Sieg war möglich

Zur sechsten Runde in der Landesliga hatte das zweite Team vom Naumburger SV 1951 ein Auswärtsspiel zu bestreiten. In Halle war die dritte vom USV der Gegner, derzeit Tabellendritter.

Die Domstädter waren der direkte Verfolger der Hallenser und konnten bei einem Sieg Platz drei erreichen. Also ein echter Spitzenkampf. Nach gut anderthalb Stunden gab es die ersten Punkteteilungen. Armin Mikolajewski trennte sich in einer ausgeglichenen Stellung im Mittelspiel von seinen Gegner, immerhin FIDE Meister, remis. Weiterhin holte Frank Mächler den halben Punkt in einen Bauernendspiel. An den anderen Brettern wurde hart gekämpft und die Naumburger kamen immer besser ins Spiel. Lediglich Holger Reichelt kam in Bedrängnis. Nach drei Stunden Spielzeit sah es für das NSV Team nach einem klaren Erfolg aus. Doch der Gastgeber ging erst einmal durch die Niederlage von Reichelt mit 2:1 in Führung. Aber die Gäste konterten und gingen  durch zwei Siege selber in Führung mit 3:2. Andreas Schlag und Steffen Kluge zeigten ein gutes Spiel und konnten ihre Gegner zur Aufgabe zwingen. Jens Schmeißer steuerte einen weiteren halben Punkt bei. Auch Ralf Hillman holte die nächste Punkteteilung und der Sieg war greifbar nah. Nun spielte nur noch Klaus Bärthel. Durch eine Kombination konnte er eine bessere Stellung erreichen, aber bei ihm spielt immer die Zeit als Gegner mit. Und so kam es auch. Er hatte noch zu viele Züge zur Kontrolle und zu wenig Zeit diese zu schaffen. Zum Schluss musste er sich durch Zeitüberschreitung geschlagen geben. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 4:4 unentschieden. Ein Sieg war aber an diesen Tag möglich gewesen. Trotz alledem bleibt das NSV Team auf Tabellenplatz vier. Am nächsten Spieltag müssen sie im Euroville gegen den Spitzenreiter VfL Gräfenhainichen antreten.             

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