberger: Königsindisch – Ein komplettes Repertoire für Schwarz Teil 1 & 2
Die Königsindische Verteidigung ist seit Jahrzehnten eine der dynamischsten und beliebtesten Antworten auf 1.d4. Spieler wie Garri Kasparow, Bobby Fischer oder Hikaru Nakamura haben sie auf höchstem Niveau eingesetzt – und sie begeistert bis heute, weil sie Schwarz nicht nur solides Spiel, sondern auch reiche Angriffs- und Gegenspielmöglichkeiten bietet. Der besondere Vorteil: Königsindisch ist ein universelles System, das sich gegen 1.d4, 1.c4 und 1.Sf3 gleichermaßen anwenden lässt. Großmeister Felix Blohberger, mehrfacher österreichischer Meister und erfahrener Sekundant, präsentiert in dieser zweiteiligen Reihe ein vollständiges Repertoire für Schwarz. Sein Ansatz: praxisnah, verständlich, flexibel – statt seitenlanger Theoriewüsten gibt es klare Konzepte und leicht erlernbare Strategien.
