Zur achten und vorletzten Runde in der Bezirksoberliga hatte die zweite vom NSV in Granschütz ein Kreisderby zu bestreiten.
Gegner waren die Grün Weißen aus Granschütz. Der Gastgeber war schon seit einigen Jahren der sogenannte Angstgegner. Hier gab es wohl mehr Siege für die Grün Weßen als für Naumburg. Um noch eventuelle Hoffnungen für den Aufstieg zu haben, musste unbedingt ein Sieg eingefahren werden. Die Domstädter konnte ein starkes Team an die Bretter bringen. Aber auch der Gastgeber tat dieses auch. Nach DWZ Vergleich lagen die Naumburger etwas über 100 Punkten besser. Die Naumburger, die am Anfang der Spielserie stark auftrumpften konnten, verließ in den letzten Spielen die Kampfkraft. Das wollten sie nun ändern. Nach gut einer Stunde Spielzeit nahm Armin Mikolajewski ein Remisangebot seines Gegners in ausgeglichener Stellung an. Kurz danach holten Frank Mächler und Bernd Rößler am Spitzenbrett ebenfalls die Punkteteilung an. Es hieß nun 1,5:1,5. An den anderen Brettern sah es für die Naumburger recht gut aus. Klaus Bärthel und Vinzenz Mehner standen gut mit Hoffnungen auf Gewinn. Andreas Schlag hatte zwaqr einen Bauern weniger, aber im Endspiel mit Turm kann immer ein Remis herausspringen. Auch bei Clemens Keidel war die Situation ähnlich. Auch Holger Reichelt stand zu diese Zeitpunkt wohl besser. Aber das ändere sich dann schnell. Er machte einige ungenaue Züge und stand schlechter. Aber als erster konnte Bärthel seine gut geführte Partie gegen seine junge talentierte Gegnerin siegreich gestalten. Jetzt gingen die Domstädter mit 2,5:1,5 in Führung. Aber was jetzt kam passte nicht in das konzept der Naumburger hinein. Zuerst vergab Mehner seinen Vorteil und der Granschützer konnte ausgleichen. Kurze Zeit danach einigten sich beide auf das Unentschieden. Der Gastgeber konnte jetzt seine Qualitäten zeigen. Zuerst musste Reichelt seinen Partie aufgeben. Auch Keidel konnte das Remis nicht halten und gab auf. Ebenso ergig es Schlag. Hier zeigte sein Gegner wie man so ein Endspiel gewinnen kann. Mit 3:5 musste man sich wiederum geschlagen geben. Das war dann die dritte Niederlage nacheinander. Damit bleiben sie aber noch auf Platz drei. Mit dem Aufstieg hat man aber nichts mehr zu tun. Zur letzten Rund empfangen die Naummburger im Euroville die dritte vom SV Merseburg.